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	<title>Mami2008 &#187; Gesundheit/Medizin</title>
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	<description>Alles über Schwangerschaft, Geburt, Baby und mehr...</description>
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		<title>Fieberkrampf, Vorbeugung und Vorgehen</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 11:08:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit/Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[fieberkrampf]]></category>

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		<description><![CDATA[Alles, was wir zum Fieberkrampf (Vorbeugung und Maßnahmen) gelesen, erfahren oder vermittelt bekommen haben. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ein paar Tagen hatte unser Sohn einen Fieberkrampf. Alles, was wir seit dem zum Thema Fieberkrampf gelesen, erfahren oder erlebt haben, wollen wir gern hier weiter geben. Die Wikipedia schreibt: „Ein Fieberkrampf ist ein in der frühen Kindheit in Verbindung mit einer fieberhaften Erkrankung auftretender zerebraler Anfall. Er äußert sich in der Regel mit einem plötzlichen Bewusstseinsverlust und rhythmischen Zuckungen der Muskulatur.”<span id="more-1075"></span></p>
<p>Bei ca. 2-4 % (Europa und Nordamerika) aller Kinder treten Fieberkrämpfe zwischen dem sechsten Lebensmonat und dem fünften Lebensjahr auf. Besonders häufig sind Fieberkrämpfe zwischen dem 15. und dem 18. Lebensmonat. Neben Fieber sind keine genauen Ursachen bekannt. Sind in der Familie bereits Fieberkrämpfe aufgetreten, so steigt das Risiko, dass das Kind ebenfalls betroffen sein könnte.<br />
(<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fieberkrampf">Fieberkrampf</a>, Wikipedia)</p>
<h2>Wie kann man einem Fieberkrampf vorbeugen?</h2>
<p>Wenn das Kind einen fieberhaften Infekt, zum Beispiel Husten, Schnupfen, Erbrechen, Durchfall etc. hat, sollte frühzeitig und regelmäßig Fieber gemessen werden. Steigt die Temperatur über 38 °C, sollte überflüssige Kleidung entfernt werden. Bieten Sie dem Kind etwas zu Trinken an.<br />
Steigt die Körpertemperatur über 38,5 °C &#8211; 39 °C sollte das Fieber mit Medikamenten gesenkt werden. Bitte fragen Sie Ihren Kinderarzt, welche Medikamente für Ihr Kind dazu am besten geeignet sind.</p>
<h2>Wie sollte man bei einem Fieberkrampf vorgehen?</h2>
<p>Wenn Ihr Kind einen Fieberkrampf bekommt, bewahren Sie Ruhe und führen sie die folgenden Maßnahmen durch:</p>
<ul></li>
<p>Schützen Sie das Kind vor Verletzungen, indem Sie möglichst alles Harte und Gefährliche aus der Umgebung entfernen oder mit Decken / Kissen ab-polstern.</li>
<li>Lassen Sie das Kind nicht unbeobachtet. Es könnte sich jederzeit erbrechen.</li>
<li>Um sicher zu gehen, dass das Erbrochene nicht eingeatmet wird, sollten Sie das Kind in die <a href="http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Erste-Hilfe/Stabile-Seitenlage-Erste-Hilfe-1183.html" title="stabile Seitenlage bei Babies / Kindern">stabile Seitenlage</a> bringen.</li>
<li>Beobachten Sie den Ablauf des Fieberkrampfes (Augenstellung, Hautfarbe, Kopfwendung und Seitenunterschied)</li>
</ul>
<p><em>Nach jedem Fieberkrampf sollte das Kind bei einem Kinderarzt bzw. in der Kinderklinik vorgestellt werden.</em></p>
<p>Wir haben nach dem ersten Fieberkrampf ein Notfall-Medikament verschrieben bekommen. Außerdem haben wir ein Thermometer im Kindergarten deponiert und das Personal darüber aufgeklärt. So können wir sicher sein, dass bei einem erneuten Auftreten jeder weiß, was zu tun ist.</p>
<p>Wichtig: Dieser Text ist auf keinen Fall ein Ersatz für eine professionelle Beratung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Missed Abortion</title>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2009 14:20:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit/Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Ausschabung]]></category>
		<category><![CDATA[Curettage]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlgeburt]]></category>
		<category><![CDATA[Frühgeburt]]></category>
		<category><![CDATA[Missed Abortion]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei einer drohenden Fehlgeburt oder Missed Abortion wird häufig eine Ausschabung empfohlen, doch nur in den seltensten Fällen ist diese auch wirklich erforderlich. Ich rate daher ganz dringend davon ab!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Frauen werden in der Frühschwangerschaft mit der Diagnose &#8220;Missed Abortion&#8221; konfrontiert. Dabei wächst der Embryo plötzlich nicht mehr weiter oder das kleine Herz hört entweder auf zu schlagen oder es fängt gar nicht erst damit an. Eine Fehlgeburt ist dann nicht zu verhindern. Aber Vorsicht! Die Diagnose wird von den meisten Ärzten viel zu früh gestellt und die Überweisung in die Klinik zur Ausschabung ist in den seltensten Fällen auch wirklich erforderlich!</p>
<p><span id="more-1013"></span>Leider gibt es immer wieder Fälle, bei denen Ärzte angeblich eindeutig die Diagnose &#8220;Missed Abortion&#8221; gestellt haben. Nachdem sich die Schwangere dann aber gegen eine Ausschabung entschieden hat, kommt es &#8211; oh großes Wunder &#8211; dann völlig unerwartet wenige Monate später zur Geburt eines kerngesunden Kindes. Diese Fälle gibt es leider tatsächlich! Die heutigen Ultraschallgeräte sind ganz offensichtlich nicht so gut, wie uns Frauen das immer wieder angepriesen wird. Spätestens bei der Berechnung von Größe und Gewicht des Kindes kann es hier ebenfalls zu großen Überraschungen kommen.</p>
<p>Hinzu kommt, dass es bei einem Absterben des Embryos auch in fast allen Fällen zu einer natürlichen Fehlgeburt kommt. Eine Ausschabung hilft dann nur einem: dem Portemonnaie des Krankenhauses bzw. des Arztes. Nur in extrem seltenen Fällen wird das abgestorbene Gewebe auch über Wochen hinweg nicht abgestoßen und es kommt zu einer lebensbedrohlichen Situation.</p>
<p>Die Ausschabung wird von den Ärzten leider in den meisten Fällen stark verharmlost. Die Folgen entweder gar nicht oder nur am Rande (vielleicht nur in einem schwer verständlichen Behandlungsbogen) erläutert. Hier macht sich der Arzt jedoch strafbar! VOR einer derartigen Behandlung hat der Arzt die Patientin ausführlich über alle Risiken und Folgen zu unterrichten. Bei einer Ausschabung handelt es sich dabei um:</p>
<ul>
<li>Verletzung der Gebärmutterschleimhäute (-&gt; kann zu Unfruchtbarkeit führen)</li>
<li>Durchbruch der Gebärmutterwand (-&gt; weitere Organe können geschädigt werden, im Extremfall führt eine nicht mehr stillbare innere Blutung zum Tode)</li>
<li>Verletzung des Muttermundes (-&gt; spätere Schwangerschaften enden dann gehäuft in einer Frühgeburt)</li>
<li>Verletzung der Scheidenwände (-&gt; Auswirkungen auf das Sexualleben, chronische Schmerzen sind möglich!)</li>
<li>Bildung von Fistelgängen (-&gt; hierbei tritt z.B. Urin aus der Scheide aus, in der Folge kommt es zu häufigen Infektionen in der Scheide, bei einer operativen Entfernung sind Nervenschädigungen im Gentialbereich zu erwarten mit entsprechenden Auswirkungen auf das Sexualleben)</li>
<li>Verbleib von Schwangerschaftsresten in der Gebärmutter (-&gt; wird dies nicht rechtzeitig entdeckt kann eine lebensbedrohliche Entzündung entstehen, in jedem Fall ist eine Wiederholung der Ausschabung erforderlich)</li>
<li>uvm.</li>
</ul>
<p>Diese Auflistung erfüllt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. In jedem Fall rate ich persönlich ganz dringend von der Durchführung einer Ausschabung im Rahmen einer Missed Abortion oder Fehlgeburt ab. Mit diesem Eingriff geht man ein enormes gesundheitliches Risiko ein. Eine natürliche Fehlgeburt erfolgt dagegen in der Regel komplikationslos.</p>
<p>Auch darüber sollte man sich im Klaren sein:</p>
<ul>
<li>nach einer Ausschabung sollte eine erneute Schwangerschaft über einen Zeitraum von mindestens 3 Monaten nicht wieder eintreten, da andernfalls eine erneute Fehlgeburt sehr wahrscheinlich ist</li>
<li>auch darüber hinaus ist die Wahrscheinlichkeit einer Fehl- oder Frühgeburt nach einer Ausschabung deutlich höher als nach einer natürlichen Fehlgeburt</li>
<li>für den Zeitraum der Blutungen nach einer Ausschabung ist kein Geschlechtsverkehr möglich, diese können über mehrere Wochen andauern</li>
</ul>
<p>In meinem persönlichen Bekanntenkreis gibt es mehrere Fälle, bei denen wegen einer Missed Abortion oder einer Fehlgeburt eine Ausschabung durchgeführt wurde. In ausnahmslos allen mir bekannten Fällen ist es zumindest in der darauf folgenden Schwangerschaft wieder zu einer Fehlgeburt gekommen, in selteneren Fällen gab es gleich eine Fülle von Fehlgeburten, die medizinisch (angeblich) nicht zu erklären waren. Weiterhin ist es in allen mir bekannten Fällen bei der ersten Geburt nach der Ausschabung zu einer Frühgeburt gekommen. Wenn Ärzte hier eine niedrige Wahrscheinlich für das Risiko einer anschließenden Frühgeburt nennen, so ist das für mich unverständlich.</p>
<p>Abschließend möchte ich noch kurz erwähnen, dass das Abstoßen eines abgestorbenen Embryos durchaus mehrere Wochen auf sich warten lassen kann. Hinweise darauf können sein: nachlassen des Ziehens in der Brust, nachlassen der Schwangerschaftsbeschwerden, Bauchschmerzen, etc. Wenn Ärzte hier einen starken Druck in Richtung Ausschabung auf Frauen ausüben hat das wohl nur einen Grund: in den meisten Fällen wird der Embryo relativ schnell abgestoßen und dann kann man der Frau die Ausschabung nicht mehr &#8220;verkaufen&#8221;. Immerhin arbeiten Krankenhäuser heutzutage nach dem Wirtschaftlichkeitsprinzip. Und wenn es später zu einer Frühgeburt kommt? Dann kümmerst sich das Krankenhaus gerne! Denn Frühgeburten bringen viel Geld in die leere Kasse des Krankenhauses.</p>
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		<title>Wenn der Arzt einen Fehler macht</title>
		<link>http://www.mami2008.de/2009/04/29/wenn-der-arzt-einen-fehler-macht/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 10:23:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit/Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Arzt]]></category>
		<category><![CDATA[Ärztekammer]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtschutzversicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Fehler passieren jedem, auch Ärzten. Doch was kann man als Betroffener tun? Hier gibt es mehrere Möglichkeiten. Die Chancen, dass der Arzt für seinen Fehler einstehen muss, stehen allerdings auch heute noch sehr schlecht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fehler passieren überall, so auch in der Medizin. Leider handelt es sich hierbei aber gerade in diesem Bereich noch immer um so etwas wie ein Tabuthema und die Geschädigten sind einerseits oft nicht in der Lage den Beweis antreten zu können (wie auch wenn der Arzt zu seinem Fehler nicht steht und andere Ärzte nicht den Mut haben, dies zu bescheinigen), andererseits müssen sie ohne jede Entschädigung oder weitere Hilfestellung mit der Situation leben. In Einzelfällen ist ein Kind nach einer Geburt schwerstbehindert oder aber ein Patient bezahlt eine mangelhafte ärztliche Leistung gar mit dem Tod. Doch was kann man tun, wenn man den Verdacht auf einen Behandlungsfehler hat?</p>
<p><span id="more-379"></span>Grundsätzlich sind mir vier Möglichkeiten bekannt:</p>
<p><strong>Gutachten durch die Krankenkasse</strong></p>
<p>Alle pflicht- oder freiwillig Versicherte haben die Möglichkeit, sich an ihre Krankenkasse zu wenden. Diese kann ein (für den Patienten kostenloses) Gutachten in Auftrag geben. Allerdings handelt es sich bei den Gutachtern auch &#8220;nur&#8221; um einen Arzt. Privatversicherte können ebenfalls ihre Krankenkasse ansprechen. Da bei Privatpatienten aber ein unmittelbares Vertragsverhältnis zwischen Arzt und Patient besteht, kann es durchaus sein, dass private Krankenkassen diese Option nicht bieten.</p>
<p><strong>Gutachten durch die Ärztekammer</strong></p>
<p>Die <a title="Bundesärztekammer" href="http://www.bundesaertekammer.de">Ärztekammer</a> bestellt bei dem Verdacht auf einen Behandlungsfehler eine Gutachterkommission, die aus mehreren Personen besteht. Bei diesen Personen handelt es sich aber ebenfalles um Ärzte der betreffenden Fachrichtung. Das Gutachten wird ebenfalls für den Patienten kostenlos erstellt. Für das Jahr 2007 sind dort nach eigenen Angaben 10.432 Anträge eingegangen. Tendenz steigend! Aber nur in <a title="Behandlungsfehler 2007" href="http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=3.71.5877.6452.6456&amp;all=true">1.717</a> Fällen konnte ein Behandlungsfehler tatsächlich bestätigt werden.</p>
<p><strong>Klage einreichen</strong></p>
<p>Der Patient hat jederzeit die Möglichkeit unter Berücksichtigung der Verjährungsfristen Klage z.B. wegen Körperverletzung, unterlassene Hilfestellung etc. einzureichen. Hier wird dann das zuständige Gericht tätig. Allerdings ist darauf hinzuweisen, dass auch heute noch nur selten ein Arzt bzw. ein Krankenhaus tatsächlich verurteilt wird, zumal die Beweispflicht beim Patienten liegt, was dieser in der Regel aber gar nicht leisten kann. Da die Chancen auf einen Erfolg nur gering sind, die Kosten aber astronomische Größen erreichen können, sollte man sich diesen Schritt gut überlegen, wenn nicht eine Rechtschutzversicherung besteht.</p>
<p><strong>Strafanzeige erstatten</strong></p>
<p>Neben der Möglichkeit, selbst den Rechtsweg zu bestreiten, kann man sich auch an die Staatsanwaltschaft wenden und Strafanzeige erstatten. Diese kann sich nach Prüfung der Sachlage ihrerseits direkt an das Gericht wenden. In diesem Fall wird man (sofern man nicht als Nebenkläger auftritt) allerdings auch im Falle einer Verurteilung keine Entschädigungsleistungen erhalten.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Welchen Weg man im Falle eines Behandlungsfehlers gehen wird, hängt wohl in erster Linie von den finanziellen Möglichkeiten ab. Weiterhin stehen die Chancen, dass der Fehler auch als solcher anerkannt wird, extrem schlecht. Hier gilt wohl nach wie vor der Grundsatz: &#8220;Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.&#8221; Dabei ist jeder Arzt für einen solchen Fall versichert. Und das ganz unabhängig davon, ob er allein in einer Praxis oder in einem Angestelltenverhältnis z.B. in einem Krankenhaus tätig ist. Trotzdem ist es auch weiterhin schwer, einen Arzt zu finden, der den Fehler bestätigt. Das geschieht in der Regel nur in ganz offensichtlichen Fällen.</p>
<p>Aus meiner Sicht ist dies absolut skandalös! Jeder normale kleine Angestellte verliert bei einem groben Fehler schnell mal seinen Arbeitsplatz, ein Arzt dagegen darf sich fast alles erlauben. Ein kleines Trostpflaster: auf <a title="Medmonitor" href="http://www.medmonitor.de">medmonitor.de</a> kann man die Leistung von Krankenhäusern beurteilen.</p>
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		<title>Besucht: medmonitor</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 06:33:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Besucht]]></category>
		<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit/Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Bewertung]]></category>
		<category><![CDATA[Klinik]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[medmonitor]]></category>
		<category><![CDATA[Patient]]></category>

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		<description><![CDATA[Bewertungen von Kliniken bzw. Krankenhäusern durch Patienten finden sich unter www.medmonitor.de.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mami2008.de/2009/04/21/besucht-medmonitor/#more-946"><img src="http://www.mami2008.de/wp-content/uploads/2009/04/medmonitor.jpg" alt="medmonitor" title="medmonitor" width="160" height="131" class="alignleft size-full wp-image-985" /></a>Wer zur Geburt in ein Krankenhaus gehen möchte fragt sich wahrscheinlich genauso wie jeder andere Patient, der ein Krankenhaus aufsuchen will oder muss, wohin man gehen sollte. Erfahrungsberichte und Wertungen anderer können hier weiterhelfen. Diese findet man beispielsweise bei <a title="Medmonitor" href="http://www.medmonitor.de">www.medmonitor.de</a>.</p>
<p><span id="more-946"></span></p>
<p>Die reine Gesamtbewertung eines Krankenhauses hilft dabei nicht immer weiter. Durch Arztwechsel kann sich die Qualität eines Krankenhauses kurzfristig deutlich verbessert oder verschlechtert haben. Es kann daher hilfreich sein, sich die einzelnen Bewertungen anzusehen und auf ihre Aktualität hin prüfen. Ein Beispiel: Die Filderklinik in Filderstadt bei Stuttgart wurde im Jahr 2000 von einer Patientin im Rahmen einer Geburt sehr schlecht bewertet, alle neuen Bewertungen (Stand: 20.04.09) fallen dagegen sehr positiv aus. Hintergrund könnte sein, dass der heutige Chefarzt zum damaligen Zeitpunkt dort noch nicht tätig war.</p>
<p>Allerdings sollte man beachten, dass jeder anonym Wertungen abgeben darf und man nicht davor geschützt wird, dass vielleicht auch das Krankenhaus selbst eine (zu gute) Wertung abgibt. Dadurch könnte die Gesamtbewertung einer Klinik positiver ausfallen, als dies von den Patienten tatsächlich gesehen wird. Auch unter Berücksichtigung dieser Möglichkeit können die Einzelwertungen hilfreich sein. Das Mathilden-Hospital in Herford hat beispielsweise im Zeitraum 2003 bis 2007 drei Einzelbewertungen erhalten (Stand: 20.04.09). Zwei davon fallen sehr schlecht aus. Die Begründung liegt dabei in beiden Fällen insbesondere in den medizinischen &#8220;Leistungen&#8221;. Eine dagegen ist auffällig positiv. Hier wird offensichtlich durch einen Mann (!) die gynäkologische Abteilung des Krankenhauses mit der Begründung &#8220;Freundlichkeit des Personals&#8221; gelobt. Das ist eine Bewertung, auf die frau wohl verzichten darf.</p>
<p>Schade ist nur, dass es für viele Krankenhäuser nur eine oder sogar gar keine Bewertung gibt. Das hilft bei der Entscheidungsfindung natürlich nicht sehr viel weiter. Aus diesem Grund würde ich mich freuen, wenn jeder seine ganz persönlichen Erfahrungen z.B. im medmonitor bekannt gibt und anderen damit weiterhilft. Die Veröffentlichung erfolgt anonym, so dass ein Rückschluss auf die Person nicht möglich ist.</p>
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		<title>Mittelohrentzündung</title>
		<link>http://www.mami2008.de/2009/04/07/mittelohrentzundung/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 07:40:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baby 0-6 Monate]]></category>
		<category><![CDATA[Baby 6-12 Monate]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit/Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinkind]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelohrentzündung]]></category>
		<category><![CDATA[Trommelfell]]></category>
		<category><![CDATA[Trommelfelldurchbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Vereiterung Mittelohr]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Mittelohrentzündung tritt bei Babys leider relativ häufig auf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Mittelohrentzündung ist leider eine Krankheit, die Babys relativ leicht und auch häufig trifft.</p>
<p><span id="more-892"></span>Ursache für die Mittelohrentzündung ist in der Regel eine verstopfte Nase bzw. ein Anschwellen der Nasenschleimhaut. Das Mittelohr wird über einen kleinen Kanal durch die Nase belüftet. Ist dieser Kanal nicht mehr durchlässig und wird das Ohr nicht ausreichend &#8220;belüftet&#8221; kommt es zu der Entzündung. Innerhalb kurzer Zeit kann aus der Entzündung eine Vereiterung werden. Steigt der Druck zu stark an, bricht das Trommenfell und die gelbliche Flüssigkeit tritt aus dem Ohr aus. Starke Schmerzen sind eine Begleiterscheinung der Mittelohrentzündung. Erst der Durchbruch des Trommenfells führt zu einer Linderung der Schmerzen.</p>
<p>Da Eltern nicht in das Ohr ihres Kindes hineinsehen können, ist man auf die begleitenden Symptome als Hinweis angewiesen. Unser Kind zeigte die folgenden Auffälligeiten:</p>
<ul>
<li>häufiges Anfassen des Ohres mit den Händen</li>
<li>Kopfschütteln</li>
<li>häufiges und lautes Schreien</li>
<li>Aufwachen aus dem Schlaf mit sofortigem lauten Geschrei</li>
<li>Appetitlosigkeit</li>
<li>teilweise leicht erhöhte Temperatur</li>
</ul>
<p>An dieser Stelle möchte ich keine Möglichkeiten zur Selbstbehandlung aufzeigen. Das Kind gehört unbedingt SOFORT in ärztliche Obhut! Und zwar bereits bei dem geringsten Verdacht! Der Arzt kann mit einem kurzen Blick in das Ohr die Diagnose stellen. Als Soforthilfe für den Weg zum Arzt können ein Paracetamolzäpfchen (schmerzlindernd, fiebersenkend) sowie ein paar Nasentropfen (bewirken ein Abschwellen der Nasenschleimhaut) gegeben werden. Der Arzt wird in der Regel ein Antibiotikum verschreiben.</p>
<p>Wir haben glücklicherweise sehr schnell reagiert. Unser Kind hatte nur eine leichte, beginnende Mittelohrentzündung. Die Tatsache, dass unser Baby nachmittags immer gut gelaunt war und nicht die geringsten Anzeichen eines Schnupfens zeigte, paßte so gar nicht zu dem morgentlichen Geschrei. Gerade das Führen der Hände Richtung Ohr sollte aber immer ein Alarmzeichen sein. Natürlich kann das auch eine Marotte des Kindes sein, aber der Blick in das Ohr durch den Arzt ist schmerzfrei und geht schnell. Daher bitte lieber einmal wegen einem blinden Alarm, als einmal zu wenig den Kinderarzt aufsuchen! Der Durchbruch des Trommelfells sollte unbedingt vermieden werden!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Au Backe! &#8211; Das Baby zahnt.</title>
		<link>http://www.mami2008.de/2009/02/27/das-baby-zahnt/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 09:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baby 0-6 Monate]]></category>
		<category><![CDATA[Baby 6-12 Monate]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit/Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinkind]]></category>
		<category><![CDATA[Durchfall]]></category>
		<category><![CDATA[erster Zahn]]></category>
		<category><![CDATA[Zahn]]></category>
		<category><![CDATA[Zahnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der erste Zahn wird von den Eltern meistens sehnsüchtig erwartet. Nicht immer geht das Zahnen jedoch ohne Begleitumstände vonstatten. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was waren das doch für schöne Zeiten. Plötzlich und fast unerwartet entdeckten wir beim Spielen nicht einen, nein gleich zwei Zähne, die sich langsam aber sicher weiß auf rot aus dem Zahnfleisch unseres Sohnes erhoben. Es gab kein Geschrei und auch sonst keinerlei Probleme. Sie waren halt einfach da. Doch schon beim dritten Zahn sah die Welt ganz anders aus. Leider!</p>
<p><span id="more-809"></span>Mit großer Überraschung, nein eigentlich sogar mit Entsetzen mußten wir feststellen, was &#8220;Zahnen&#8221; eigentlich bedeuten kann und warum so viele andere Eltern mit tiefen Ringen unter den Augen entnervt von dieser Zeit berichten. Dabei ist selten das eigentliche &#8220;Durchbrechen&#8221; des Zahnes aus dem Zahnfleisch, sondern vielmehr das &#8220;Einschießen&#8221; des Zahnes in den Kiefer das Problem. Auch uns hat es leider so richtig getroffen.</p>
<p>Dabei hatten wir zunächst mit allem gerechnet, nur nicht mit einem Einschießen eines Zahns! Unser Kind zeigte folgende Symptome:</p>
<ul>
<li>übermäßig starkes Trinken</li>
<li>Verweigerung fester Nahrung (an einzelnen Tagen sogar vollständig)</li>
<li>stundenlanges Schreien beim Zubettbringen</li>
<li>leicht erhöhte Temperatur</li>
<li>hin und wieder Durchfall</li>
<li>übelriechender Stuhlgang</li>
<li>allgemeines Unwohlsein</li>
<li>plötzliches sehr starkes Wundsein mit ebenso plötzlicher Pickelbildung im Windelbereich</li>
<li>nächtliches Wachwerden, an einzelnen Tagen im Stundenrythmus</li>
<li>starkes Bedürfnis nach körperlicher Nähe</li>
</ul>
<p>Unser Kind hat in dieser Zeit deutlich mehr Aufmerksamkeit gefordert. Das Wechseln der Windel wurde deutlich häufiger notwendig. Um dem Kind starke Schmerzen zu ersparen, haben wir mehrfach abends zu Paracetamolzäpfchen greifen müssen. Aber Vorsicht! Schmerzmittel können eine Abhängigkeit verursachen. Bitte nur bei dringendem Bedarf einsetzen! Zusätzlich war der Einsatz der Multilind Heilsalbe gegen das Wundsein erforderlich.</p>
<p>Mögliche Hilfsmittel auf einen Blick:</p>
<ul>
<li>gut gekühlter (Kühlschrank) aber nicht gefrorener Beißring</li>
<li>Gel für das Zahnfleisch (z.B. Nestagel oder Dentinox)</li>
<li>Homöopathische Mittel (z.B. Osanit) gegen die Schmerzen und das Wundsein</li>
<li>Paracetamolzäpfchen für die schnelle Hilfe bei starken Schmerzen</li>
<li>Multilind Heilsalbe bei starkem Wundsein</li>
<li>abgekochtes Wasser (Zimmertemperatur) zu Trinken geben (statt warmen Tee)</li>
<li>Karottensaft (bei Durchfall)</li>
<li>Kind ablenken z.B. durch intensives Spielen</li>
<li>und eine große Portion Liebe!</li>
</ul>
<p>Die Kombination aus einer erhöhten Temperatur und Durchfall kann natürlich auch eine ernsthafte Infektion als Ursache haben. Daher zur Abklärung bitte unbedingt einen Arzt aufsuchen und nicht lange versuchen, selbst daran &#8220;herumzudoktern&#8221;. Außerdem kann ich nur empfehlen, die Beipackzettel von Medikamenten, die vom Arzt verschrieben wurden, genau durchzulesen. Wir haben leider zwei Präparate erhalten, die für Babys nicht geeignet sind! Selbstverständlich habe ich diese Präparate in meiner Aufstellung oben nicht erwähnt.</p>
<p>Abschließend möchte ich erneut kurz darauf hinweisen, dass weder Hans noch ich über fundierte medizinische Kenntnisse verfügen. Die in diesem Artikel gemachten Angaben beruhen ausschließlich auf persönliche Erfahrungen mit unserem eigenen Kind.</p>
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		<title>Besucht: Schlafumgebung</title>
		<link>http://www.mami2008.de/2009/02/22/besucht-schlafumgebung/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Feb 2009 07:10:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baby 0-6 Monate]]></category>
		<category><![CDATA[Baby 6-12 Monate]]></category>
		<category><![CDATA[Besucht]]></category>
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		<category><![CDATA[Schlaftemperatur]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafumgebung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Portal "Schlafumgebung" beschäftigt sich eingehend mit der optimalen Schlafumgebung für das Baby und widmet sich damit der Vermeidung des plötzlichen Kindstods. Die herausgegebene Broschüre läßt sich hier herunterladen oder bestellen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mami2008.de/2009/02/22/besucht-schlafumgebung/"><img src="http://www.mami2008.de/wp-content/uploads/2009/02/schlafumgebung.jpg" alt="schlafumgebung" title="schlafumgebung" width="160" height="132" class="alignleft size-full wp-image-913" /></a>An dieser Stelle zunächt einmal einen herzlichen Dank an <a title="Kommentar Chris" href="http://www.mami2008.de/2009/02/01/besucht-babyschlafsack/comment-page-1/#comment-76">Chris</a> für den Tipp. Die Seite zum Thema <a title="Schlafumgebung" href="http://www.schlafumgebung.de/">Schlafumgebung </a>habe ich mir inzwischen einmal genauer angesehen und möchte sie hiermit ebenso empfehlen.</p>
<p><span id="more-817"></span>Über die Seite kann man die Broschüre <a title="Heft - die optimale Schlafumgebung für das Baby" href="http://www.schlafumgebung.de/ueber%20Downlod.htm">&#8220;Die optimale Schlafumgebung für das Baby&#8221;</a> herunterladen oder bestellen. Diese enthält eine Fülle von Informationen zum Thema Baby und Schlafen und beschäftigt sich eingehend mit dem Thema Unfallverhütung und Vermeidung des plötzlichen Kindstods. Außerdem finden sich in diesem Portal weitere nützliche Einkaufstipps zur Babyausstattung und Tipps zu dem Thema Gesundheit und Vorsorge.</p>
<p>Darüber hinaus gibt es auf dem Portal ein Diskussionsforum, dass sich mit dem Thema &#8220;Schlafen und Baby&#8221; beschäftigt. Wer weitergehenden Informationsbedarf zu diesem Thema hat, kann hier seine Fragen stellen.</p>
<p>Das Portal verfügt über umfangreiche Partnerschaften bestehend aus diversen Verbänden und Gesellschaften von Gynäkolen und Kinderärzten, so dass man davon ausgehen sollte, dass der neueste Wissenstand hier zum Thema Schlafen zu finden ist. Da der plötzliche Kindstod allerdings meines Wissens noch nicht vollständig erforscht ist, sind mir die in der Broschüre gemachten Empfehlungen ein wenig zu rigide. Individuelle Unterschiede der Kinder werden nicht berücksichtigt. Die Themen werden aus stark wissenschaftlicher Sicht dargestellt.</p>
<p>So sind wir beispielsweise dem Hinweis, dass ein Kissen nicht in das Babybett gehört, nicht gefolgt. Unser Sohn mag beispielsweise von Geburt an nicht ohne Kopfkissen schlafen. Wir verwenden ein Babyflachkissen, in das der Kopf nicht einsinken kann und haben sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Nur in der Phase, in der unser Sohn mit dem selbstständigen Drehen begonnen hatte, wurde das Kissen kurzzeitig aus dem Bett genommen. In der Konsequenz daraus ergaben sich allerdings extreme Schlafstörungen in der gesamten Zeit, in der das Kissen fehlte. Weiterhin kenne ich einen Fall, bei dem das Baby grundsätzlich nicht auf dem Rücken schlafen mag und habe von einem Fall gehört, bei dem das Baby eine Schlaftemperatur von mehr als 20 Grad bevorzugt. Dem sollte man Rechnung tragen, auch wenn Gynäkologen und Kinderärzte das anders sehen. Schließlich paßt nicht jeder in ein wissenschaftlich vorgegebenes Schema.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Die Inhalte dieses Portals sind mit Sicherheit grundsätzlich empfehlenswert und sollten Beachtung geschenkt werden. Dennoch rate ich die Empfehlungen als grobe Richtlinie zu betrachten und die individuellen Bedürfnisse des eigenen Kindes mit einfließen zu lassen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Das Baby ist wund</title>
		<link>http://www.mami2008.de/2009/02/19/das-baby-ist-wund/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Feb 2009 18:36:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baby 0-6 Monate]]></category>
		<category><![CDATA[Baby 6-12 Monate]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit/Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Hautrötung]]></category>
		<category><![CDATA[Windel wechseln]]></category>
		<category><![CDATA[wund sein]]></category>
		<category><![CDATA[Wundsein]]></category>

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		<description><![CDATA[Spätestens wenn der erste Zahn durchbricht, kommt es zu Rötungen im Windelbereich. Doch was tun, wenn das Baby wund ist?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Spätestens wenn die ersten Zähne kommen, erwischt es wohl die meisten Babys und sie werden wund. Dabei kann die Haut im Windelbereich feuerrot werden, manchmal gesellen sich auch noch rote Pickel hinzu, die möglicherweise sogar aufgehen und anfangen zu nässen.</p>
<p><span id="more-807"></span>Die Ursachen für das Wundsein können sehr vielfältig sein. Hierzu gehören:</p>
<ul>
<li>ungenügende Säuberung der Haut im Windelbereich</li>
<li>zu starke Reinigung der Haut im Windelbereich (die Babyhaut ist noch sehr empfindlich)</li>
<li>zu seltenes Windelwechseln (zu lange Verweildauer von Urin und Stuhlgang auf der Babyhaut)</li>
<li>Durchfall oder reizender Stuhlgang (z.B. nach dem Genuss von Zitrusfrüchten)</li>
<li>Zahnen</li>
<li>Reaktion auf ein Waschmittel (vor allem wenn nicht nur der Windelbereich betroffen ist)</li>
<li>Reaktion auf die Windel und mögliche chemische Substanzen in der Windel</li>
</ul>
<p>Natürlich ist es von Vorteil, wenn man die Ursache für das wund werden des Kindes kennt. Insbesondere wenn Nahrungsmittel oder chemische Substanzen dafür ursächlich sind, ist dieses zur Vorbeugung wichtig. Häufig kann man die Ursache nur erahnen oder man erkennt sie erst nachdem sich die Babyhaut wieder erholt hat. So treten Hautrötungen im Windelbereich beispielsweise lange bevor ein Zahn durchbricht auf. Manche Eltern stehen daher auch vollkommen unerwartet vor diesem Problem.</p>
<p>Doch was tun? Je nach Grad des Wundseins kann ich verschiedene Vorgehensweisen empfehlen:</p>
<p><strong>Kleinere Rötung insbesondere im Bereich des Afters</strong></p>
<p>In diesem Fall reicht oft eine Wundschutzcreme aus. Vor der Verwendung ist der Windelbereich aber gründlich nass zu reinigen. Zusätzlich empfehle ich in das Waschwasser einen Tropfen Öl (z.B. Pflegeöl von Weleda) zu geben. Die Haut ist anschließend gut zu trocknen. Hierfür sollte unbedingt ein weiches Tuch für die jetzt um so empfindlichere Haut verwendet werden. Bezüglich der Wundschutzcreme habe ich selbst sehr gute Erfahrungen mit der Calendula Wundschutzcreme von Weleda gemacht. Es gibt aber auch von vielen anderen Anbietern Wundschutzcremes. Leider sind viele davon jedoch auf Rohölbasis.</p>
<p><strong>Großflächige stärkere Rötung (feuerrot) im Windelbereich</strong></p>
<p>Eine reine Wundschutzcreme, die &#8211; wie der Name schon sagt &#8211; in erster Linie einen Schutz vor Wundsein bieten soll, reicht hierfür nicht mehr aus. Vielmehr ist gegen die ausgeprägte Entzündung eine Salbe erforderlich, die Zinkoxid enthält. Von Penaten ist eine solche Creme auch im Supermarkt erhältlich. Vorsichtshalber und zur Vorbeugung einer Pilzinfektion würde ich jedoch die Multilind Heilsalbe vorschlagen, die zusätzlich Nystatin enthält. Selbstverständlich ist vor Verwendung der Salbe ebenfalls der gesamte Windelbereich gründlich nass zu reinigen um alle Verunreinigungen sicher zu entfernen. Auf das Öl sollte man ggfs. hier verzichten. Das Öl kann auf der entzündeten Haut unter Umständen ein Brennen verursachen. Außerdem wird durch das Öl ein Schutzfilm erzeugt, der möglicherweise ein Eindringen der Heilsalbe in die Haut erschwert.</p>
<p><strong>Stärkere Rötung mit roten Pickeln, die möglicherweise sogar nässen</strong></p>
<p>Hier besteht die Gefahr, dass die entzündete Haut bereits zusätzlich einer Pilzinfektion ausgesetzt ist. In diesem Fall ist eine Salbe mit Zinkoxid und zusätzlichem Wirkstoff gegen Pilze zu empfehlen. Gute Erfahrungen habe ich in diesem Fall mit der Multilind Heilsalbe gemacht. Bezüglich der Reinigung der Haut verweise ich auf das im vorherigen Absatz Gesagte.</p>
<p>Egal, wie wund das Kind ist, die Rötungen und Pickel sollten innerhalb von zwei, drei Tagen wieder verschwunden sein. Kommen allerdings mehrere Zähne in kurzem Zeitabstand, kann dies auch länger dauern. Im Zweifelsfall sollte aber immer der Kinderarzt befragt werden, um ein vollständiges Abklingen der Symptome in kurzer Zeit sicher zu stellen und um ggfs. auch die Ursache zu finden, sofern diese nicht ersichtlich ist.</p>
<p><strong>Vorbeugen ist besser als Heilen</strong></p>
<p>Im Falle des Zahnens hat man selten eine Chance, ein Wundsein des Kindes zu vermeiden. In vielen anderen Fällen gibt es jedoch durchaus die Möglichkeit. Aus diesem Grund möchte ich abschließend ein paar Tipps zur Reinigung des Windelbereiches geben:</p>
<ul>
<li>Keine Feuchttücher verwenden, sondern gründlich mit Wasser reinigen (z.B. mit einem Waschlappen).</li>
<li>Peinlich darauf achten, dass alle Urin-, Stuhl- oder alten Cremereste entfernt wurden.</li>
<li>Pflegeöl verwenden (entweder die Haut nach der Reinigung mit Wasser ölen, oder das Öl auf den Waschlappen geben).</li>
<li>Regelmäßig die Windel wechseln &#8211; lieber zu oft, als auch nur einmal zu wenig.</li>
<li>Nach einem Stuhlgang SOFORT die Windel wechseln, das Kind nie darin belassen.</li>
<li>Wundschutzcreme bei leichten Rötungen umgehend großzügig einsetzen.</li>
<li>Bei einem Wechsel der Windelmarke oder bei Einsatz eines neuen Waschmittels auf mögliche Veränderungen der Haut achten.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hausapotheke für das Kind</title>
		<link>http://www.mami2008.de/2009/02/16/hausapotheke-fur-das-kind/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 12:32:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Baby 0-6 Monate]]></category>
		<category><![CDATA[Baby 6-12 Monate]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit/Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinkind]]></category>
		<category><![CDATA[Apotheke]]></category>
		<category><![CDATA[Hausapotheke]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Schlagwort hinzufügen]]></category>

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		<description><![CDATA[In dem Artikel "Medizin für Kinder" der Februarausgabe der Zeitschrift "Baby und Familie" beinhaltet eine Aufstellung über alle Mittel, die eine Hausapotheke für Kinder bereitstellen sollte. Für ein Baby unter 12 Monaten halte ich diese Aufstellung jedoch für nur bedingt geeignet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die aktuelle Februarausgabe der Zeitschrift &#8220;Baby und Familie&#8221;, die kostenlos in Apotheken ausliegt, beinhaltet im Artikel &#8220;Medizin für Kinder&#8221; eine Aufstellung über alle Mittel, die in der Hausapotheke für das Kind vorrätig sein sollten. Allerdings vertrete ich die Meinung, dass diese Aufstellung für Babys nur sehr eingeschränkt zu empfehlen ist.</p>
<p><span id="more-805"></span>In dem Artikel werden folgende Mittel aufgeführt:</p>
<ul>
<li>Husten- und Schnupfenmittel</li>
<li>Schmerztabletten</li>
<li>Medikamente gegen Blähungen und Durchfall</li>
<li>Gel gegen Zahnbeschwerden</li>
<li>Fieberthermometer und -zäpfchen</li>
<li>Gel für Insektenstiche und Sonnenbrand</li>
<li>Desinfektionsmittel</li>
<li>Verbandmull, elastische Binden, Wundschnellverbände, Brandwunden-Verbandpäckchen, Pflaster, Verbandschere, Splitterpinzette, Dreiecktuch</li>
</ul>
<p>Mir persönlich geht der Hinweis, dass die Mittel altersgerecht sein sollten und man sich in der Apotheke beraten lassen sollte, nicht weit genug. Für ein Baby innerhalb des ersten Lebensjahres halte ich die folgenden Mittel für besser geeignet:</p>
<ul>
<li>Kochsalzlösung (als Spray oder mit Pipette &#8211; aus der Apotheke) für verschnupfte Nasen (regt den Sekretfluss an und löst mögliche Verstopfungen auf)</li>
<li>Schmerzzäpfchen (z.B. Paracetamol gegen Schmerzen und Fieber) (Achtung &#8211; Altersangaben auf der Verpackung beachten!)</li>
<li>Fencheltee gegen Blähungen (sofern das Baby entsprechend darauf reagiert &#8211; bei unserem Sohn ist das beispielsweise nicht der Fall)</li>
<li>Karottensaft und Bananen gegen Durchfall</li>
<li>Obstbrei und Apfelsaftschorle bei leichten Verstopfungen</li>
<li>Gel gegen Zahnbeschwerden</li>
<li>Fieberthermometer</li>
<li>Wundschutzcreme (z.B. Weleda Calendula Wundschutzcreme)</li>
<li>Wundsalbe gegen Entzündungen (möglichst mit zusätzlichem Schutz gegen eine Pilzinfektion z.B. Multilind Heilsable mit Nystatin und Zinkoxid)</li>
<li>Gesichtscreme (Feuchtigkeitscreme im Sommer, fetthaltige Creme im Winter &#8211; z.B. Weleda Calendula Gesichtscreme und Weleda Calendula Wind- und Wetterbalsam)</li>
</ul>
<p>Sind diese Hausmittel nicht ausreichend, hält beispielsweise der Durchfall auch bei Gabe von Banane und Karottensaft an, läßt sich ein Schnupfen mit der Kochsalzlösung nicht gut in den Griff bekommen, etc. dann sollte man baldmöglichst den Weg zum Arzt suchen. Ein Baby sollte zudem vor Insektenstichen und Sonnenbrand geschützt werden. In der Regel ist ein Gel für Insektenstiche in diesem Alter noch ungeeignet. Auch sind mit größeren Verletzungen, die die Verwendung von Desinfektionsmitteln und Verbandmull notwendig machen unter normalen Umständen noch nicht zu erwarten.</p>
<p>Eine Erweiterung der Hausapotheke kann dann im Alter von ca. 12 Monaten erfolgen. Die Kochsalzlösung würde ich aber unbedingt darin belassen, ebenso gehören die Wundcremes hinein, so lange das Kind Windeln trägt. Zudem kann es auch über das Babyalter hinaus von Vorteil sein, wenn Apfel- und Karottensaft sowie Bananen und weiteres Obst im Hause sind und bei Verdauungsbeschwerden eine natürliche Regulation herbeiführen. Ganz abgesehen davon schmecken sie gut und sind vitaminreich.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Diabetes beim Baby</title>
		<link>http://www.mami2008.de/2009/01/23/diabetes-beim-baby/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 08:29:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baby 0-6 Monate]]></category>
		<category><![CDATA[Baby 6-12 Monate]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit/Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinkind]]></category>
		<category><![CDATA[Vater werden/sein]]></category>
		<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Diabetes]]></category>
		<category><![CDATA[Durstgefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Harndrang]]></category>
		<category><![CDATA[krank]]></category>
		<category><![CDATA[Polydipsie]]></category>
		<category><![CDATA[Polyurie]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist nicht immer einfach, eine Diabeteserkrankung beim Kind zu entdecken. Da Diabetes eine medizinische Versorgung in der Regel erforderlich macht, sollten Eltern alle Anzeichen ernst nehmen und eine Abklärung veranlassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Volkskrankheit Diabetes macht leider auch vor den Kleinsten nicht halt. Der Verdacht auf diese Krankheit kam auch bei uns auf, hat sich zum Glück aber bisher nicht bestätigt. Als Eltern steht man dem Thema in der Regel wohl erst einmal vollkommen unwissend gegenüber, wenn man nicht gerade vorher selbst betroffen war oder darüber hinaus persönliche Erfahrungen machen konnte. Woran also erkennt man, ob ein Baby an Diabetes leidet und wie kann man es feststellen?</p>
<p><span id="more-770"></span>Bevor ich hier auf Details aus meinem Erfahrungshorizont eingehe, möchte ich ganz dringend darauf aufmerksam machen, dass mit Diabetes nicht zu spaßen ist und bereits bei dem geringsten Verdachtsmoment ein Arzt konsultiert werden sollte. Ich verfüge über keine medizinische Ausbildung. Das an dieser Stelle veröffentlichte beruht ausschließlich auf eigenen Erfahrungen und stellt kein Fachwissen dar. Die nachfolgenden Aufzählungen, die möglicherweise durch Diabetes verursacht werden, erfüllen nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.</p>
<p><strong>Auffälligkeiten beim Ungeborenen</strong></p>
<ul>
<li>überdurchschnittliches Größenwachstum</li>
<li>überdurchschnittliche Größe / überdurchschnittliches Gewicht bei der Geburt</li>
</ul>
<p>Diese Punkte lagen bei mir vor und veranlassten meine Hebamme, den Verdacht auf Diabetes bei meinen Sohn zu äußern. Allerdings ist nur sehr selten Diabetes die Ursache hierfür und es wohl nicht zu empfehlen, diese überzubewerten.</p>
<p><strong>Auffälligkeiten beim Säugling<a title="Netdoktor Symptome Diabetes" href="http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Diabetes/Symptome/Diabetes-mellitus-Typ-1-Sympto-7640.html"> </a></strong><strong>(Kleinkind)</strong></p>
<ul>
<li>überdurchschnittliche Trinkmenge, ständiger Durst (Polydipsie)</li>
<li>mangelhafte Gewichtszunahme, Gewichtsabnahme</li>
<li>häufiger Harndrang, eine Häufung schwerer Windeln (Polyurie)</li>
<li>positiver Glucosetest (Urin und/oder Blut)</li>
</ul>
<p>Obwohl Diabetes eine immer häufiger auftretende Krankheit ist, habe ich die Erfahrung machen müssen, dass eine flächendeckende Untersuchung nicht gegeben ist und man hier als Eltern stark gefordert ist, <a title="Netdoktor Diabetes" href="http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Diabetes/Symptome/Diabetes-mellitus-Typ-1-Sympto-7640.html">Auffälligkeiten</a> zu erkennen und die Untersuchung durch einen Arzt zu veranlassen.</p>
<p><strong>Neugeborenenscreening</strong></p>
<p>Bei einem Verdacht auf Diabetes wird das <a title="Wikipedia Neugeborenenscreening" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neugeborenenscreening">Neugeborenenscreening</a> um diesen Test erweitert. Wie ich feststellen musste, erfolgt dieser Test aber nicht generell. Die bloße Verdachtsäußerung durch die Hebamme war in unserem Fall leider nicht ausreichend dafür, dass seitens des Krankenhauses ein entsprechend erweitertes Screening durchgeführt wurde. Bereits bei dem geringsten Verdacht, empfehle ich allen Eltern, das Krankenhaus um die Erweiterung des Screenings zu bitten.</p>
<p><strong>U-</strong><strong>Untersuchungen beim Kinderarzt</strong></p>
<p>Ebenso untersucht der Kinderarzt bei den sogenannten <a title="Wikipedia Gesundes Kind U Untersuchungen" href="http://www.gesundes-kind.de/u-untersuchungen/vorsorgeuntersuchungen.jsp">&#8220;U&#8217;s&#8221;</a> auch nicht speziell auf Diabetes. So wird zwar regelmäßig das Gewicht ermittelt und mangelhafte Gewichtszunahmen können frühzeitig festgestellt werden. Erst wenn seitens der Eltern eine große Trinkmenge oder eine Häufung von schweren Windeln, inkl. möglicherweise nächtlicher Wickeltätigkeiten, beklagt werden, wird auch der Kinderarzt aufmerksam.</p>
<p><strong>Medizinische Abklärung des Verdachtes</strong></p>
<p>Und wie wird nun festgestellt, ob das Kind an Diabetes leidet? In der Regel werden hierzu Blutuntersuchungen durchgeführt. Dabei sind mehrere Blutabnahmen erforderlich, um ein sicheres Ergebnis zu erhalten. Nicht alle Eltern sind wahrscheinlich davon begeistert, wenn dem Baby Blutabnahmen drohen.</p>
<p>In Apotheken sind Teststäbchen erhältlich. Mit diesen kann man Glucose im Urin nachweisen. Allerdings ist zu beachten, dass selbst bei Erkrankten nicht jeder einzelne Test positiv ausfallen muss. Es sind dennoch negative Testergebnisse möglich. Die Testreihe sollte daher mehrere Einzeltests beinhalten. Die Herstellerangaben auf der Verpackung sind unbedingt zu beachten (z.B. bezüglich des optimalen Testzeitpunktes, der Testdauer, etc.) Spätestens wenn auch nur ein positiver Test zu verzeichnen ist, sollte ein Arzt unbedingt hinzugezogen werden.</p>
<p><strong>Diabetesarten</strong></p>
<p>Insgesamt bin ich auf drei verschiedene Formen von Diabetes gestoßen, die von Geburt an möglich sind. <a title="Wikipedia Diabetes mellitus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diabetes_mellitus">Diabtes mellitus Typ 1</a>, <a title="Wikipedia Diabetes insipidus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diabetes_insipidus">Diabetes insipidus </a>und <a title="Wikipedia Diabetes renalis" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diabetes_renalis">Diabetes renalis</a>. Diese unterscheiden sich ganz erheblich voneinander. Während der Diabetes mellitus Typ 1 die Zuführung von künstlichem Insulin erforderlich macht, ist beim Diabetes insipidus die Einnahme von künstlichem ADH und beim Diabetes renalis in der Regel keine medikamentöse Behandlung erforderlich. Auch wird der Diabetes mellitus über eine Blutuntersuchung sicher bestimmt, während beim Diabetes renalis die Blutergebnisse unauffällig sein können, gleichzeitig aber auffällige Urinwerte vorliegen. Da bei einer ärztlichen Abklärung in der Regel eine Blutuntersuchung gemacht wird, bleibt ein Diabtes renalis möglicherweise trotz ärztlicher Konsultation unentdeckt.</p>
<p>Diabetes insipidus und renalis können durch eine weitere Erkrankung verursacht sein. Die Grunderkrankung sollte daher in diesen Fällen ebenfalls ermittelt werden.</p>
<p><strong>Mein Kind hat Diabetes und jetzt?</strong></p>
<p>Bezüglich der medizinischen Versorgung stehen einem Ärzte zur Seite. Wer sich nicht auf seinen Kinderarzt verlassen möchte, sollte eine Spezialpraxis aufsuchen. Es gibt Fachärzte der inneren Medizin, die sich auf Diabeteserkrankungen spezialisiert haben.</p>
<p>Darüber hinaus wird man aber meistens allein gelassen. Doch es gibt viele Betroffene und ein Austausch kann sinnvoll sein. Ich möchte hier auf die verschiedenen <a title="Internetportale Mütter eigene Seite" href="http://www.mami2008.de/2008/07/24/internetportale-fur-mutter/">Mütter- und Elternportale </a>verweisen, wie beispielsweise <a title="Mamiweb" href="http://www.mamiweb.de">mamiweb.de</a>. Innerhalb dieser Portale findet man Personen mit gleichem Schicksal und teilweise auch Gruppen zu dieser Thematik. Darüber hinaus gibt es Selbsthilfegruppen wie die <a title="Diabetes Kids" href="http://www.diabetes-kids.de/">Diabetes Kids</a> und die <a title="Junge Diabetiker" href="http://www.bfjd.de/">jungen Diabetiker</a> um nur einige zu nennen.</p>
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