29.08.2008
Nitratgehalt des Trinkwassers
Wer Fertignahrung für das Baby herstellen muß oder will, wird dafür in der Regel auch Wasser benötigen.
Leider zeichnet sich das Trinkwasser in manchen Gebieten durch einen relativ hohen Nitratgehalt aus. Grund hierfür ist die Düngung mit nitrathaltigen Stoffen innerhalb der Landwirtschaft. Über das Grundwasser gelangt es dann in das Trinkwasser. Der maximal zulässige Nitratwert beträgt 50 mg/Liter. Insbesondere Babys können unter hohen Nitratwerten leiden. Siehe hierzu auch den Artikel zum Thema Nitrat bei Wikipedia. Um sicher zu gehen, dass das Baby bei Flaschennahrung keine gesundheitsschädlichen Nitratkonzentrationen aufnimmt, kann man das Leitungswasser auf den Nitratgehalt testen. Teststäbchen könnnen über die Apotheke bezogen werden. Auskunft erteilt aber auch das Wasserwerk. Wer aber ganz sicher gehen will, kann stilles Mineralwasser verwenden, das für die Babynahrung geeignet ist. Von Hipp ist in vielen Supermärkten ein solches Wasser erhältlich. Es steht meistens gleich neben der Fertigmilch. Aber auch in den Getränkemärkten ist geeignetes Wasser zu finden. Ich verwende gerne das stille Wasser von Krombacher. Allerdings sollte man bei den Flaschen darauf achten, dass diese ausdrücklich (Hinweis auf der Flasche!) für Babynahrung geeignet sind. Baby&Gesundheit kommt dafür mit Verweis auf das Forschungsinstitut für Kinderernährung zu dem Schluß, dass Trinkwasser problemlos verwendet werden kann. In dem Artikel finden sich zusätzliche Hinweise bezüglich weiterer Inhaltsstoffe im Wasser.



