19.05.2009
Missed Abortion
Viele Frauen werden in der Frühschwangerschaft mit der Diagnose “Missed Abortion” konfrontiert. Dabei wächst der Embryo plötzlich nicht mehr weiter oder das kleine Herz hört entweder auf zu schlagen oder es fängt gar nicht erst damit an. Eine Fehlgeburt ist dann nicht zu verhindern. Aber Vorsicht! Die Diagnose wird von den meisten Ärzten viel zu früh gestellt und die Überweisung in die Klinik zur Ausschabung ist in den seltensten Fällen auch wirklich erforderlich!
Leider gibt es immer wieder Fälle, bei denen Ärzte angeblich eindeutig die Diagnose “Missed Abortion” gestellt haben. Nachdem sich die Schwangere dann aber gegen eine Ausschabung entschieden hat, kommt es – oh großes Wunder – dann völlig unerwartet wenige Monate später zur Geburt eines kerngesunden Kindes. Diese Fälle gibt es leider tatsächlich! Die heutigen Ultraschallgeräte sind ganz offensichtlich nicht so gut, wie uns Frauen das immer wieder angepriesen wird. Spätestens bei der Berechnung von Größe und Gewicht des Kindes kann es hier ebenfalls zu großen Überraschungen kommen.
Hinzu kommt, dass es bei einem Absterben des Embryos auch in fast allen Fällen zu einer natürlichen Fehlgeburt kommt. Eine Ausschabung hilft dann nur einem: dem Portemonnaie des Krankenhauses bzw. des Arztes. Nur in extrem seltenen Fällen wird das abgestorbene Gewebe auch über Wochen hinweg nicht abgestoßen und es kommt zu einer lebensbedrohlichen Situation.
Die Ausschabung wird von den Ärzten leider in den meisten Fällen stark verharmlost. Die Folgen entweder gar nicht oder nur am Rande (vielleicht nur in einem schwer verständlichen Behandlungsbogen) erläutert. Hier macht sich der Arzt jedoch strafbar! VOR einer derartigen Behandlung hat der Arzt die Patientin ausführlich über alle Risiken und Folgen zu unterrichten. Bei einer Ausschabung handelt es sich dabei um:
- Verletzung der Gebärmutterschleimhäute (-> kann zu Unfruchtbarkeit führen)
- Durchbruch der Gebärmutterwand (-> weitere Organe können geschädigt werden, im Extremfall führt eine nicht mehr stillbare innere Blutung zum Tode)
- Verletzung des Muttermundes (-> spätere Schwangerschaften enden dann gehäuft in einer Frühgeburt)
- Verletzung der Scheidenwände (-> Auswirkungen auf das Sexualleben, chronische Schmerzen sind möglich!)
- Bildung von Fistelgängen (-> hierbei tritt z.B. Urin aus der Scheide aus, in der Folge kommt es zu häufigen Infektionen in der Scheide, bei einer operativen Entfernung sind Nervenschädigungen im Gentialbereich zu erwarten mit entsprechenden Auswirkungen auf das Sexualleben)
- Verbleib von Schwangerschaftsresten in der Gebärmutter (-> wird dies nicht rechtzeitig entdeckt kann eine lebensbedrohliche Entzündung entstehen, in jedem Fall ist eine Wiederholung der Ausschabung erforderlich)
- uvm.
Diese Auflistung erfüllt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. In jedem Fall rate ich persönlich ganz dringend von der Durchführung einer Ausschabung im Rahmen einer Missed Abortion oder Fehlgeburt ab. Mit diesem Eingriff geht man ein enormes gesundheitliches Risiko ein. Eine natürliche Fehlgeburt erfolgt dagegen in der Regel komplikationslos.
Auch darüber sollte man sich im Klaren sein:
- nach einer Ausschabung sollte eine erneute Schwangerschaft über einen Zeitraum von mindestens 3 Monaten nicht wieder eintreten, da andernfalls eine erneute Fehlgeburt sehr wahrscheinlich ist
- auch darüber hinaus ist die Wahrscheinlichkeit einer Fehl- oder Frühgeburt nach einer Ausschabung deutlich höher als nach einer natürlichen Fehlgeburt
- für den Zeitraum der Blutungen nach einer Ausschabung ist kein Geschlechtsverkehr möglich, diese können über mehrere Wochen andauern
In meinem persönlichen Bekanntenkreis gibt es mehrere Fälle, bei denen wegen einer Missed Abortion oder einer Fehlgeburt eine Ausschabung durchgeführt wurde. In ausnahmslos allen mir bekannten Fällen ist es zumindest in der darauf folgenden Schwangerschaft wieder zu einer Fehlgeburt gekommen, in selteneren Fällen gab es gleich eine Fülle von Fehlgeburten, die medizinisch (angeblich) nicht zu erklären waren. Weiterhin ist es in allen mir bekannten Fällen bei der ersten Geburt nach der Ausschabung zu einer Frühgeburt gekommen. Wenn Ärzte hier eine niedrige Wahrscheinlich für das Risiko einer anschließenden Frühgeburt nennen, so ist das für mich unverständlich.
Abschließend möchte ich noch kurz erwähnen, dass das Abstoßen eines abgestorbenen Embryos durchaus mehrere Wochen auf sich warten lassen kann. Hinweise darauf können sein: nachlassen des Ziehens in der Brust, nachlassen der Schwangerschaftsbeschwerden, Bauchschmerzen, etc. Wenn Ärzte hier einen starken Druck in Richtung Ausschabung auf Frauen ausüben hat das wohl nur einen Grund: in den meisten Fällen wird der Embryo relativ schnell abgestoßen und dann kann man der Frau die Ausschabung nicht mehr “verkaufen”. Immerhin arbeiten Krankenhäuser heutzutage nach dem Wirtschaftlichkeitsprinzip. Und wenn es später zu einer Frühgeburt kommt? Dann kümmerst sich das Krankenhaus gerne! Denn Frühgeburten bringen viel Geld in die leere Kasse des Krankenhauses.




Das ist ja heftig!
Ich hab da neulich im Fernsehen einen Bericht darüber gesehen, aber das klang so nach einem ausgesprochen seltenen Einzelfall.
Aber wenn man das hier so liest… schrecklich. Wem soll man denn vertrauen wenn nicht den Ärzten ?!?
Hallo,
vielen Dank für diesen Beitrag.
Ich lag mit Diagnose missed abortion letzte Woche im KH. Wurde Dienstag eingeliefert, Curretage wäre am Mi um 7 gewesen. Mein Lebensgefährt meinte, ich solle warten, die Natur täte schon das ihre. Um 7 h kam niemand, um 8 kam niemand, um 9 niemand. Um 9.30 Uhr die Visite. Mittlerweile im KH die circa 7. Ärztin. Ich hatte um 7 am Morgen Blutungen bekommen und habe dann die Ausschabung verweigert. Die Ärztin war nicht glücklich, weil sie gerne Histologie betreiben wollte. Ich bin dann nach Hause gegangen. Blute seit dem 30.12., bin aber völlig schmerzfrei. Keine Krämpfe. Ich bin mir sicher, dass die Ausschabung nicht nötig ist. Habe nur vorsorglich Penicillin gegen eine Infektion verschrieben bekommen.
Psychisch geht’s mir nicht so gut. Bin 39. Habe trotzdem Hoffnung, noch eine Familie gründen zu können.
Hallo,
hatte schon zweimal eine AS, einmal wegen einer missed abortion im 3. Monat und einmal wegen zurückgebliebener Plazentareste nach einer Entbindung und kann die ganzen Aussagen aus Sylvias Beitrag nicht bestätigen. Die Eingriffe waren beide Male völlig komplikationslos, ich habe jeweils danach ganz normal ein Kind bekommen, ohne jegliche Probleme. Aber ich kenne da keine Statistiken, kann nur von mir selbst reden.
Allerdings hatte ich vor ein paar Jahren leichte Blutungen zu Beginn der 6. SSW, mein FA konnte keine intakte SS mehr feststellen, aber irgendwelches Material in der Gebärmutter. Er hat mir statt einer AS geraten abzuwarten, ob das mit der nächsten Regelblutung verschwindet, und so war es auch. Diese Regel war sehr stark, und danach war im US nichts mehr zu sehen. So war es auf jeden Fall schöner als mit einer AS, da wir gleich wieder “weiterüben” konnten.
Nun bin ich gerade wieder in der 6. SSW (wir wünschen uns noch ein 4. Würmchen
), aber es sieht nicht gut aus, keine schöne runde Fruchtblase zu sehen, und das Ziehen in den Brüsten ist auch fast weg … Ich stelle mich schonmal auf das Schlimmste ein, werde aber warten, ob sich die Abbruchblutung von selbst einstellt. Ich denke, soweit es möglich ist, sollte man sich auf die Natur verlassen.
Katja, drücke Dir die Daumen, dass es bei Euch bald wieder klappt und dann alles gut geht!
Hallo,
auch ich hatte 2007 eine Missed Abortion.Bei meinem kleinen hatte das Herz bereits geschlagen und hatte dann leider aufgehört.Mir wurde auch zur Ausschabung geraten.Mein Frauenarzt (er hatte einen eigenen OP) hatte mich in ein Krankenhaus überwiesen.Ich finde es nicht ok den Frauen sowas hier in diesem Artikel zu schreiben,das die Ärzte das nur machen um an Geld zu kommen.Den:Jedermann weiß das die Gebärmutter nach einer Ausschabung besser ein Befruchtets Ei einistet.Das kann man auch nachlesen.Ich selber wurde 4 Monate später wieder Schwanger und habe meine Tochter ohne probleme in der 38!!SSW entbunden.Es ist nicht ok solche Artikel zu schreiben,Frauen unsicher zu machen.Natürlich gibt es Fälle wo das Baby doch noch gelebt hat.Aber das sind doch große ausnahmen.Und zu schreiben,ALLE hätte dannach eine weitere Fehlgeburt ist ja auch nicht korrekt.Ich hatte sie zb.nicht.Und auch Frauen die ich kenne hatten dannach keine weitere.
lg
Hallo,
bei mir wurde bei 2 mal ultraschal keine herztöne mehr festgestellt in der 8 Woche und wollten mich auch gleich da behalten da ich auch keine Blutungen habe usw. Ich selber scheue mich vor eine Ausschabung da ich vor paar jahren schon mal eine hatte in der 12 woche und es war schrecklich…. ich habe schreckliche angst davor auch die nakose.
ich möchte lieber versuchen auf natürlichen wege und hoffe es kallpt und hoffe das ich bald bluten werde … aber es wird wohl die natur schon machen.
ich gehe auch morgen zum arzt und mal schauen was der sagt ob es zäpchen gibt oder sonst wie um die Blutung zu unterstützen.
Hallo,
ich selber hatte leider auch eine MA mit anschließender AS. Den Artikel finde ich unverantwortlich und kann nur jeder Frau, die eine MA erleben musst empfehlen, ihn zu ignorieren. Wer hat denn hier so viel Horros-Thesen zusammen geschrieben? Unglaublich.
Also: habt keine Angst vor einer AS. Die Gefahr einer erneuten FG nach einer AS ist NICHT höher. Und vor jeder AS wird mind. 2 Mal untersucht, ob die Schwangerschaft wirklich nicht mehr intakt ist. Ich bin auch dafür, die Natur das selber regeln zu lassen. Man hat dann aber immer ein Rest-Risiko, dass Gewebereste in der Gebärmutter verbleiben und man trotzdem noch ausgeschabt werden muss. Da man das den Frauen ersparen möchte, raten viele FA zu einer AS anstatt zu warten (was für viele auch eine große Belastung darstellt).
Bitte lasst euch von dem Artikel nicht irritieren sondern sucht lieber das Gespräch mit eurem FA.
Hallo an alle hier,
zunächst tut es mir leid zu lesen, dass so viele Frauen davon betroffen sind, ein Kind oder sogar mehrere verloren zu haben. Ich war gestern im Krankenhaus und habe eine Ausschabung machen lassen, weil ich eine missed abortion in der 10 ssw hatte. Mein Baby hat in der 7. ssw aufgehört zu wachsen und ich habe dies auch deutlich am Ultraschall gesehen, es hatte keinen Herzschlag mehr. Diese Tatsache hat mich extrem aus der Fassung gebracht, aber ich muss es akzeptieren, ändern kann man es nicht mehr und die Traurigkeit und Verzweiflung gehört dazu.
Die Ausschabung gestern war komplikationslos und schnell vorbei, ich habe fast keine Blutung und die Schmerzen sind auch weg. Die Leere in mir geht nicht so schnell vorbei.
Ich hoffe dennoch in ein paar Monaten erneut schwanger werden zu können und unserer Tochter die Möglichkeit zu geben, mit einem Geschwisterchen aufwachsen zu können.
Ich rate allen Frauen auf das eigene Gespür zu vertrauen und ich glaube auch nicht an Wunder, die ein Baby das nicht mehr lebt wieder zum Leben erwecken können. Jede Frau sollte selbst entscheiden dürfen, welcher Weg für sie der richtige ist.
Ich wünsche Euch allen Kraft und Zuversicht für die nächste Zeit und das Vertrauen auf Euren Körper.
Liebe Grüße
Christina
Hallo.
bei mir wurde auch eine missed abortion in der 14 ssw diagnostiziert. die Zwillinge haben aber wohl schon 2- 3 wochen vorher aufgehört zu wachsen.
meine fa war gabz schön erschrocken, dass nicht mal eines der beiden weitergelebt hat, was nomalerweise so üblich wäre bei zwillingsschwangerschaften. einen tag später war die ausschabung. zuerst war auch alles ok. bis die schmerzen anfingen.
die waren so ähnlich wie die richtigen wehen nur nicht ganz so stark.
dann hatte ich zwei tage ruhe und dann wurde die blutung stärker. bis sich sogar gewebereste gelöst haben was auch mit schmerzen verbunden war. das hat mich nochmals ganz schön fertig gemacht, weil man doch immer hört und liest, dass es nur ein wenig blutet und das es kaum schmerzt! ich hoffe ja nicht das ich mir eine infektion eingehandelt habe.
also ich würde mir beim nächsten mal vielleicht eine zweite und sogar dritte meinung einholen ob man da auch warten kann und der natur ihren lauf lassen sollte??? Hoffe auch das wir bald wieder schwanger werden.
lg johanna
War gestern zur normalen Untersuchung beim FA ( hatte bis dto eine normale SS) auf dem Ultraschall Bild war fast nichts mehr zu sehen und das in der 10ssw.Habe Morgen den AS Termin und bin total fertig weil ich weiss das ich meinen kleinen Krümel auf eine lange Reise schicken muss….Es wurde ein Missed Abort diagnostiziert.
Hallo.
Seit einigen Tagen durchforste ich das Netz nach allen Themen zur MA.Hatte am 8.3.in der 11+3W eine MA nachdem mein FA feststellen mußte das das Herzchen nicht mehr schlägt und das Baby seit der 7W nicht mehr gewachsen sei.Dieses Baby war ein absolutes Wunschkind,es sollte unsere dreiköpfige Familie vervollständigen.Wir wollen mit Zustimmung des FA gleich weiter machen.Ich finde diesen Beitrag MISSED ABORTION zu extrem,er rät fast zur aufgabe erneut S zu werden.Denn wer möchte so eine Diagnose nocheinmal gestellt bekommen und in diesem Beitrag wird einem ja fast eine erneute Fehlgeburt vorrausgesagt!
Mal von der Aussage abgesehen,das das Baby evt. vielleicht gar nicht Tod war und die Ärzte oftmals den Herzschlag übersehen…echt gruselig das so zu verallgemeinern.Denn irgendwie fühlt man sich ja angesprochen,das man einen Fehler gemacht hat mit der Entscheidung eine MA machen zu lassen.
Auf vielen anderen Seiten schreiben Frauen das es bei der einen schneller und bei der anderen weniger schnell wieder geklappt hat,aber es hat geklappt!
Man sollte weiter zuversichtig sein und Vertrauen zu seinem eigenen Körper haben und auch nach so einer schlimmen Erfahrung nicht den Kopf in den sand stecken. ALLEN VIEL GLÜCK
Hallo,
den Artikel finde ich schlimm, denn er nimmt allen, denen so etwas passiert ist, die Hoffnung, nach einer MA bzw. Ausschabung ein gesundes Kind zur Welt zu bringen. Ich möchte euch eine kleine Geschichte erzählen, die so auch passiert ist um damit allen, die das erleben müssen, etwas Mut machen – sozusagen als Gutmachung für diesen bescheuerten Artikel, der sogar mich, obwohl bei mir alles schon 19 Jahre zurückliegt, noch runterzieht!
Wir wünschten uns damals ein 2. Kind und waren überglücklich, als ich nach langem Warten endlich wieder schwanger war. Zur selben Zeit stellte sich heraus, dass 2 meiner Bekannten auch schwanger waren und wir freuten uns schon darauf, dass unsere Kinder alle irgendwann zusammen im Sandkasten spielen würden. Als erste verlor die eine Freundin ihr Baby in der 10. SSW – Diagnose MA! Ausschabung. Ich war geschockt, denn ich hatte vorher noch niemals so etwas gehört. Weiterhin nahm ich alle Untersuchungen wahr, allerdings hörte der Arzt in der 12. SSW den Herzschlag nicht besonders gut und setzte ihn deshalb im Mutterpass in Klammern. Ich machte mir Sorgen, erzählte ihm von meiner Freundin und was ihr passiert war und er fragte mich nur, wer hier der Arzt von uns beiden sei und ich solle mir mal meinen Kopf um andere Dinge zerbrechen. Es ging mir nicht gut und ich schleppte mich förmlich Ende der 16. SSW wieder zum Arzt und zum Ultraschall. Er konnte keinen Herzschlag mehr hören, wir mußten sofort ins Krhs fahren und es wurde eine Ausschabung bei mir vorgenommen, die im Übrigen harmlos war und ich noch nicht einmal Schmerzen gespürt habe. Der Fötus war seit der 9.!!!! SSW nicht mehr gewachsen und ich hatte ihn bis zur 17. SSW in mir! Ein gruseliger Gedanke für mich, zumal ich mich ja sehr schlecht gefühlt hatte und mir auch immer Sorgen gemacht habe, aber von meinem Arzt beruhigt wurde. Im Krhs waren die Ärzte alle sehr nett und beruhigten mich. Sie sagten, dass das nun mal ab und zu vorkommt und dass mein Körper es völlig richtig gemacht hätte, das Wachstum einzustellen, denn das Kind hatte einen genetischen Defekt (wurde in der Histologie festgestellt). Irgendwo hatte sich eine Zelle nicht geteilt und mein Körper hatte das erkannt und deshalb das Wachstum eingestellt. Nur hatte er das Baby nicht abgestoßen, was die normale Reaktion gewesen wäre. Es hätte fatale Folgen für mich haben können, wenn ich weiterhin auf eine natürliche Abstoßung gewartet hatte (denn zu dem Zeitpung war der Fötus ja schon fast 8 Wochen tot!). Natürlich war ich bestürzt und unendlich traurig, fiel sogar in eine ziemlich schlimme Depression, konnte keine kleinen Babys mehr sehen – wochenlang ging das so. Bis zu dem Moment, als ich zu meinem neuen Frauenarzt ging, der feststellte, dass ich wieder schwanger bin. Die Schwangerschaft verlief ganz normal und mein Sohn wurde in der 38. SSW mit einem Gewicht von 3.300g und 51cm Größe geboren und war vollkommen gesund! Ach übrigens – auch meine dritte Freundin hatte eine MA und wurde auch sofort danach (hat keine 2 Monate gedauert) wieder schwanger. Auch ihre Schwangerschaft verlief problemlos und wir haben alle völlig gesunde Kinder bekommen und hatten alle auch keine 2. Fehlgeburt bzw. MA! Ich fragte damals im Krankenhaus, ob ich denn warten müsse, bis ich wieder schwanger werden konnte und man sagte mir, dass die sogenannte Wartezeit von 3 Monaten eher für die Psyche wäre, man aber nicht so lange warten müsse. Ich hatte nach meiner Ausschabung z. B. nicht einmal wieder meine Periode, sondern bin sofort wieder schwanger geworden. 4-6 Wochen sollte man aber doch warten, denke ich, auf alle Fälle, bis alles wieder gut verheilt ist. Ich wünsche allen Betroffenen viel Glück – lasst euch nicht von diesem blöden Artikel entmutigen – ich habe genau die gegenteilige Erfahrung gemacht!!! Und im Nachhinein denke ich, dass es Bestimmung war, was passiert ist – es hat (oft) alles einen Sinn im Leben – und nur durch dieses schreckliche Erlebnis habe ich ein wunderbares, gesundes, Kind geboren. Heute ist dieses Kind 19 Jahre alt und wiegt über 80 Kilo! Ich wünsch euch allen viel Kraft – denkt positiv, schaut positiv in die Zukunft und vergesst einfach diesen bescheurten Artikel, ja?
Ich finde diesen Artikel ebenso verantwortungslos, da ich mich in der gleichen Situation befinde. Vor einer Woche wurde bei mir eine MA in dr 8. Woche festgestellt. Das Herz hat nicht mehr geschlagen und es hat sich auch nicht mehr weiterentwickelt. Ich habe einen Tag später eine AS machen lassen und war wirklich schockiert wie ich den Artikel eben gelesen habe. Ich hoffe bald wieder schwanger zu werden und es hat mir auch Mut gemacht, die Kommentare zu lesen.
Ich muss dem Artikel einfach 100% zustimmen. Ich finde es super, dass jemand mal eine solche Kritik öffentlich anspricht. Ich hatte mitlerweile schon drei Fehlgeburten in Folge und wurde nie wirklich richtig – wie im Artikel beschrieben – von meinem Krankenhaus aufgeklärt. Bei meiner ersten und auch zweiten Ausschabung wurde ich in meiner misslichen Lage – man muss es einfach so sagen – völlig ausgenutzt und eigentlich zu den Ausschabungen gedrängt, was mein Krankenhaus natürlich auch liebendgern bei der Dritten so gewollt hätte. Also kurze Erläuterung dazu: Bei meiner dritten Fehlgeburt setzten allmählich Schmierblutungen und dann richtige Blutungen ein, bis ich dann zuhause auf der Toilette die Frucht im Slip hatte. Ich rief sofort im Krankenhaus an und hatte eine Hebamme am Apparat, die mir mitteilte, dass ich die Frucht bitte ins Krankenhaus bringen möge, was ich auch umgehend tat. An für sich, trotz des Schocks, das die Frucht abgegangen ist, ging es mir körperlich richtig gut, das seelische eher nicht so. Naja dort angekommen wies ich die Ärztin darauf hin, dass dies meine dritte Fehlgeburt sei und es mir körperlich gut gehe. Diese setzte mich dann so unter Druck und nötigte mich im Krankenhaus zu bleiben, es hieß: Wir müssten Sie sofort ausschaben oder wenn sie das nicht möchten, (was aber sehr gefährlich ist, sie könnten von Resten in der Gebärmutter Krebs bekommen etc,) müssten Sie die Nacht im Krankenhaus verbringen, damit wir sie überwachen können. Ja, was ist das denn, entweder sie lassen sich sofort ausschaben oder verbringen eine Nacht bei uns im Krankenhaus, das ist Nötigung. Ich habe mich, da ich ja in einer seelischen Misslage war, dazu nötigen lassen eine Nacht im Krankenhaus zu verbringen und dann haben die wirklich immer noch am nächsten Morgen versucht mich von der Ausschabung zu überzeugen. Ich habe dann allen Mut zusammengenommen und dieser widersprochen, was denen überhaupt nicht gefiel. Ja und zu meinem großen Mitleid, waren die Ärzte dort auch so dämlich, die Frucht, die ich extra noch ins Krankenhaus bringen sollte, nicht nur genetischen Untersuchung zu schicken. Naja und Ende vom Lied war, dass meine Frauenärztin und die Professoren in Jena, mir bei dieser Entscheidung den Rücken gestärkt haben und sogar mit dem Kopf geschüttelt haben, dass man mich ausschaben wollte, obwohl schon das geschützeste Objekt, die Frucht, ausgestoßen wurde und der Rest 100% auch alleine mit der nächsten Blutung nachkommt und so war es. Hätte ich diesen Artikel schon vorher gelesen, hätte ich mich nie ausschaben lassen, dass ist nur kommerz. Man sollte komplett das erste schwangerschaftsdrittel abwarten und auf sich und vorallem seinem Körper selbst vertrauen, dass er dies schon regelt, erst dann sollte man sich mit dem Thema Ausschabung befassen, was viele Ärzte schon lieber des Geldes wegen sofort gemacht hätten. Naja und nun, was mach ich, ich hoffe bloß das meine vierte Schwangerschaft anders verläuft und ich durch die meines Erachtens zwei sinnlosen Ausschabungen, ich nicht noch eine erleide, obwohl ich mir schon bewusst bin, dass mein Körper mit dem Absterben der Frucht schon das biologisch richtige gemacht hat, jedoch das Fehlverhalten der Ärzte, was mit ungenügender Aufklärung und seelischem Mitgefühl völlig gefehlt hat, nicht einverstanden bin. Wie gesagt, vielen vielen Dank für diesen Artikel und die öffentliche Kritik, man müsste diesen auch an die Ärztekammer senden.
Hallo,
uns hat es auch erwischt, es war ein Wunschkind, jedoch aber ungeplant, trotzdem haben wir uns so sehr gefreut, sogar meine Eltern konnten es schon kaum erwarten, sie haben sich vorgestellt ab Ende November Großeltern zu werden.
Die größere Wohnung haben wir auch schon bekommen und fertig renoviert, Einzug ist morgen, der eigentliche Termin sollte am Dienstag sein, der Termin hatte sich durch die Diagnose Missed Abortion vom Frauenarzt am Montag verschoben.
Am Montag um 10:30 haben wir sehnsüchtig auf die Herzschläge unseres kleinen Würmchens auf dem Monitor der Ärztin gewartet, die wir 2 Woche zuvor schon gesehen hatten- wir waren so froh, wie das Herz schlug, und dann diese Schocknachricht, die Ärztin meinte es könne am Gerät liegen, dass die Herzschläge nicht zu sehen sind, wir wurden dann in die Klinik überwiesen.
Auf dem Weg dahin war uns sehr komsich, und in der Klinik dann(11:30) die Bestätigung, KEIN HERZSCHLAG MEHR, wir waren total fertig, ich war am Boden zerstört.
Zuhause angekommen, fassunglos und weinend auf dem Bett gesessen, Eltern informiert, und in Foren gelsen, dass Ärzte öfter Fehldiagnosen stellen.
Das Kleine war schon fast das 3 fache gewachsen, seit dem letzten Termin vor 2 Wochen. Ich konnte mir nicht ganz erklären, dass dieses kleine Würmchen nicht mehr sein soll, zumal meine Ärztin meinte die Blutwerte usw haben Spitzenwerte und sind am Besten für eine Schwangerschaft…
Jedenfalls waren wir der Meinung noch eine Untersuchung in einer anderen Klinik zumachen, falls die sich geirrt hatten.
Aber leider wurde uns auch da um 19 Uhr die Bestätigung geben, die Ärztin hat sehr gründlich nachgesehn, und sämtliche Funktionen des Gerätes angewendet, aber auch wir haben da gesehn, ES IST NICHT MEHR.
Am Dienstag um 13Uhr wurde dann die Ausschabung gemacht, und bis jetzt hatte ich keine Schmerzen, ich hoffe, dass meine Frauenärztin bald anruft wann ich wieder vorbei kommen kann, zur Nachuntersuchung.
Wir beide und meine Eltern hoffen, dass die nächste Schwangerschaft ohne Komplikationen verläuft, dass wir unser erstes Kind bald in dem Armen halten können, und das gesund ist, alles dran is, aber auch nicht zuviel.
Noch ein Fehlgeburt stehe ich glaube nicht durch, ein Kind ist mein größter Wunsch.
Also ich bin total schockiert über diesen Artikel!
Ich wurde am 25.04.2010 im KH stationär wegen Blutungen in der 8. SSW aufgenommen, die Ärztin machte US und der Embryo lebte, ich war total erleichtert und freute mich dass ich nach 2 Tagen Beobachtung wieder heim hätte gehen dürfen. Als der Tag der Entlassung, am 28.04. kam, machte man nochmal US zur Kontrolle, Diagnose: Missed Abort, d.h. das mein Wunschkind innerhalb von 3 Tagen in mir plötzlich starb. Zur Sicherheit holte die Ärztin einen Kollegen der das ganze Grauen bestätigte. Ich war total am Ende. Noch am selben Tag hatte ich eine AS und konnte am 29.04. entlassen werden. Bin nun seit 3 Tagen wieder zu Hause und mir geht es sehr schlecht. Ich habe richtig Angst vor meiner nächsten SS, Angst das selbe noch einmal zu erleben. Die Ärztin im KH sagte, es kommt häufiger als man denkt in einer ersten SS zu einer FG und die Gefahr das es bei der nächsten SS wieder passiert ist nicht höher als wenn man noch keine FG hatte. Bei mir kommt noch hinzu dass ich sehr lang gebraucht habe um S zu werden, da ich eine Hormonstörung habe, also zu viele männliche Hormone, dadurch einen sehr unregelmäßigen Zyklus da es selten zu einem Eisprung kommt. Ausserdem habe ich eine Schilddrüsenfunktionsstörung, die das ganze auch nicht besser macht. Wie gesagt, durch meine körperlichen Störungen habe ich sehr große Angst eine erneute FG zu erleiden.
Am Montag muss ich zur Nachuntersuchung zu meiner FÄ, werde mir dann erstmal die Pille verschreiben lassen, dann werde ich mir beim Hausarzt was wegen der Schilddrüse geben lassen und in ein paar Monaten werde ich es erneut mit einer SS versuchen.
Zu diesem Artikel muss ich noch sagen, dass man das auf keinen Fall verallgemeinern kann, denn jede Frau-jeder Körper ist anders.
Ein altes Sprichwort der älteren Generation sagt, “Das erste Kind ist tot, dass zweite lebt!”
Trifft sicherlich auch nicht immer zu, aber es soll eine kleine Ermutigung für alle hier sein die es erneut versuchen wollen, inbegriffen mir.
Ich frag mich eigentlich wie die Verfasserin dieses Artikels auf solche Aussagen kommt. Ist sie denn FÄ und hat ihr Medizinstudium in einer Fleischerei absolviert?
Wir die eine solche schreckliche Erfahrung gemacht haben, leiden so schon und dann werden wir auch noch mit solchen blöden Aussagen konfrontiert. Ich finde es unverantwortlich was die Verfasserin mit dem Artikel unsere Psyche antut.
Lasst euch nicht unterkriegen und entmutigen.
Ich wünsche euch von Herzen alles Gute und viel Glück!
Liebe Grüße Nicole
Hallo,
ich hatte im Dezember 2009 auch eine AS nach MA in der 11 Woche. Ich kann nur sagen ich lass mir durch diesen seltsamen Artikel nicht die Hoffnung zerstören. Denn wenn es so wäre wie es im Artikel heisst, müssten alle die Einen S-Abruch machen lassen haben unfruchtbar sein. Dies ist nicht so auch findet man in keinerlei Fachliteratur einen Hinweis auf diese Aussagen. Ich finde es verwerflich sich bei so einen Thema hinreißen zu lassen mit evtl. selbst erlebten dingen umzugehen als wären sie Tatsachen die allgemein gültig wären. Es scheint eine Häufung im Umkreis der betreffenden zugeben. Aber ich glaube nicht das es bei einer AS um Geldmacherei geht, denn dank Pauschalen kommt das KH nicht auf seine Kosten nur weil es eine AS macht. Ich finde lasst Euch Eure Hoffnung nicht zerstören!!
Ganz zu schweigen von AS nach spontaner Fehlgeburt weil Plazentareste in der Gebärmutter bleiben, da wird nämlich nicht gewartet, da es sonst zu Infektionen der Urogenitalorgane kommen kann. Also Mädels glaubt den Sch…. nicht!!!
Guten Morgen,
ich lese den Bericht mit gemischten Gefühlen. Ich hatte vor der Geburt meiner beiden Kinder vier MAs. Bei der ersten war ich bereits im vierten Monat. Ich hatte vorher schon wochenlang leichte Blutungen und es ging mir nicht gut, das Kind wuchs jedoch und der Herzschlag war normal. Plötzlich bekam ich Wehen und auf der Fahrt in die Klinik bekam ich Austreibungswehen und der ganze Gebärmutterinhalt landete in meiner Wäsche. Das ist auch nicht gerade angenehm. Obwohl sich das Ganze natürlich abgespielt hatte, hatte ich danach so starke Blutungen, daß der Blutverlust gefährlich und dennoch eine Ausschabung erforderlich wurde und somit die Blutung mit Ausnahme einer leichten Wundblutung danach behoben werden konnte. Man sieht also, auch wenn es sich auf dem natürlichen Weg abspielt muß es nicht ungefährlich sein. Bei den drei nachfolgenden MAs hatte ich jeweils eine Ausschabung, da die Embryonen nicht ausgeschieden wurden. Die Klinik und auch mein Frauenarzt hatten ganz oft kontrolliert, ob nicht doch ein Herzschlag vorhanden ist. Ich kann nicht bestätigen, daß dies leichtfertig und zu schnell gemacht wurde. Nach sehr aufwändigen Untersuchungen wurde festgestellt, daß ich die MAs nicht aufgrund der vorgegangenen Ausschabungen hatte, sondern daß bei mir eine Blutgerinnungsstörung vorlag, so daß sich in der Plazenta jeweil eine Thrombose gebildet hatte und deshalb die Embrionen nicht mehr lebensfähig waren. Dies konnte bei meinen nachfolgenden Schwangerschaften verhindert werden, indem ich mir täglich ein Blutverdünnungsmittel gespritzt habe. Ich kenne inzwischen mehrere Frauen, bei denen dies der Fall war. Bei manchen reichte es auch, während der SS Herz ASS einzunehmen. Ich kann nur empfehlen, dies entsprechend untersuchen zu lassen, wenn viele MAs vorliegen; bei mir hat es 6 Jahre gedauert, bis ich gesunder Kinder zur Welt bringen durfte. Viel Glück
Hallo ihr lieben,
ich habe letzte Woche Samstag,als ich bei meinen Eltern zu besuch war,die Diagnose MA im Krankenhaus bekommen!!
Habe im Vorfeld leichten bräunlichen Ausfluss gehabt,der aber nicht aus der Gebärmutter sondern vom Gebärmutterhals kam.
Mein Mann und ich waren natürlich völlig fertig-es ist meine erste Schwangerschaft und ich habe natürlich tagelang geheult!
Am Dienstag nach Pfingsten sind wir dann heim gefahren-direkt in die Klinik,um alles noch einmal abklären zu lassen,erst schaute eine Ärztin und später noch einmal die Oberärztin-und es war ganz klar keine HERZTÖNE mehr!!
Morgen früh habe ich den Termin zur AS!
Die SS war nicht geplant,aber wir haben uns tierisch drauf gefreut und dann bekommt man so einen Schlag ins Gesicht!
Aber ich habe mir fest vorgenommen ein gesundes Kind zur Welt zu bringen,wir werden also so bald es geht weiter basteln und natürlich hoffen das die Natur die Karten beim nächsten mal NEU mischt und alles klappt.
Im Krankenhaus sagten sie mir auch das 1-2 FG ziemlich normal seien und man erst bei der dritten hintereinander genau genetisch nachschauen würde,was der Grund sein könnte.
Da ich bei mir auch ein verstecktes Schilddrüsenleiden vermute,werde ich das nächste Woche direkt beim Hausarzt abklären lassen,denn das kann auch ein Grund von vielen sein!
Alles in allem behalten wir unsere kleinen STERNCHEN in unseren Herzen und ich wünsche uns allen,das wir bald ein gesundes ,schreiendes,lebendiges STERNCHEN in unseren Armen halten werden…
GLG
Hallo Ihr Lieben,
erst einmal möchte ich allen hier mein tiefstes Mitgefühl aussprechen, dass ihr wie ich auch euer Baby verloren habt.
Hatte am 09.06.2010 eine Ausschabung.
War in der 8.Woche Schwanger als ich von meiner Ärztin erfuhr, dass da was nicht stimmen würde.
Anfangs hatte ich ganz geringe Blutungen ohne Schmerzen. Leider nahm ich die nicht so ernst, weil ich eh 2 Tage später zur Untersuchung musste. Meine Ärztin meinte es sei alles bestens und die Blutungen wären wohl Einnistungsblutungen. Sie hat mir absolute Ruhe und einiges an Medikamenten verordnet und mich dann eine Woche später wieder bestellt.
Nun an diesem Tag bekam ich dann die Nachricht, dass was nicht stimmen würde und ich ins Krankenhaus sollte zur Ausschabung.
Ging dann einen Tag später ins Krankenhaus zur Untersuchung.
Die Ärzte dort sagten mir leider aber auch nichts anderes.
Mein Kind wäre abgestorben und ich müsste eine Ausschabung vornehmen lassen.
Konnte es gar nicht glauben das es wirklich nicht mehr leben würde.
Dann kam das ganze mit Blut abnehmen und die Vorbreitungen zur Narkose.
Einen Tag später musste ich wieder ins Krankenhaus um die Ausschabung vornehmen zu lassen.
Hab mich noch mal von einer Ärztin untersuchen lassen, ob die Diagnose auch wirklich 100% stimmen würde und erst dann den Eingriff machen lassen.
Zum Eingriff selbst kann ich sagen, dass es nicht schlimm ist.
Ich jedenfalls hatte danach keine Schmerzen und auch ganz gering Blutungen.
Der Seelische Schmerz hingegen ist sehr schlimm und ich habe bis heute noch gar nicht so richtig wahrgenommen was da in den letzten 14 Tagen passiert ist.
Anschließend möchte ich über diesen Bericht hier sagen, dass er mich sehr verunsichert hat, ob ich auch richtig gehandelt habe und nicht doch auch noch hätte warten sollen bis ich die Ausschabung machen lasse, aber ich denke mal, dass kein Arzt einfach so ein Leben nehmen würde, wenn es noch was zu retten gäbe.
Liebe Grüße Geli
Hallo,
ich bin gerade in der 8. ssw. Mit höchster Wahrscheinlichkeit habe ich auch eine Missed Abortion. Ich war letzte Woche, also in der 7. ssw beim FA und er hatte nur eine große Fruchthöhle, die auch einer 7. Woche entsprach und Kindsanlagen, die leider nur der 5. Woche entsprachen gesehen. Nun bin ich wieder sehr geknickt, das wäre dann die 3. Fehlgeburt in 2 Jahren.
Ich soll in 3 Wochen wieder kommen und wenn alles nicht schön gewachsen ist bis dahin, inklusive Herzschlag natürlich, dann ist es definitiv eine Missed Abortion, meine 2. übrigens.
Für alle anderen, ich fühle voll mit. Es ist unvollstellbar, das einen selber das passiert. In meinen Bekanntenkreis kriegen alle gesunde Babys, nie hörst oder siehst du was in dieser Art. Aber wer will auch sowas erzählen?
Wahrscheinlich passiert sowas öfters als wir alle denken.
Und zu dem Artikel muss ich sagen. Er ist teils, teils richtig und auch falsch. Das mit den AS muss definitiv nicht immer sein.
Stellt euch mal vor wie es vor nicht so langer Zeit war, wo es noch keine modernen Krankenhäuser gab, die sofort eine AS vornehmen können. Es regelte definitiv IMMER die Natur. Es gab doch schon immer Fehlgeburten seit es wahrscheinlich die Menschheit gab und somit wäre dann anscheinend jede Frau daran gestorben? Nur weil sie keine AS bekam.
Also wirklich, man kann der Menschheit echt alles verkaufen. Es ist für den Körper irritierender, wenn der Mensch plötzlich eingreift und eine SS so beendet als wenn es die Natur macht.
Es ist traurig das man nicht mehr auf seinen eigenen Körper vertraut und nur den Ärzten glaubt, auch die machen Fehler.
Hallo,
vor 3 Tage habe leichte Schmierblutungen bekommen (bräunlich, deutet auf “altes Blut”…). Am nächsten Tag bin ich zum Gyn gegangen (ich arbeite in einer Klinik) und er hat vergeblich 1 Herzschlag gesucht. Bei mir hatte die 13. Wo angefangen, d.h. man denkt man hätte die gefährlichste Zeit überstanden. Der Arzt hat mich sofort in der Klinik geschickt, die 1. Ärztin hat gesucht und gesucht und zum Schluß den Oberarzt dazu geholt. Das Baby war zu klein (also schon etwas “länger” tod) und wie gesagt keinen Herzschlag zu sehen: Missed Abortion. 7 Std später hatte die Ausscharbung.
Ich war immer der Meinung, na ja wenn die Natur es für lebensfähig hält dann super wenn nicht dann halt nicht… ich fühle mich aber so was von be…….. Hätte ich nie gedacht dass es mich so heftig treffen würde. Es sind jetzt 2 Tage her, alle 2 Minuten mache ich jede mögliche Emotion durch, Wut, Trauer usw… Alles hatte sich um das Baby gedreht, jede Aktion die man so tut, alles was man isst oder trinkt, man achtet auf sich, auf das Baby. Und jetzt fühle ich mich so alleine, als hätte man mir 1 Stück meiner Seele weggenommen. Es ist einfach unbeschreiblich.
Mein Partner (wir heiraten in 3 Wo) ist für mich da, ist aber selber sehr traurig, aber was mich noch zusätzlich weh tut, ich musste seit Wochen bei der Arbeit (ich bin Physiotherapeutin in einer Rehaklinik, also körperliche anstrengende Arbeit und sowas wie Fließbandarbeit, da vorgeschriebene Arbeitstempo) um meiner Rechte kämpfen (Mutterschutz!!!) & hatte gefragt dass man mir einfach 1-2 mal 10 Minuten am Tag Pausen fest einplant damit ich mich ausruhen kann (da mir eigentlich jeder Zeit Erholungspausen zur Verfügung stehen sollten, aber wegen 30 Min. Arbeitsrythmus nicht möglich ist) um einfach zu vermeiden dass es mir zu viel wird und ich fehlen muss. Es wurde abgelehnt obwohl die Raucher jeder Zeit zwischendurch OHNE ausstempel eine Qualmen dürfen!!! Ich müsste aus- und wieder einstempel und natürlich die Zeit nacharbeiten: Frechheit! Die haben keinen Finger krum gemacht zu schauen was ich machen darf, was nicht (obwohl die dazu verpflichtet sind uns keine Gefahren auszusetzen!) ICH musste mich um alles kümmern: keine Wassergymnastik (Rutschgefahr), keine Wannerbäder putzen (Chemikalien, Rutschgefahr und bücken), Patienten mobilisieren usw… Teilweise kam ich nach der Arbeit nach Hause, fix und fertig, musste ne halbe Std schlafen und wie oft habe ich vor lauter Müdigkeit geweint (& die Hormone!!!). Der Gyn in meiner Klinik ist zum Chefarzt gegangen und hat ihm gesagt ich hätte schon länger daheim bleiben müssen bei den Hämatome die bei mir im Bauchraum zu sehen waren. Ich war total fertig als ich dass gehört habe (Betriebsrat!)! Ich gebe den nicht direkt die Schuld aber den Stress war mit Sicherheit niemals gesund und es wird beim nächsten mal anders laufen. Warum muss man eigentlich immer an Zahlen denken (€€€) solche Risiken eingehen bis was passiert um die Augen aufzumachen?
Der Arbeitgeber von meinen Freund haben uns schon 2 riesen Blumensträuße geschickt, glaubt ihr mein Arbeitgeber würde mir wenigstens 1 Kärtle sckicken? Ich liebe meine Arbeit, die Patienten sind so großartig, aber ich kann mir nicht vorstellen nächste Wo schon wieder arbeiten zu gehen, wenn ich den Chefarzt UND die Verwaltungsdirektorin sehe die mich von vorne rein alleine gelassen habe, könnte ich den beiden glaube ich die Augen rauskratzen. Die Enttäuschung ist zu groß und der Schmerz auch. 1 Krankenschwester bei uns ist auch schwanger ist sie musste sich auch unmöglich Sachen anhören… ZUm Glück haben diese beiden Chefs auch 1 Chef und ER ist noch 1 Mensch geblieben. Mit ihm werde ich (wenn ich soweit bin) 1 langes Gespräch führen… Damit sowas NIE wieder passiert, für mich & die Kolleginnen!