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	<title>Mami2008 &#187; Geburt</title>
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	<description>Alles über Schwangerschaft, Geburt, Baby und mehr...</description>
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		<title>Tipps zu Auswahl und Kauf von Stillkissen</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 09:47:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baby 0-6 Monate]]></category>
		<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittlerweile findet man keinen Babyshop mehr, in dem es keine Stillkissen zu kaufen gibt. Die Nachfrage ist deutlich gestiegen, was sich auch auf die Auswahl ausgewirkt hat. Noch nie zuvor gab es beim Kissenkauf so viele Möglichkeiten. Dennoch gibt es zahlreiche Mütter, die sich die Frage stellen, ob der Kauf eines Stillkissens überhaupt erforderlich ist. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mami2008.de/?p=1283"><img src="http://www.mami2008.de/wp-content/uploads/2011/08/WindelnDE_Stillkissen-317x300.jpg" alt="" title="WindelnDE_Stillkissen" width="317" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-1290" /></a>Mittlerweile findet man keinen Babyshop mehr, in dem es keine <a href="http://www.windeln.de/schwanger-stillen/stillkissen/">Stillkissen</a> zu kaufen gibt. Die Nachfrage ist deutlich gestiegen, was sich auch auf die Auswahl ausgewirkt hat. Noch nie zuvor gab es beim Kissenkauf so viele Möglichkeiten.</p>
<p>Dennoch gibt es zahlreiche Mütter, die sich die Frage stellen, ob der Kauf eines Stillkissens überhaupt erforderlich ist. Prinzipiell ist diese Frage berechtigt, denn zur Babyerstattung wird das Stillkissen nicht zwingend gezählt. Allerdings sind die meisten Frauen äußerst zufrieden und würden sich daher jederzeit wieder ein solches Kissen kaufen.</p>
<h4>Wo die Vorzüge des Stillkissens liegen</h4>
<p>Kissen, die beim Stillen eingesetzt werden, habe auf jeden Fall eine Daseinsberechtigung. Immerhin erhöhen sie den Komfort beim eigentlichen Stillvorgang ganz enorm. Da wäre zunächst einmal die Tatsache, dass das Baby sicher und vor allem auch komfortabel abgestützt werden kann. Das Stillen erfordert somit deutlich weniger Kraft in den Armen, was ungemein hilfreich ist. Zugleich führt das Kissen rund um den Körper herum. Hierdurch bietet sich der Mutter die Chance, den eigenen Rücken ebenfalls abzustützen. Der Rücken wird entlastet und außerdem sitzt es sich viel bequemer.</p>
<p>Es gibt aber noch weitere Gründe, die für den Kauf von Stillkissen sprechen. Hierzu zählt vor allem die Tatsache, dass es sich um besonders vielseitige Kissen handelt. Zahlreiche Mütter nutzen die Kissen nach dem Stillen gerne als Zusatzkissen im Bett. Besonders Seitenschläfer zeigen sich von den Kissen begeistert. Beim Lesen oder schlichtweg beim Entspannen auf dem Sofa sind die Kissen ungemein praktisch.</p>
<p>Bei der Auswahl im Geschäft sollte vor allem auf die Oberfläche geachtet werden. Eine leicht abwaschbare Oberfläche verspricht einen langen Einsatz. Außerdem sollte die Polsterung nicht zu weich sein, damit eine optimale Stützkraft besteht. Wer das Kissen später noch anderweitig einsetzen möchte, achtet am besten auf die Wahl einer geeigneten Farbe.</p>
 <p><a href="http://www.mami2008.de/?flattrss_redirect&amp;id=1283&amp;md5=b457d07508ce2f155b6f89f8185436b4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.mami2008.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Besucht: medmonitor</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 06:33:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Besucht]]></category>
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		<category><![CDATA[Gesundheit/Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Bewertung]]></category>
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		<category><![CDATA[Patient]]></category>

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		<description><![CDATA[Bewertungen von Kliniken bzw. Krankenhäusern durch Patienten finden sich unter www.medmonitor.de.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mami2008.de/2009/04/21/besucht-medmonitor/#more-946"><img src="http://www.mami2008.de/wp-content/uploads/2009/04/medmonitor.jpg" alt="medmonitor" title="medmonitor" width="160" height="131" class="alignleft size-full wp-image-985" /></a>Wer zur Geburt in ein Krankenhaus gehen möchte fragt sich wahrscheinlich genauso wie jeder andere Patient, der ein Krankenhaus aufsuchen will oder muss, wohin man gehen sollte. Erfahrungsberichte und Wertungen anderer können hier weiterhelfen. Diese findet man beispielsweise bei <a title="Medmonitor" href="http://www.medmonitor.de">www.medmonitor.de</a>.</p>
<p><span id="more-946"></span></p>
<p>Die reine Gesamtbewertung eines Krankenhauses hilft dabei nicht immer weiter. Durch Arztwechsel kann sich die Qualität eines Krankenhauses kurzfristig deutlich verbessert oder verschlechtert haben. Es kann daher hilfreich sein, sich die einzelnen Bewertungen anzusehen und auf ihre Aktualität hin prüfen. Ein Beispiel: Die Filderklinik in Filderstadt bei Stuttgart wurde im Jahr 2000 von einer Patientin im Rahmen einer Geburt sehr schlecht bewertet, alle neuen Bewertungen (Stand: 20.04.09) fallen dagegen sehr positiv aus. Hintergrund könnte sein, dass der heutige Chefarzt zum damaligen Zeitpunkt dort noch nicht tätig war.</p>
<p>Allerdings sollte man beachten, dass jeder anonym Wertungen abgeben darf und man nicht davor geschützt wird, dass vielleicht auch das Krankenhaus selbst eine (zu gute) Wertung abgibt. Dadurch könnte die Gesamtbewertung einer Klinik positiver ausfallen, als dies von den Patienten tatsächlich gesehen wird. Auch unter Berücksichtigung dieser Möglichkeit können die Einzelwertungen hilfreich sein. Das Mathilden-Hospital in Herford hat beispielsweise im Zeitraum 2003 bis 2007 drei Einzelbewertungen erhalten (Stand: 20.04.09). Zwei davon fallen sehr schlecht aus. Die Begründung liegt dabei in beiden Fällen insbesondere in den medizinischen &#8220;Leistungen&#8221;. Eine dagegen ist auffällig positiv. Hier wird offensichtlich durch einen Mann (!) die gynäkologische Abteilung des Krankenhauses mit der Begründung &#8220;Freundlichkeit des Personals&#8221; gelobt. Das ist eine Bewertung, auf die frau wohl verzichten darf.</p>
<p>Schade ist nur, dass es für viele Krankenhäuser nur eine oder sogar gar keine Bewertung gibt. Das hilft bei der Entscheidungsfindung natürlich nicht sehr viel weiter. Aus diesem Grund würde ich mich freuen, wenn jeder seine ganz persönlichen Erfahrungen z.B. im medmonitor bekannt gibt und anderen damit weiterhilft. Die Veröffentlichung erfolgt anonym, so dass ein Rückschluss auf die Person nicht möglich ist.</p>
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		<title>Diabetes beim Baby</title>
		<link>http://www.mami2008.de/2009/01/23/diabetes-beim-baby/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 08:29:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baby 0-6 Monate]]></category>
		<category><![CDATA[Baby 6-12 Monate]]></category>
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		<category><![CDATA[Polyurie]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist nicht immer einfach, eine Diabeteserkrankung beim Kind zu entdecken. Da Diabetes eine medizinische Versorgung in der Regel erforderlich macht, sollten Eltern alle Anzeichen ernst nehmen und eine Abklärung veranlassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Volkskrankheit Diabetes macht leider auch vor den Kleinsten nicht halt. Der Verdacht auf diese Krankheit kam auch bei uns auf, hat sich zum Glück aber bisher nicht bestätigt. Als Eltern steht man dem Thema in der Regel wohl erst einmal vollkommen unwissend gegenüber, wenn man nicht gerade vorher selbst betroffen war oder darüber hinaus persönliche Erfahrungen machen konnte. Woran also erkennt man, ob ein Baby an Diabetes leidet und wie kann man es feststellen?</p>
<p><span id="more-770"></span>Bevor ich hier auf Details aus meinem Erfahrungshorizont eingehe, möchte ich ganz dringend darauf aufmerksam machen, dass mit Diabetes nicht zu spaßen ist und bereits bei dem geringsten Verdachtsmoment ein Arzt konsultiert werden sollte. Ich verfüge über keine medizinische Ausbildung. Das an dieser Stelle veröffentlichte beruht ausschließlich auf eigenen Erfahrungen und stellt kein Fachwissen dar. Die nachfolgenden Aufzählungen, die möglicherweise durch Diabetes verursacht werden, erfüllen nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.</p>
<p><strong>Auffälligkeiten beim Ungeborenen</strong></p>
<ul>
<li>überdurchschnittliches Größenwachstum</li>
<li>überdurchschnittliche Größe / überdurchschnittliches Gewicht bei der Geburt</li>
</ul>
<p>Diese Punkte lagen bei mir vor und veranlassten meine Hebamme, den Verdacht auf Diabetes bei meinen Sohn zu äußern. Allerdings ist nur sehr selten Diabetes die Ursache hierfür und es wohl nicht zu empfehlen, diese überzubewerten.</p>
<p><strong>Auffälligkeiten beim Säugling<a title="Netdoktor Symptome Diabetes" href="http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Diabetes/Symptome/Diabetes-mellitus-Typ-1-Sympto-7640.html"> </a></strong><strong>(Kleinkind)</strong></p>
<ul>
<li>überdurchschnittliche Trinkmenge, ständiger Durst (Polydipsie)</li>
<li>mangelhafte Gewichtszunahme, Gewichtsabnahme</li>
<li>häufiger Harndrang, eine Häufung schwerer Windeln (Polyurie)</li>
<li>positiver Glucosetest (Urin und/oder Blut)</li>
</ul>
<p>Obwohl Diabetes eine immer häufiger auftretende Krankheit ist, habe ich die Erfahrung machen müssen, dass eine flächendeckende Untersuchung nicht gegeben ist und man hier als Eltern stark gefordert ist, <a title="Netdoktor Diabetes" href="http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Diabetes/Symptome/Diabetes-mellitus-Typ-1-Sympto-7640.html">Auffälligkeiten</a> zu erkennen und die Untersuchung durch einen Arzt zu veranlassen.</p>
<p><strong>Neugeborenenscreening</strong></p>
<p>Bei einem Verdacht auf Diabetes wird das <a title="Wikipedia Neugeborenenscreening" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neugeborenenscreening">Neugeborenenscreening</a> um diesen Test erweitert. Wie ich feststellen musste, erfolgt dieser Test aber nicht generell. Die bloße Verdachtsäußerung durch die Hebamme war in unserem Fall leider nicht ausreichend dafür, dass seitens des Krankenhauses ein entsprechend erweitertes Screening durchgeführt wurde. Bereits bei dem geringsten Verdacht, empfehle ich allen Eltern, das Krankenhaus um die Erweiterung des Screenings zu bitten.</p>
<p><strong>U-</strong><strong>Untersuchungen beim Kinderarzt</strong></p>
<p>Ebenso untersucht der Kinderarzt bei den sogenannten <a title="Wikipedia Gesundes Kind U Untersuchungen" href="http://www.gesundes-kind.de/u-untersuchungen/vorsorgeuntersuchungen.jsp">&#8220;U&#8217;s&#8221;</a> auch nicht speziell auf Diabetes. So wird zwar regelmäßig das Gewicht ermittelt und mangelhafte Gewichtszunahmen können frühzeitig festgestellt werden. Erst wenn seitens der Eltern eine große Trinkmenge oder eine Häufung von schweren Windeln, inkl. möglicherweise nächtlicher Wickeltätigkeiten, beklagt werden, wird auch der Kinderarzt aufmerksam.</p>
<p><strong>Medizinische Abklärung des Verdachtes</strong></p>
<p>Und wie wird nun festgestellt, ob das Kind an Diabetes leidet? In der Regel werden hierzu Blutuntersuchungen durchgeführt. Dabei sind mehrere Blutabnahmen erforderlich, um ein sicheres Ergebnis zu erhalten. Nicht alle Eltern sind wahrscheinlich davon begeistert, wenn dem Baby Blutabnahmen drohen.</p>
<p>In Apotheken sind Teststäbchen erhältlich. Mit diesen kann man Glucose im Urin nachweisen. Allerdings ist zu beachten, dass selbst bei Erkrankten nicht jeder einzelne Test positiv ausfallen muss. Es sind dennoch negative Testergebnisse möglich. Die Testreihe sollte daher mehrere Einzeltests beinhalten. Die Herstellerangaben auf der Verpackung sind unbedingt zu beachten (z.B. bezüglich des optimalen Testzeitpunktes, der Testdauer, etc.) Spätestens wenn auch nur ein positiver Test zu verzeichnen ist, sollte ein Arzt unbedingt hinzugezogen werden.</p>
<p><strong>Diabetesarten</strong></p>
<p>Insgesamt bin ich auf drei verschiedene Formen von Diabetes gestoßen, die von Geburt an möglich sind. <a title="Wikipedia Diabetes mellitus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diabetes_mellitus">Diabtes mellitus Typ 1</a>, <a title="Wikipedia Diabetes insipidus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diabetes_insipidus">Diabetes insipidus </a>und <a title="Wikipedia Diabetes renalis" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diabetes_renalis">Diabetes renalis</a>. Diese unterscheiden sich ganz erheblich voneinander. Während der Diabetes mellitus Typ 1 die Zuführung von künstlichem Insulin erforderlich macht, ist beim Diabetes insipidus die Einnahme von künstlichem ADH und beim Diabetes renalis in der Regel keine medikamentöse Behandlung erforderlich. Auch wird der Diabetes mellitus über eine Blutuntersuchung sicher bestimmt, während beim Diabetes renalis die Blutergebnisse unauffällig sein können, gleichzeitig aber auffällige Urinwerte vorliegen. Da bei einer ärztlichen Abklärung in der Regel eine Blutuntersuchung gemacht wird, bleibt ein Diabtes renalis möglicherweise trotz ärztlicher Konsultation unentdeckt.</p>
<p>Diabetes insipidus und renalis können durch eine weitere Erkrankung verursacht sein. Die Grunderkrankung sollte daher in diesen Fällen ebenfalls ermittelt werden.</p>
<p><strong>Mein Kind hat Diabetes und jetzt?</strong></p>
<p>Bezüglich der medizinischen Versorgung stehen einem Ärzte zur Seite. Wer sich nicht auf seinen Kinderarzt verlassen möchte, sollte eine Spezialpraxis aufsuchen. Es gibt Fachärzte der inneren Medizin, die sich auf Diabeteserkrankungen spezialisiert haben.</p>
<p>Darüber hinaus wird man aber meistens allein gelassen. Doch es gibt viele Betroffene und ein Austausch kann sinnvoll sein. Ich möchte hier auf die verschiedenen <a title="Internetportale Mütter eigene Seite" href="http://www.mami2008.de/2008/07/24/internetportale-fur-mutter/">Mütter- und Elternportale </a>verweisen, wie beispielsweise <a title="Mamiweb" href="http://www.mamiweb.de">mamiweb.de</a>. Innerhalb dieser Portale findet man Personen mit gleichem Schicksal und teilweise auch Gruppen zu dieser Thematik. Darüber hinaus gibt es Selbsthilfegruppen wie die <a title="Diabetes Kids" href="http://www.diabetes-kids.de/">Diabetes Kids</a> und die <a title="Junge Diabetiker" href="http://www.bfjd.de/">jungen Diabetiker</a> um nur einige zu nennen.</p>
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		<title>Typische Verhaltensweisen von Frühchen</title>
		<link>http://www.mami2008.de/2009/01/08/typische-verhaltensweisen-von-fruhchen/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 06:47:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baby 0-6 Monate]]></category>
		<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit/Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Frühchen]]></category>
		<category><![CDATA[Frühgeburt]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Frühgeburt ist etwas ganz Besonderes und es gibt nicht nur negative Aspekte. Insbesondere zeichnen sich Frühchen durch besondere Verhaltensweisen aus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man nach einer Frühgeburt mit Baby das Krankenhaus verlassen kann, wird man relativ schnell zwei Dinge feststellen. Erstens, das Baby unterscheidet sich in vielen Dingen von anderen Babys, zweitens, man ist weitestgehend auf sich selbst gestellt, da selbst Hebammen und Ärzte nur sehr wenige Informationen hierzu geben oder geben können.</p>
<p><span id="more-654"></span>Mein Sohn ist in der 36. Woche zur Welt gekommen. Von vielen Seiten, insbesondere sogar von einer Hebamme musste ich mir sagen lassen, dass es eigentlich keinen Unterschied gäbe zwischen einer Frühgeburt in der 36. Woche und einer Geburt um den Entbindungstermin. Inzwischen ist mir klar, dass das nicht so ist. Ein zu früh zur Welt gekommenes Baby unterscheidet sich in vielen Verhaltensweisen von denen eines &#8220;9-Monats-Babys&#8221;. Leider habe ich nur sehr wenige Informationen zu diesem Thema erhalten und selbst gefunden. Hier möchte ich zumindest meine eigenen Erfahrungen darlegen und vielleicht findet sich die ein oder der andere, und kann mehr dazu sagen.</p>
<p><strong>Schreien</strong></p>
<p>Frühchen schreien zumindest bis zum Erreichen des errechneten Geburtstermines sehr viel weniger als 9-Monats-Babys. Hintergrund ist wohl, dass zu früh Geborene über weniger Fett- und damit Kraftreserven verfügen. Um ihre Kräfte besser einzuteilen &#8220;überlegen&#8221; sie sich sehr gut, wofür sie ihre Kräfte einsetzen und versuchen, jeden Schrei zu umgehen. Denn Schreien kostet Kraft. Bei unserem Sohn war es beispielsweise in den ersten Wochen möglich, alle Fütterungen ohne jedes Geschrei zu erleben. Hatte er Hunger meldete er sich durch Schmatzen. Erst wenn dieses über einen längeren Zeitraum nicht erhört wurde, schrie auch er. Um den Zeitpunkt des errechneten Geburtstermines herum, hat sich dann die Situation grundlegend geändert und mein Sohn verhielt sich mehr oder weniger plötzlich genauso wie alle anderen Kinder auch. Auch heute noch ist es zwar möglich, ohne großes Geschrei durch den Tag zu kommen, aber es ist deutlich schwieriger und auch mein Sohn nimmt jeden noch so kleinen Anlass gerne wahr, um mir zu demonstrieren, wie gut er schreien kann.</p>
<p><strong>Reizüberflutung</strong></p>
<p>Wird ein Baby einer Fülle von Reizen ausgesetzt, reagieren viele &#8220;normale&#8221; Babys im ersten Moment noch unauffällig und sind dafür am Abend sehr unruhig und vielleicht nur schwer in den Schlaf zu bringen. Bei einem Frühchen kann es vorkommen, dass es versucht, der Reizüberflutung zu entgehen. Unser Kind hat sich in einer derartigen Situation häufig schlafend gestellt. Obwohl es kurz zuvor noch wach und munter war fielen ihm urplötzlich die Augen zu. Hin und wieder hat er dann geblinzelt, wohl um nachzuschauen, ob die Situation noch die gleiche war, wie zu dem Zeitpunkt, als er die Augen geschlossen hatte. Hintergrund ist wohl auch in diesem Fall eine Art Schutzmechanismus. Auch diese Verhaltensweise hat mein Sohn um den errechneten Geburtstermin herum wieder abgelegt. Danach war er einer Reizüberflutung genauso ausgesetzt, wie jedes andere Kind auch und wir hatten mit den gleichen Problemen zu kämpfen.</p>
<p><strong>Wahrnehmung</strong></p>
<p>Bei der U3 soll ein Baby in der Lage sein, einen Gegenstand über einen längeren Zeitraum anzuvisieren. Im Gegensatz zu einem 9-Monats-Baby wird man nach einer Frühgeburt feststellen, dass das Baby schon verhältnismäßig früh beginnt, sich lebhaft für seine Umgebung zu interessieren. An besonders interessanten Gegenständen (z.B. Beleuchtung) wird der Blick dann sehr schnell hängenbleiben und verweilen. Ich vermute, dass Babys, die nicht die Kraft haben, sich mit Dingen wie Schreien zu beschäftigen einfach mehr Zeit bleibt, um sich für die Umgebung zu interessieren. Frühchen beschäftigen sich weniger mit Dingen, die einen Krafteinsatz erfordern, denn dem könnten sie ohnehin nicht lange standhalten. Aber auch sie suchen sich ein Beschäftigungsfeld und punkten daher in Sachen Aufmerksamkeit und Wahrnehmung. Allerdings bleibt dies auch über einen längeren Zeitraum erhalten und verschwindet nicht so ohne weiteres zum Zeitpunkt des errechneten Geburtstermines.</p>
<p><strong>Zukunftsaussichten</strong></p>
<p>Meiner Erfahrung nach verhält sich ein Frühchen im Großen und Ganzen ab Erreichen des errechneten Geburtstermines wie alle anderen Kinder, vorausgesetzt, die Frühgeburt hat nicht derart früh stattgefunden, dass größere medizinische Hilfestellungen erforderlich wurden oder gar weitere dauerhafte Probleme aufgetreten sind. Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass das Defizit im Bereich Kraft durchaus länger anhält und auch nach mehreren Monaten nicht ausgeglichen wird. Es ist daher vollkommen normal, wenn das Kind nach einer Frühgeburt in den Bereichen Kraft und Motorik nicht dem Anforderungskalender voll entspricht. Dafür darf man sich darüber freuen, dass es seine Umgebung schneller wahrnimmt, früher anfängt zu &#8220;plappern&#8221;, den Kinderarzt beim zweiten Termin ebenso wiedererkennt, wie die dort vorhandenen Spielsachen und sich die richtige &#8220;Bearbeitung&#8221; eines Spielzeuges bereits nach dem ersten Spiel gemerkt hat und bereits beim zweiten Mal sicher wieder anwendet. Leider muss ich gestehen, dass dies auch für elektronisches Spielzeug mit furchtbar dudelnden Geräuschen gilt. Glücklicherweise beherrscht mein Sohn alle Spielvarianten und kann mehrere Melodien aus dem Gerät &#8220;zaubern&#8221;, so dass ich mir die gleiche Melodie zur selten zweimal hintereinander anhören muss. Besonders nervenaufreibend kann so ein kleiner Kerl werden, wenn er weiss, wie man z.B. krabbelt, es aber körperlich einfach nicht schafft. Da ist viel Geduld, liebevolles Zureden und ein gutes Krafttraining gefragt. Eine geeignete Physiotherapeutin kann hier helfen. Auch sonst kann ich nur empfehlen, dem Defizit in Sachen Kraft und Motorik durch eine Babygymnastik zu begegnen. Aber keine Angst, auch ohne Babygymnastik schafft der kleine Kerl es, seinen &#8220;Kollegen&#8221; nachzueifern und wird sie eines Tages eingeholt haben.</p>
<p><strong>Bitte nicht!</strong></p>
<p>Ein Frühchen mit einem gleichaltrigen 9-Monats-Baby zu vergleichen wäre unfair und sollte man auch nicht tun. Die Zeit, die das Baby zu früh zur Welt gekommen ist, sollte man von dem Alter abziehen und wenn man unbedingt Vergleiche anstellen möchte, dann bitte nur auf dieser Basis. Leider behandeln die meisten Kinderärzte Frühchen so, als wären sie zum Geburtstermin zur Welt gekommen und stellen die gleichen Anforderungen an diese Kinder. Spätestens wenn es um Kraft und Motorik geht, wird das Kind aber ein Defizit aufweisen. Sollte ein Arzt hieraus eine Art &#8220;Drama&#8221; machen, lieber den Arzt wechseln und einen aufsuchen, der mit Frühchen Erfahrung hat und damit umzugehen weiß. Ich empfehle, lieber auch einen zweiten oder dritten Arzt auszuprobieren, bevor man sich hier verrückt machen läßt.</p>
<p><strong>Foren</strong></p>
<p>Es gibt verschiedene Foren, in denen man sich nach einer Frühgeburt austauschen kann. Hierzu gehören die verschiedenen Gruppen bei <a title="Mamiweb" href="http://www.mamiweb.de">www.mamiweb.de</a>, aber auch unter <a title="Rund ums Baby - Frühchen" href="http://www.rund-ums-baby.de/fruehchen">www.rund-ums-baby.de/fruehchen</a> und unter <a title="Frühchen" href="http://www.fruehchen.de">www.fruehchen.de</a>.</p>
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		<title>Geburtserfahrungen</title>
		<link>http://www.mami2008.de/2009/01/05/geburtserfahrungen/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Jan 2009 16:22:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtserlebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Orgasmus]]></category>
		<category><![CDATA[sexuelle Befriedigung]]></category>

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		<description><![CDATA[Frau Dr. Petra Boynton beschreibt in Ihrem Artikel "Is there such a thing as an orgasmic birth" das Phänomen einer sexuellen Befriedigung unter der Geburt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Erfahrungen, die eine Frau unter der Geburt macht, können sehr unterschiedlich sein und reichen von einer schweren Traumatisierung bis hin zu einer sexuellen Stimulation. Leider kann niemand vorhersehen, wie eine Geburt verlaufen wird bzw. wie diese empfunden wird.</p>
<p><span id="more-737"></span></p>
<p>Mit dem eher seltenen und vor allem weitestgehend unerforschten Phänomen der sexuellen Befriedigung während des Geburtsvorganges beschäftigt sich Frau Dr. Petra Boynton in ihrem blog unter dem Thema <a title="Orgasmic birth by Petra Boynton" href="http://www.drpetra.co.uk/blog/?p=766">Is there such a thing as an &#8220;orgasmic birth&#8221;</a>. </p>
<p>Interessant ist allerdings auch, dass dieser Artikel ausgerechnet in den USA in einer Zeit veröffentlicht wird, in der die Quote der Wunschkaiserschnitte rapide ansteigt. Das deutsche Ärzteblatt beziffert die <a title="Kaiserschnittquote USA" href="http://www.aerzteblatt-studieren.de/doc.asp?docid=103816">Steigerungsrate von 1996 bis 2004 allein auf 41%</a>. </p>
<p>Da besonders positive Geburtserlebnisse, die vielleicht sogar von einem Orgasmus begleitet werden, wahrscheinlich eher selten preisgegeben werden, sind diese wohl auch seltener bekannt. Im Gegensatz dazu wird wohl jede Schwangere mindestens einmal von einer besonders dramatischen Geburt hören, die Angst einflößend ist.</p>
<p>Ich kann nur jeder Schwangeren empfehlen, sich ausgiebig mit dem Thema Geburt auseinanderzusetzen und sich das Ganze für und wider durch den Kopf gehen zu lassen. Eine Hilfestellung ist vielleicht auch mein Artikel <a title="Wunschkaiserschnitt" href="http://www.mami2008.de/2008/09/04/pro-und-contra-wunschkaiserschnitt/">&#8220;Pro und Contra Wunschkaiserschnitt&#8221;</a>.</p>
<p>Die Entscheidung liegt ausschließlich bei der Schwangeren und diese sollte meiner Meinung nach uneingeschränkt respektiert werden. Immerhin ist auch sie diejenige, die die Geburt ertragen muss, im Gegensatz zu allen anderen, die zusätzlich ihre Meinung meinen äußern zu dürfen. Als Schwangere sollte man sich informieren, aber keine fremde Meinung zur eigenen machen lassen. Jeder werdenden Mutter drücke ich an dieser Stelle die Daumen, dass sie die für sich richtige Entscheidung trifft und die Geburt als etwas ganz Besonderes erleben kann.</p>
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		<item>
		<title>Kaiserschnittnarbe versorgen</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 19:35:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit/Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Arnika]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiserschnitt]]></category>
		<category><![CDATA[Narbe]]></category>
		<category><![CDATA[Öl]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenbett]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem Kaiserschnitt wünscht man sich eine schnelle Abheilung der Schnittverletzung. Die Zeit sorgt für den Heilungsprozess, aber es gibt ein paar Möglichkeiten, diesen Prozess zu unterstützen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einem Kaiserschnitt hat man unweigerlich eine langen Schnitt und später eine Narbe im Bauchbereich. Um die Probleme mit der zunächst frischen Wunde und der späteren Narbe so gering wie möglich zu halten und eine rasche Abheilung zu ermöglichen, gibt es ein paar Möglichkeiten.</p>
<p><span id="more-539"></span></p>
<p><strong>1. Schritt</strong></p>
<p>Die noch frische Narbe heilt gut, wenn sie mit Arnika versorgt wird. Dazu kann man in den ersten Tagen Arnika in Tropfenform zu sich nehmen und Arnikatücher auf die Wunde legen. Beides ist in der Apotheke erhältlich.</p>
<p><strong>2. Schritt</strong></p>
<p>Ich kann nur empfehlen, das Wochenbett nach einem Kaiserschnitt sehr ernst zu nehmen. Liegt man, wird der Bereich des Schnittes entlastet und es bildet sich weniger Stützgewebe, das wulstartige Formen annehmen kann. Mir braucht niemand zu sagen, wie schwer es ist, viel zu liegen, wenn man gleichzeitig ein Neugeborenes zu versorgen hat. Aber auch wenn es schwer fällt, ist das Wochenbett eine Zeit, in der man fremde Hilfe in Anspruch nehmen sollte. Vielleicht hat auch der frischgebackene Papa die Möglichkeit, die ein oder andere Woche zuhause zu bleiben und sich um Baby und Haushalt mit zu kümmern.</p>
<p><strong>3. Schritt</strong></p>
<p>Um das Gewebe weich und elastisch zu halten, kann ich Schwangerschaftsöl empfehlen. Die Produkte von Weleda und frei habe ich hierfür verwendet. Das frei Schwangerschaftsöl habe ich persönlich bevorzugt, weil es geruchsneutral ist.</p>
<p>Jetzt drücke ich allen &#8220;Kaiserschnittmamis&#8221; die Daumen, dass sie mit ihrer Narbe langfristig zufrieden sind!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Vier tolle Geschenkideen zur Geburt</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 05:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[babytagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[blumenstrauß]]></category>
		<category><![CDATA[do-it-yourself]]></category>
		<category><![CDATA[Geschenk]]></category>
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		<category><![CDATA[präsent]]></category>
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		<category><![CDATA[zeitkapsel]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Geburt unseres ersten Kindes sind wir reichlich beschenkt worden. Dabei waren auch Geschenke, die uns eine ganz besonders große Freude gemacht haben. Es muss nicht immer edel und teuer sein – oft punktet einfach die gute Idee.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-medium wp-image-631" title="sparschwein" src="http://www.mami2008.de/wp-content/uploads/2008/10/sparschwein.jpg" alt="" width="180" height="135" />Zur Geburt unseres ersten Kindes sind wir reichlich beschenkt worden. Dabei waren auch Geschenke, die uns eine ganz besonders große Freude gemacht haben. Es muss nicht immer edel und teuer sein — oft punktet einfach die gute Idee. Die vier besten Ideen habe ich in diesem Artikel zusammengefasst.<br />
<span id="more-480"></span></p>
<h3>Die Zeitkonserve</h3>
<p>Was passierte am Tag meiner Geburt? Wie war die Welt damals? Was haben die Menschen damals gemacht? Wie haben sie sich gekleidet und wer hat mich alles vom ersten Moment an gekannt und meinen Eltern gratuliert?</p>
<p>Alle diese Fragen beantwortet die Zeitkonserve. Ein schönes Geschenk, eine Idee mit Zukunft und eine, die lange anhält.</p>
<p><strong>So wird&#8217;s gemacht:</strong><br />
Am Tag der Geburt 2-3 Tageszeitungen kaufen, die an diesem Tag erschienen sind. Dazu ein paar Illustrierte, eine Glückwunschkarte und ein geeignetes Behältnis:</p>
<ul>
<li>Eine Mappe mit einer Schleife (gut, wenn es beim Papier bleiben soll)</li>
<li>Ein dekorativer und stabiler Geschenk- oder Pappkarton</li>
<li>Eine große Kunststoffbox mit Deckel (wenn auch größere Sachen konserviert werden sollen)</li>
</ul>
<p>Wichtig ist, den Eltern noch einmal zu erklären, dass die Zeitkonserve auch gerne alle anderen Glückwunschkarten, Briefe usw. aufnehmen kann und darf. Wann die Konserve dem Kind überreicht weden soll, bleibt den Eltern überlassen. Bis dahin kann sich ganz schön viel Erinnerung ansammeln.</p>
<h3>Das Sparschwein</h3>
<p>Wir alle brauchen Geld &#8211; auch wenn wir das Streben danach vielleicht nicht mögen, ganz darauf verzichten können wir alle nicht. Ob das in Zukunft anders sein wird, weiß keiner so genau. Deshalb ist es für das Baby sicher von Vorteil, wenn früh genug ein wenig in den Sparstrumpf gesteckt werden kann.</p>
<p>Ein schönes, dekoratives Sparschwein mit den ersten eigenen Groschen ist ein Geschenk mit Zukunft. Und wenn es dann vielleicht nach ein paar Jahren für das erste Spielzeugauto unter den Hammer kommt, erinnert eine kleine Botschaft darin, wer dieses Schweinchen spendiert hat.<br />
<strong>So wird&#8217;s gemacht:</strong><br />
Sparschwein und eine Mini-Karte mit Umschlag kaufen (sollte ins Schwein passen). Nachricht auf die Karte schreiben, ein paar Euro hinzufügen und schön verpackt überreichen.</p>
<h3>Babytagebuch</h3>
<p>Ein Baby-Tagebuch soll dazu dienen, die ersten Monate zu dokumentieren. Natürlich ist das dann die Aufgabe der Eltern, das Tagebuch mit Inhalten zu füllen.</p>
<p><strong>So wird&#8217;s gemacht:</strong><br />
Im Schreibwarengeschäft ein kleines (DIN A5 oder DIN A6) Notizbuch kaufen. Am besten eines mit linien. Dazu ein paar Acessoires z.B. Kleine Figuren oder Aufkleber die sich am Notizbuch befestigen lassen. Es gibt auch fertige Babytagebücher, aber Selbstgemachtes ist immer schöner.</p>
<p>Stark im Trend sind zur Zeit die Notiz- und Tagebücher von <a name="evtst|a|8883707486" href="http://www.amazon.de/Moleskine-Softcover-Wochenkalender-Notizbuch-Monate-Taschenformat/dp/8883707486%3FSubscriptionId%3D02E5W5871AJF7PMMMS82%26tag%3Dmami2008-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D8883707486">Moleskine</a>.</p>
<h3>Mutter-und-Kind-Strauß</h3>
<p>Ein schöner Blumenstrauß für die Mutter, gespickt mit Kleinigkeiten für das Baby. Zum Beispiel eine Rassel, Schnuller oder Lätzchen – auch eine kleine Trinkflasche könnte passen.</p>
<p><strong>So wird&#8217;s gemacht:</strong><br />
In einen Laden, in dem es Babyzubehör gibt, ein paar kleine Utensilien einkaufen. Diese zum Floristen mitnehmen und ihn bitten, das in einen Strauß zu integrieren. Farblich kann man sich natürlich ganz traditionell mit viel rosa für Mädchen oder hellblau für Jungs orientieren — oder ganz modern und schön bunt.</p>
<h3>Weitere Ideen</h3>
<p><a href="http://www.abc-kinder.de/familie/ein-geschenk-zur-geburt-des-zweiten-dritten-vierten-kindes">Zur Geburt des zweiten, dritten, vierten&#8230;.</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Pro und Contra Kaiserschnitt auf Wunsch</title>
		<link>http://www.mami2008.de/2008/09/04/pro-und-contra-wunschkaiserschnitt/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 05:50:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiserschnitt]]></category>
		<category><![CDATA[Spontangeburt]]></category>
		<category><![CDATA[Wunschkaiserschnitt]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Wunschkaiserschnitt ist ein Thema, über das sehr viel diskutiert wird. Wie viele andere Frauen, habe auch ich mich sehr intensiv während der Schwangerschaft damit beschäftig und Pro und Kontra gegeneinander abgewägt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wunschkaiserschnitt ist ein Thema, über das sehr viel diskutiert wird. Wie viele andere Frauen, habe auch ich mich sehr intensiv während der Schwangerschaft damit beschäftigt. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit möchte ich hier einmal all das zusammentragen, was ich in dieser Zeit gelesen oder von anderen Müttern zu hören bekommen habe:</p>
<p><span id="more-387"></span></p>
<p>Vieles von dem, was für einen <a title="Wunschkaiserschnitt Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wunschkaiserschnitt">Wunschkaiserschnitt</a> spricht, ist wohl allgemein bekannt. Einiges war mir aber vollkommen neu, manches hat mich überrascht:</p>
<h2>Pro</h2>
<ul>
<li>bei einer natürlichen Geburt gibt es eine größere Gefahr für den Verbleib von Schwangerschaftsresten in der Gebärmutter und damit eine größere Gefahr für eine Entzündung</li>
<li>das <a title="Wikipedia Kiss-Syndrom" href="http://de.wikipedia.org/wiki/KiSS-Syndrom">KISS-Syndrom </a>beim Baby ist in der Regel nur bei normaler Geburt möglich, in extrem seltenen Fällen auch beim Notkaiserschnitt, nicht zu erwarten ist es beim Wunschkaiserschnitt</li>
<li>keine <a title="Wikipedia Bindehautentzündung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bindehautentzündung">Bindehautentzündung</a> beim Baby durch Ansteckung unter der Geburt im Geburtskanal</li>
<li>Beckenprobleme beim Baby sind beim Kaiserschnitt deutlich seltener, manche Ärzte verzichten nach einem Kaiserschnitt sogar auf die Ultraschall-Untersuchung des Babys bei der U3</li>
<li>Beckenprobleme bei der Mutter sind nach einer natürlichen Geburt nicht auszuschließen, beim Kaiserschnitt besteht diese Gefahr nicht</li>
<li>Geburtsverletzungen bei der Mutter im Genitalbereich werden ausgeschlossen</li>
<li>das Wochenbett verläuft nach einem Kaiserschnitt häufig deutlich kürzer als nach einer natürlichen Geburt</li>
<li>die Geburt und damit auch der Geburtstermin sind planbar</li>
<li>die Mutter ist während der Geburt schmerzfrei</li>
<li>der Beckenboden wird weniger strapaziert, es gibt ein geringeres Risiko für spätere Inkontinenz</li>
<li>der Geschlechtsverkehr wird in der Regel deutlich früher wieder stattfinden, nur wenige Frauen haben kurz nach einer natürlichen Geburt ein Verlangen danach</li>
</ul>
<p>Wie alles im Leben, gibt es nicht nur positive Seiten und im medizinischen Bereich darf man wohl überall mit &#8220;Risiken und Nebenwirkungen&#8221; rechnen:</p>
<h2>Contra</h2>
<ul>
<li>ein Wunschkaiserschnitt ist eine OP, die notwendige Narkose ist alles andere als risikofrei</li>
<li>es gibt einen Bauchschnitt mit entsprechender Narbenbildung, allerdings befindet sich die Narbe im sog. Bekinibereich und ist daher kaum zu sehen</li>
<li>das Aufstehen nach der Geburt wird auf später verschoben, nur nach einer vaginalen Entbindung ist direkt nach der Geburt an Laufen zu denken</li>
<li>Narbenschmerzen sind nach der Geburt zu erwarten, allerdings ist die Einnahme von Schmerzmitteln auch beim Stillen möglich</li>
<li>Taubheitsgefühle sind über Monate im gesamten Bereich der Narbe sowie ober- und unterhalb der Narbe möglich und sogar sehr wahrscheinlich</li>
<li>bei einer weiteren Schwangerschaft besteht die Gefahr einer Ruptur der Narbe, wenn dann natürlich entbunden werden soll</li>
</ul>
<p>Insgesamt läßt sich feststellen, dass die Risiken für das Baby bei einem geplanten Kaiserschnitt geringer sind. Dennoch wird immer wieder mit einem Verweis auf die Gesundheit des Babys für eine vaginale Entbindung regelrecht geworben. Vor allem heißt es, dass das Fruchtwasser bei einer natürlichen Geburt aus den Lungen des Babys herausgedrückt würde. Inwischen habe ich mir von mehr als nur einem Arzt erklären lassen, dass Rippenbrüche beim Baby zu erwarten wären, wenn diese Aussage einen Wahrheitsgehalt hätte. Aber das ist nicht der einzige Mythos:</p>
<h2>Mythen rund um den Kaiserschnitt</h2>
<ul>
<li>Stillen: Auch hält sich hartnäckig das Gerücht, dass man nach einem Kaiserschnitt nicht stillen kann. Aus eigener Erfahrung kann ich mit Sicherheit sagen: auch nach einem Kaiserschnitt kann man stillen!</li>
<li>Bonding: Das Bonding wird durch einen Kaiserschnitt entgegen häufiger Meinung nicht erschwert. Inzwischen gibt es auch <a title="Wunschkaiserschnitt Wikipedia Studie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wunschkaiserschnitt">wissenschaftliche Studien</a>, die belegen, dass das Mutter-Kind-Verhältnis von dem Geburtserlebnis unabhängig ist.</li>
<li>Traumatisierung: Die Meinung, dass Frauen nur durch eine natürliche Geburt traumatisiert werden können ist leider so auch nicht richtig. Es soll durchaus Frauen geben, die aufgrund eines fehlenden Geburtserlebnisses nach einem Kaiserschnitt psychisch leiden.</li>
<li>Rückbildungsgymnastik: Ich habe tatsächlich gehört, dass Frauen nach einem Kaiserschnitt keine Rückbildungsgymnastik machen können. Aus eigener Erfahrung kann ich das Gegenteil bestätigen.</li>
<li>Einmal Kaiserschnitt – immer Kaiserschnitt: Diese Aussage stimmt nicht, auch nach einem Kaiserschnitt ist eine natürliche Entbindung noch möglich.</li>
</ul>
<p>Interessant finde ich, dass viele Prominente per Kaiserschnitt entbinden. <a title="Wunschkaiserschnitt" href="http://www.stillkinder.de/wunschsectio.html">Dabei befürworten häufig auch Ärzte diesen Schritt. Hintergrund ist das Haftungsrisiko.</a> Einen Geburtsfehler kann sich ein Arzt hier mit Sicherheit nicht erlauben. Um das Risiko zu minimieren, wird der Kaiserschnitt bevorzugt. Für alle &#8220;Normalsterblichen&#8221; sieht das Haftungsrisiko aus ärztlicher Sicht so aus: bei einer natürlichen Geburt liegt das Risiko in der Regel bei der Hebamme, erst wenn ein ärztliches Eingreifen notwendig wird, haftet der Arzt. Kommt es zu einem Geburtsfehler kann dieser zudem sicher sein, dass die Beurteilung seiner Arbeit bei Einschalten der Bundesärztekammer durch Ärzte seiner Fachrichtung und damit von Kollegen erfolgt. Nur bei Prominenten unterliegt der Arzt der Gefahr einer öffentlichen Bewertung seiner Arbeit.</p>
<p>Wer mag, kann sich das Buch <a title="Der Kaiserschnitt hat kein Gesicht" href="http://www.kaiserschnittbuch.de/">&#8220;Der Kaiserschnitt hat kein Gesicht&#8221;</a> ansehen. Hier hat man die Möglichkeit, Kaiserschnittnarben zu sehen. Ich habe mir dieses Buch nicht angesehen und kann daher auch keine Aussage machen, inwieweit es sich um Narben aufgrund alter oder neuer OP-Methoden handelt oder aus welchem Grund der Kaiserschnitt erfolgte. Da bei mir in jedem Fall ein Kaiserschnitt erforderlich war, wollte ich mich damit nicht unnötig belasten und kann nur sagen, dass ich mit meiner Narbe super zufrieden bin und mich immer wieder für einen Kaiserschnitt entscheiden würde.</p>
<h2>Meine Entscheidung steht fest</h2>
<p>Ich würde mich immer wieder für einen Kaiserschnitt entscheiden. Obwohl ich einen medizinisch notwendigen Kaiserschnitt hatte, hätte ich mich andernfalls für einen Wunschkaiserschnitt entschieden. Mir sind leider mehrere Fälle persönlich bekannt, bei denen das Baby bei einer natürlichen Geburt nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt war und die Kinder schwerstbehindert sind. Außerdem war ich bei der Geburt vollkommen schmerzfrei und konnte gerade die ersten Stunden mit Baby entspannt und schmerzfrei genießen. Das wünsche ich jeder Mutter.<br />
 </p>
<h2>Du bist dir unsicher, was du tun möchtest?</h2>
<p>Diskutier das Thema doch einfach mal in einem der vielen Internetportale. Bei <a title="Mamiweb" href="http://www.mamiweb.de">mamiweb</a> habe ich die Erfahrung gemacht, dass sehr viele Schwangere und/oder Mütter gleichzeitig online sind und man daher auf geballte Erfahrung trifft.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Behördengänge nach der Geburt</title>
		<link>http://www.mami2008.de/2008/08/23/behordengange-nach-der-geburt/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Aug 2008 06:17:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baby 0-6 Monate]]></category>
		<category><![CDATA[Behörden]]></category>
		<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Behörde]]></category>
		<category><![CDATA[Elterngeld]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtsurkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendamt]]></category>
		<category><![CDATA[Kindergeld]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenkasse]]></category>
		<category><![CDATA[Lohnsteuerkarte]]></category>
		<category><![CDATA[Rathaus]]></category>
		<category><![CDATA[Steuerkarte]]></category>

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		<description><![CDATA[Standesamt und Rathaus, Jugendamt und Krankenkasse sowie der Arbeitgeber und die Elterngeldstelle und die Kirche wollen alle informiert werden, sobald das Kind geboren ist. Nach der Geburt stehen also eine Reihe von Behördengängen an. Zu welchen Behörden Ihr wann gehen müsst, möchte ich euch hier erklären. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einer Zeit, in der man sich eigentlich an das Neugeborene gewöhnen und sich von der Geburt erholen möchte, sind einige Behördengänge notwendig. Dies kommt schon fast einem Behördenmarathon gleich!</p>
<p><span id="more-254"></span></p>
<p>Zuerst einmal muss dass Kind beim <strong>Standesamt</strong> angemeldet werden. Welches Standesamt zuständig ist, hängt vom Geburtsort ab. Kommt das Kind in dem Ort zur Welt, in dem auch die Eltern gemeldet sind, erfolgt die Meldung von der Klinik an das Standesamt (und auch vom Standesamt an das Bürgerbüro) in der Regel automatisch. Bei unverheirateten Paaren wird der Automatismus ebenfalls unterbrochen, wenn nicht die Vaterschaft vor der Geburt erklärt wurde. In diesen Fällen muss man sich selbst darum kümmern. Im Krankenhaus gibt es aber in der Regel eine Stelle, an die man sich wenden kann und die behilflich ist. Beim Standesamt erhält man die Geburtsurkunden, die für alle weiteren Ämter benötigt werden. Es kann sinnvoll sein, sich noch ein paar mehr ausstellen zu lassen. Diese sind allerdings gebührenpflichtig.</p>
<p>Sind die Eltern nicht verheiratet sollte man vor dem Gang zum Standesamt die Vaterschaft beim <strong>Jugendamt</strong> bestätigen. Hierzu ist die Unterschrift beider Elternteile notwendig. Andernfalls erscheint der Vater nicht in der Geburtsurkunde und die Mutter gilt als alleinerziehend.</p>
<p>Die Meldung des Kindes bei der <strong>Stadtverwaltung</strong> erfolgt meistens direkt durch das Standesamt. Der Gang in das Bürgerbüro ist aber trotzdem sinnvoll, um sicherzugehen, dass die Anmeldung des Kindes auch wirklich erfolgt. Außerdem kann das Kind hier in die Steuerkarte eingetragen werden. Für letzteres muss man zuvor die Steuerkarte vom Arbeitgeber zurückverlangen.</p>
<p>Bei der <strong>Familienkasse</strong> wird das Kindergeld beantragt. Hierfür ist eine der vom Standesamt ausgestellten Geburtsurkunden erforderlich. In meinem Fall hatte die Familienkasse ihren Sitz in der örtlichen Stelle der &#8220;Agentur für Arbeit&#8221;. Hier musste ich nur ein Formular ausfüllen und die Geburtsurkunde beilegen. In meinem Fall hat die Bearbeitung durch die Familienkasse relativ lang gedauert. Aber keine Angst, die Familienkasse zahlt die Beträge meistens in einem Betrag mit der ersten Zahlung nach. Formular und Infos gibt es auch im Internet unter <a title="Kindergeld" href="http://www.arbeitsagentur.de">www.arbeitsagentur.de</a>.</p>
<p>Die <strong>Krankenkasse </strong>muss über die Geburt informiert und das Kind mit in die bestehende Versicherung aufgenommen werden. Das geht glücklicherweise schriftlich und man muss zur Abwechslung mal nicht persönlich erscheinen. Dem Schreiben ist natürlich auch eine Geburtsurkunde beizufügen. Von der Krankenkasse erhält man zudem eine Bescheinigung über die Zuzahlung zum Mutterschaftsgeld (sofern es gezahlt wird). Diese ist für die Beantragung des Elterngeldes (sofern gewünscht) erforderlich.</p>
<p>Elterngeld beantragen? Dann wird es jetzt komplizierter! Das Elterngeld kann ab der Geburt und rückwirkend für max. 3 Monate nach der Geburt bei der <strong>Elterngeldstelle</strong> beantragt werden. Dem auszufüllenden Formular sind ggfs. Kopien der Gehaltsabrechnungen der letzten 12 relevanten Monate beizufügen und natürlich in jedem Fall auch die hierfür ausgestellte Geburtsurkunde. Und dann benötigt die Elterngeldstelle ggfs. noch die Bescheinigung der Krankenkasse über die Zuzahlung zum Mutterschaftsgeld sowie Gehaltsabrechnungen des Arbeitgebers aus denen das gezahlte Mutterschaftsgeld hervorgeht. Wenn schwangerschaftsbedingt Krankengeld gezahlt wurde, ist ein Attest vom Arzt beizufügen aus dem hervorgeht, dass die Krankmeldungen schwangerschaftsbedingt sind. Andernfalls gilt das niedrigere Krankengeld als Grundlage für die Berechnung des Elterngeldes. Du weißt nicht, wo die für Dich zuständige Elterngeldstelle ist? Dann schau mal unter <a title="Elterngeld" href="http://www.elterngeld.de">www.elterngeld.de</a>. Dort findest Du auch weitere Infos zu diesem Thema. Es lohnt sich übrigens, sich den Bescheid zum Elgerngeld genau anzusehen und ggfs. Widerspruch einzulegen.</p>
<p>Und dann sollte &#8220;Frau&#8221; natürlich noch den <strong>Arbeitgeber</strong> über die Geburt des Kindes informieren, wenn man in einem Arbeitsverhältnis steht. Das kann man ggfs. natürlich auch mit der Abgabe der u.U. geänderten Steuerkarte kombinieren.</p>
<p>Ach, da war ja noch etwas. Da ich aus der Kirche ausgetreten bin, hätte ich es beinahe vergessen. Wenn gewünscht, bleibt noch die Anmeldung des Kindes in einer <strong>Kirche</strong>. Auch hierfür gibt es (natürlich!) eine Ausfertigung der Geburtsurkunde.</p>
<p>Insgesamt wünsche ich Euch allen da draußen gute Nerven für diesen Bürokratiemarathon. Meistens sind die Wartezeiten das Schlimmste oder es fehlen Unterlagen und man darf einen Behördengang gleich mehrmals antreten. Mein Sohn wurde in Baden-Württemberg geboren und in Nordrhein-Westfalen gemeldet. Die Vorgehensweise kann daher in anderen Bundesländern von der genannten abweichen. Ich empfehle, sich vor der Geburt zu erkundigen und alle Formulare zu besorgen. Dann geht es nach der Geburt schneller.</p>
<p>Ganz ausdrücklich erhebe ich hier nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Die in diesem Beitrag gemachten Angaben können nur eine Hilfestellung sein.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Nach der Geburt bei der Frau im Krankenhaus bleiben?</title>
		<link>http://www.mami2008.de/2008/08/20/nach-der-geburt-bei-der-frau-im-krankenhaus-bleiben/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 09:30:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Vater werden/sein]]></category>
		<category><![CDATA[Einzelzimmer]]></category>
		<category><![CDATA[familienzimmer]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Rooming in]]></category>
		<category><![CDATA[Zweibettzimmer]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte mich entschieden, nach der Geburt für mehrere Tage bei Mutter und Kind im Krankenhaus zu bleiben. Dafür hatten wir uns ein Familienzimmer reserviert. Warum ich mich so entschieden habe, wie es mir in der Klinik erging, was einen Vater dort erwartet und welche Kosten auf uns zukamen, steht in diesem Beitrag.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Kliniken bieten inzwischen an, dass der Mann nach der Geburt für ein paar Tage bei der Frau im Krankenhaus bleiben kann. Für uns war das ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl. Die Entscheidung, dass ich als Vater bei Sylvia bleiben wollte war zu diesem Zeitpunkt schon gefallen. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass es mir sicher leichter gefallen wäre, wenn ich ein wenig mehr darüber gewusst hätte, was auf mich zukommt.</p>
<blockquote><p>&#8220;Im Krankenhaus bleibt man doch nur, wenn man wirklich krank ist. Kein Gesunder bleibt da freiwillig drin!&#8221;</p></blockquote>
<p><span id="more-85"></span><br />
Das war einer der Kommentare, die ich mir anhören musste. Und um ehrlich zu sein, die Kernaussage dieses Satzes spukte auch immer wieder in meinem Kopf umher. Und ich wage zu behaupten, es gibt kaum eine Leserin oder einen Leser, der sich in einer Klinik so wohl fühlt, dass man da gerne mal freiwillig über Nacht oder für mehrere Tage bleiben möchte. Aber ich hatte mir vorgenommen, so lange bei Sylvia zu bleiben, bis wir zusammen mit dem Kind die Klinik verlassen durften. Es sollte sechs Tage dauern, bis es soweit war.</p>
<p>Dieses sechs Tage waren sehr wichtig für Sylvia und mich. Wir sprechen heute noch gern über die ersten Stunden in der Klinik. Direkt nach der Geburt drückte mir die Hebamme das in Tücher gewickelte Kind in die Hand und seit diesem Zeitpunkt blieb das Kind rund um die Uhr bei uns (<a title="Rooming in - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rooming_in">Rooming in</a>). So begann die neue Phase unseres Lebens gemeinsam — als Familie. Und sie begann mit einem Intensivtraining, denn der Kleine brauchte natürlich unsere körperliche Nähe, viel Pflege und Fürsorge. Da Sylvia nicht aufstehen konnte, war mein Einsatz von Anfang an gefordert.</p>
<p>Natürlich wurde ich von den Hebammen und Kinderkrankenschwestern in alles genau eingewiesen und so binnen weniger Stunden mit allen notwendigen Handgriffen vertraut gemacht. Ein wirklich sehr gutes und individuelles Training. Sylvia konnte nur zusehen und war zugegebenermaßen etwas neidisch, weil mir alles gezeigt wurde und sie untätig liegen bleiben musste. Mir war dieses Training tausendmal lieber, als in irgend einem Geburtsvorbereitungskurs im Kreise von skeptischen Müttern Barbie&#8217;s große Schwester zu wickeln oder Ken&#8217;s Bruder zu baden.</p>
<p>Binnen weniger Stunden waren wir so weit, dass die Hebammen nur noch zu uns kamen, wenn die tägliche Visite anstand oder wir den Rufknopf betätigten, weil eine weitere Ration <a title="Stutenmilch - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stutenmilch">Stutenmilch</a> gebraucht wurde. Die ganze restliche Zeit hatten wir viel Ruhe — und diese Ruhe war wichtig für das Kind und wichtig für uns, um uns von den schlaflosen Nächten zu erholen. Ein wirklich schöner Anfang für eine sehr schöne Zeit. Wenn ich heute auf diese Tage zurückblicke kann ich nichts negatives finden und würde jedem Vater raten, bei seiner Frau in der Klinik zu bleiben, wenn die Möglichkeit besteht und die Umstände es zulassen.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Wir hatten eine sehr angenehme Woche in der <a title="Filderklinik - Filderstadt" href="http://www.filderklinik.de/">Filderklinik</a>, ein wunderschönes, großes Zimmer und konnten die Betten zusammenschieben. So war es möglich, dass wir Tag und Nacht ganz nah bei unserem Nachwuchs sein konnten. Wir sind der festen Überzeugung, dass unsere ständige Gegenwart in den ersten Stunden sehr positiv für unser Kind war. Sicher hat das mit dazu beigetragen hat, dass wir heute ein sehr ruhiges und ausgeglichenes Baby haben. Für unser Wohlbefinden sorgte zusätzlich die schöne Aussicht und das sehr schmackhafte und abwechslungsreiche Essen.</p>
<p>Gekostet hat uns das zusätzliche Bett und die „Vollpension“ 60 € für die erste und 50 € für jede weitere Nacht.</p>
]]></content:encoded>
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