03.11.2009
Ein Wandtattoo für das Kinderzimmer
Seit unser Sohn sein neues Kinderzimmer bezogen hat, stand sein Bett vor einer weißen Rauhfaserwand. Einzige Zierde waren zwei Bilder. Das eines Seesterns und das eines Teddy-Bären im Seefahrerkostüm. Da er beide Bilder sehr gern mag, war schnell klar, welches Wandtattoo hier hängen sollte.
Schon einen Tag, nachdem wir uns für ein Motiv entschieden hatten, wurde das Wandtattoo angeliefert. Bis sich dann allerdings eine Gelegenheit für die Anbringung ergab, vergingen ein paar Wochen. Schon beim Auspacken war unser Sohn ganz begeistert von seinen neuen Mitbewohnern. Er wollte gar nicht mehr weg, was mich erst einmal daran hinderte, weiter zu machen. Also vertiefte ich mich in die beigelegte Montageanleitung.
Zuerst holte ich mein Werkzeug aus dem Keller: Meterstab und Wasserwaage wurden benötigt. Damit zeichnete ich eine gerade Linie, um das Wandtattoo daran auszurichten.
Als nächstes legte ich das Wandtattoo auf den Boden und begann mit dem mitgelieferten Rakel über die Einzelnen Foliensegmente des Wandtattoos zu rubbeln. Natürlich hatte ich es eilig – was sich später noch rächen würde, und so verging nur wenig Zeit, bis ich zum ersten Mal der Meinung war, dass man nun die Trägerfolie abziehen könnte. Die ersten Zentimeter gingen ganz gut, bis ich zu den kleineren Details kam. Diese wollte einfach lieber auf der Trägerfolie bleiben, anstatt an der Klarsichtfolie zu haften. Also wieder drüber rubbeln und noch einmal probieren – und siehe da, dann funktionierte es viel leichter. Außerdem habe ich mit der Zeit herausgefunden, dass es auch auf den Winkel ankommt, in dem man die Trägerfolie abzieht. Die in der Montageanleitung angegebenen 180° treffen es ganz gut (‘Mann’ sollte sich nur daran halten: “Für’s nächste Mal merken!”).
Nach ein paar Minuten war dieser Arbeitsschritt geschafft und das Tattoo bereit zur Montage. Dank der Bleistiftstriche an der Wand war das positionieren der Klarsichtfolie mit dem Tattoo ganz einfach.
Da bei uns der Untergrund aus Rauhfasertapete bestand, habe ich mir von Schwiegermutter vorsorglich noch eine relativ harte Bürste besorgt. Diese benutzte ich, um das Wandtattoo an die Wand zu bürsten, wie man das auch vom Tapezieren her kennt.
Im letzten Schritt begann ich dann, die Klarsichtfolie abzuziehen. An einigen stellen musste ich noch ein paar mal mit der Bürste nachhelfen, damit das Tattoo auch gut an der Wand haften blieb.
Ich denke, das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen:

Unser Sohn findet das Wandtattoo von Anfang an total klasse. Immer wieder zeigt er mit ausgestreckter Hand auf das Delfin-Motiv und lässt ein erfreut und begeistert klingendes “DAaaaaAaaaa” ertönen. Und wir freuen uns jedesmal mit ihm. Die Anschaffungskosten und die insgesamt 20 Minuten für das Anbringen haben sich also auf jeden Fall gelohnt. Und gut aussehen tut es sowieso. Wir werden uns demnächst ein schönes Motiv für unser Esszimmer aussuchen….
Bewertung
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Qualität: ![]()
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(5 von 5 Schnullern)
Preis/Leistung: ![]()
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Wandtattoos sind sehr modern und stilvoll. Ehrlich gesagt bin ich verrückt danach
. Sie frischen die ganze Wohnung auf und sehen immer wunderschön aus.
Ja, das stimmt. Wir suchen seither auch noch nach einer weiteren freien Wand für ein Wandtatto und haben auch schon so einige Ideen….
Richtig cool sind zudem die Anbieter von Wandtattoos, bei denen man nicht nur aus vorgefertigten Motiven wählen kann, sondern solche auch aus eigenen Entwürfen anfertigen lassen kann.
Das find ich auch total schick.. was kostet das ganze denn?
LG
Lisa
Das kommt auf den Hersteller, das Motiv und die Größe an. Wandtattoo – Shops gibt es im Internet jede Menge. Einfach mal nach “Wandtattoo” googeln, sollte eine Liste mit den Online-Shops liefern.