Sylvia

Rückbildungsgymnastik

Empfohlen wird sie immer wieder und ich habe mich vor dem Kurs gefragt, was macht man (Frau) dort und was bringt es einem. Inzwischen habe ich den Kurs abgeschlossen und bin ein wenig schlauer geworden.

Bei einem Kurs der Rückbildungsgymnastik werden i.d.R. Übungen zur Stärkung der Beckenboden-, Bauch- und Rückenmuskular gemacht. Die Kurse werden sowohl von Hebammen, als auch von Krankengymnasten angeboten. Sucht man sich einen Kurs bei einer Hebamme hat dies den Vorteil, dass sie gleichzeitig Fragen zum Säugling, Stillen, etc. beantworten kann.

Der Vorteil eines Kurses liegt auf der Hand: es ist ein fester Termin, so dass man sich die Zeit dafür auch wirklich nimmt. Man lernt Mütter in der gleichen Situation kennen und kann sich austauschen. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit anhand von z.B. Büchern die doch recht spezielle Gymnastik zu machen. Ich halte es aber für unwahrscheinlich, dass man sich dann wirklich regelmäßig die Zeit dafür nimmt und nur ein regelmäßiges “Training” führt letztendlich auch zum Erfolg.

Nicht unwichtig: die Krankenkassen übernehmen einen Großteil der Kosten. Dabei sollte man darauf achten, dass der Kursbeginn max. 3 Monate nach der Geburt liegt, andernfalls kann die Krankenkasse die Kostenübernahme verweigern. Allerdings habe ich mir von mehreren Seiten bestätigen lassen, dass ein Kursbeginn nur wenige Tage oder Wochen nach der Geburt wenig sinnvoll ist, da der Körper dann noch nicht so weit ist. Ich habe mit dem Kurs 6 Wochen nach der Geburt begonnen und kann dies nur empfehlen.

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