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	<title>Mami2008 &#187; Vater werden/sein</title>
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	<description>Alles über Schwangerschaft, Geburt, Baby und mehr...</description>
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		<title>Diabetes beim Baby</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 08:29:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baby 0-6 Monate]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist nicht immer einfach, eine Diabeteserkrankung beim Kind zu entdecken. Da Diabetes eine medizinische Versorgung in der Regel erforderlich macht, sollten Eltern alle Anzeichen ernst nehmen und eine Abklärung veranlassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Volkskrankheit Diabetes macht leider auch vor den Kleinsten nicht halt. Der Verdacht auf diese Krankheit kam auch bei uns auf, hat sich zum Glück aber bisher nicht bestätigt. Als Eltern steht man dem Thema in der Regel wohl erst einmal vollkommen unwissend gegenüber, wenn man nicht gerade vorher selbst betroffen war oder darüber hinaus persönliche Erfahrungen machen konnte. Woran also erkennt man, ob ein Baby an Diabetes leidet und wie kann man es feststellen?</p>
<p><span id="more-770"></span>Bevor ich hier auf Details aus meinem Erfahrungshorizont eingehe, möchte ich ganz dringend darauf aufmerksam machen, dass mit Diabetes nicht zu spaßen ist und bereits bei dem geringsten Verdachtsmoment ein Arzt konsultiert werden sollte. Ich verfüge über keine medizinische Ausbildung. Das an dieser Stelle veröffentlichte beruht ausschließlich auf eigenen Erfahrungen und stellt kein Fachwissen dar. Die nachfolgenden Aufzählungen, die möglicherweise durch Diabetes verursacht werden, erfüllen nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.</p>
<p><strong>Auffälligkeiten beim Ungeborenen</strong></p>
<ul>
<li>überdurchschnittliches Größenwachstum</li>
<li>überdurchschnittliche Größe / überdurchschnittliches Gewicht bei der Geburt</li>
</ul>
<p>Diese Punkte lagen bei mir vor und veranlassten meine Hebamme, den Verdacht auf Diabetes bei meinen Sohn zu äußern. Allerdings ist nur sehr selten Diabetes die Ursache hierfür und es wohl nicht zu empfehlen, diese überzubewerten.</p>
<p><strong>Auffälligkeiten beim Säugling<a title="Netdoktor Symptome Diabetes" href="http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Diabetes/Symptome/Diabetes-mellitus-Typ-1-Sympto-7640.html"> </a></strong><strong>(Kleinkind)</strong></p>
<ul>
<li>überdurchschnittliche Trinkmenge, ständiger Durst (Polydipsie)</li>
<li>mangelhafte Gewichtszunahme, Gewichtsabnahme</li>
<li>häufiger Harndrang, eine Häufung schwerer Windeln (Polyurie)</li>
<li>positiver Glucosetest (Urin und/oder Blut)</li>
</ul>
<p>Obwohl Diabetes eine immer häufiger auftretende Krankheit ist, habe ich die Erfahrung machen müssen, dass eine flächendeckende Untersuchung nicht gegeben ist und man hier als Eltern stark gefordert ist, <a title="Netdoktor Diabetes" href="http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Diabetes/Symptome/Diabetes-mellitus-Typ-1-Sympto-7640.html">Auffälligkeiten</a> zu erkennen und die Untersuchung durch einen Arzt zu veranlassen.</p>
<p><strong>Neugeborenenscreening</strong></p>
<p>Bei einem Verdacht auf Diabetes wird das <a title="Wikipedia Neugeborenenscreening" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neugeborenenscreening">Neugeborenenscreening</a> um diesen Test erweitert. Wie ich feststellen musste, erfolgt dieser Test aber nicht generell. Die bloße Verdachtsäußerung durch die Hebamme war in unserem Fall leider nicht ausreichend dafür, dass seitens des Krankenhauses ein entsprechend erweitertes Screening durchgeführt wurde. Bereits bei dem geringsten Verdacht, empfehle ich allen Eltern, das Krankenhaus um die Erweiterung des Screenings zu bitten.</p>
<p><strong>U-</strong><strong>Untersuchungen beim Kinderarzt</strong></p>
<p>Ebenso untersucht der Kinderarzt bei den sogenannten <a title="Wikipedia Gesundes Kind U Untersuchungen" href="http://www.gesundes-kind.de/u-untersuchungen/vorsorgeuntersuchungen.jsp">&#8220;U&#8217;s&#8221;</a> auch nicht speziell auf Diabetes. So wird zwar regelmäßig das Gewicht ermittelt und mangelhafte Gewichtszunahmen können frühzeitig festgestellt werden. Erst wenn seitens der Eltern eine große Trinkmenge oder eine Häufung von schweren Windeln, inkl. möglicherweise nächtlicher Wickeltätigkeiten, beklagt werden, wird auch der Kinderarzt aufmerksam.</p>
<p><strong>Medizinische Abklärung des Verdachtes</strong></p>
<p>Und wie wird nun festgestellt, ob das Kind an Diabetes leidet? In der Regel werden hierzu Blutuntersuchungen durchgeführt. Dabei sind mehrere Blutabnahmen erforderlich, um ein sicheres Ergebnis zu erhalten. Nicht alle Eltern sind wahrscheinlich davon begeistert, wenn dem Baby Blutabnahmen drohen.</p>
<p>In Apotheken sind Teststäbchen erhältlich. Mit diesen kann man Glucose im Urin nachweisen. Allerdings ist zu beachten, dass selbst bei Erkrankten nicht jeder einzelne Test positiv ausfallen muss. Es sind dennoch negative Testergebnisse möglich. Die Testreihe sollte daher mehrere Einzeltests beinhalten. Die Herstellerangaben auf der Verpackung sind unbedingt zu beachten (z.B. bezüglich des optimalen Testzeitpunktes, der Testdauer, etc.) Spätestens wenn auch nur ein positiver Test zu verzeichnen ist, sollte ein Arzt unbedingt hinzugezogen werden.</p>
<p><strong>Diabetesarten</strong></p>
<p>Insgesamt bin ich auf drei verschiedene Formen von Diabetes gestoßen, die von Geburt an möglich sind. <a title="Wikipedia Diabetes mellitus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diabetes_mellitus">Diabtes mellitus Typ 1</a>, <a title="Wikipedia Diabetes insipidus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diabetes_insipidus">Diabetes insipidus </a>und <a title="Wikipedia Diabetes renalis" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diabetes_renalis">Diabetes renalis</a>. Diese unterscheiden sich ganz erheblich voneinander. Während der Diabetes mellitus Typ 1 die Zuführung von künstlichem Insulin erforderlich macht, ist beim Diabetes insipidus die Einnahme von künstlichem ADH und beim Diabetes renalis in der Regel keine medikamentöse Behandlung erforderlich. Auch wird der Diabetes mellitus über eine Blutuntersuchung sicher bestimmt, während beim Diabetes renalis die Blutergebnisse unauffällig sein können, gleichzeitig aber auffällige Urinwerte vorliegen. Da bei einer ärztlichen Abklärung in der Regel eine Blutuntersuchung gemacht wird, bleibt ein Diabtes renalis möglicherweise trotz ärztlicher Konsultation unentdeckt.</p>
<p>Diabetes insipidus und renalis können durch eine weitere Erkrankung verursacht sein. Die Grunderkrankung sollte daher in diesen Fällen ebenfalls ermittelt werden.</p>
<p><strong>Mein Kind hat Diabetes und jetzt?</strong></p>
<p>Bezüglich der medizinischen Versorgung stehen einem Ärzte zur Seite. Wer sich nicht auf seinen Kinderarzt verlassen möchte, sollte eine Spezialpraxis aufsuchen. Es gibt Fachärzte der inneren Medizin, die sich auf Diabeteserkrankungen spezialisiert haben.</p>
<p>Darüber hinaus wird man aber meistens allein gelassen. Doch es gibt viele Betroffene und ein Austausch kann sinnvoll sein. Ich möchte hier auf die verschiedenen <a title="Internetportale Mütter eigene Seite" href="http://www.mami2008.de/2008/07/24/internetportale-fur-mutter/">Mütter- und Elternportale </a>verweisen, wie beispielsweise <a title="Mamiweb" href="http://www.mamiweb.de">mamiweb.de</a>. Innerhalb dieser Portale findet man Personen mit gleichem Schicksal und teilweise auch Gruppen zu dieser Thematik. Darüber hinaus gibt es Selbsthilfegruppen wie die <a title="Diabetes Kids" href="http://www.diabetes-kids.de/">Diabetes Kids</a> und die <a title="Junge Diabetiker" href="http://www.bfjd.de/">jungen Diabetiker</a> um nur einige zu nennen.</p>
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		<title>Buch: Das Papa-Handbuch</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Sep 2008 12:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baby 0-6 Monate]]></category>
		<category><![CDATA[Baby 6-12 Monate]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Vater werden/sein]]></category>
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		<category><![CDATA[Handbuch]]></category>
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		<category><![CDATA[Lebenshilfe]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Papa-Handbuch: Alles, was Sie wissen müssen zu Schwangerschaft, Geburt und dem ersten Jahr zu dritt. So steht es auf dem Einband. Ob der Inhalt hält, was der Einband verspricht und was ich von dem Buch halte steht in diesem Artikel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_474" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.mami2008.de/?p=287" rel="Das Papa-Handbuch"><img src="http://www.mami2008.de/wp-content/uploads/2008/09/das-papa-handbuch-200x150.jpg" alt="Das Papa-Handbuch" title="das-papa-handbuch" width="200" height="150" class="size-thumbnail wp-image-474" /></a><p class="wp-caption-text">Das Papa-Handbuch</p></div>Die beiden Autoren, Robert Richter (Diplom-Pädagoge) und Eberhard Schäfer (Diplom-Politologe) sind beide erfahrene Väter und beschäftigen sich beruflich intensiv mit der &#8220;Väterbildung&#8221;. Auf rund 180 Seiten beschreiben Sie im Papa-Handbuch den Weg vom Mann zum Profi-Papa.</p>
<p><span id="more-287"></span></p>
<p>Die Autoren helfen dem angehenden Vater-Profi dabei mit Anleitungen und Checklisten für die täglichen Handgriffe rund um die Betreuung des Babys. Sie geben Ratschläge für das Zusammenleben, ohne dabei den Zeigefinger zu heben. Selbstverständlich kommen auch Themen zur Sprache, wie zum Beispiel Sex während der Schwangerschaft, die üblicherweise nicht umfassend im Bekanntenkreis diskutiert werden. </p>
<h3>Inhalt</h3>
<ul>
<li>Bewusst Vater werden, aktiv Vater sein</li>
<li>Neun Monate, die es in sich haben</li>
<li>Die Geburt des Kindes ist die Geburt der Familie</li>
<li>Die erste Zeit zu dritt — ein schöner Kraftakt!</li>
<li>Spiel und Spaß für Papa und Baby</li>
<li>Eltern werden, Paar bleiben</li>
<li>Väter zwischen Familie, Beruf und Freizeit</li>
<li>Zum Nachschlagen</li>
</ul>
<p>Die Checklisten helfen in jeder Situation das richtige zu tun und an alle wichtigen Dinge zu denken. Alle Handgriffe sind ausführlich bebildert und leicht verständlich beschrieben.</p>
<p>Immer wieder werden die Aussagen von &#8220;berühmten&#8221; Vätern zitiert. Auch der Typ &#8220;Vater von nebenan&#8221; kommt in vielen Erfahrungsberichten ausführlich zu Wort:</p>
<blockquote><p>„…Seit ich herausgefunden habe, wie ich unsere Tochter ohne Geschrei die Haare waschen kann, ist Baden bei uns Papa-Sache…“ (<em>Walter, 36 Jahre</em>)</p>
<p>„…Ein Kind bewegt das Oberste zuunterst — und rückt gleichzeitig alle Dinge an ihren richtigen Platz…“ (<em>Alain Delon, franz. Filmschauspieler</em>) </p></blockquote>
<h3>Fazit</h3>
<p>Wenn &#8220;Mann&#8221; erfahren hat, dass man Vater werden wird, sollte dieses Buch die erste Anschaffung sein. Es wird dem Mann dabei helfen, seinen eigenen Weg zum Vater zu finden, seine neue Rolle in der Beziehung rechtzeitig zu erkennen und den Wandel vom Mann zum aktiven Vater zu vollenden.</p>
<p>Außerdem hilft das Buch dem angehenden Vater, sich in die Situation der Frau hineinzuversetzen und aus Ihrer Sicht die neue Situation besser zu verstehen.</p>
<h3>Bewertung</h3>
<p>Hans: <img class="alignnone size-medium wp-image-233" title="schnuller" src="http://www.mami2008.de/wp-content/uploads/2008/08/schnuller.gif" alt="" width="30" height="20" /><img class="alignnone size-medium wp-image-233" title="schnuller" src="http://www.mami2008.de/wp-content/uploads/2008/08/schnuller.gif" alt="" width="30" height="20" /><img class="alignnone size-medium wp-image-233" title="schnuller" src="http://www.mami2008.de/wp-content/uploads/2008/08/schnuller.gif" alt="" width="30" height="20" /><img class="alignnone size-medium wp-image-233" title="schnuller" src="http://www.mami2008.de/wp-content/uploads/2008/08/schnuller.gif" alt="" width="30" height="20" /><img class="alignnone size-medium wp-image-234" title="kein-schnuller" src="http://www.mami2008.de/wp-content/uploads/2008/08/kein-schnuller.gif" alt="" width="30" height="20" /> (4 Schnuller)</p>
<p>Sylvia: <img class="alignnone size-medium wp-image-233" title="schnuller" src="http://www.mami2008.de/wp-content/uploads/2008/08/schnuller.gif" alt="" width="30" height="20" /><img class="alignnone size-medium wp-image-233" title="schnuller" src="http://www.mami2008.de/wp-content/uploads/2008/08/schnuller.gif" alt="" width="30" height="20" /><img class="alignnone size-medium wp-image-233" title="schnuller" src="http://www.mami2008.de/wp-content/uploads/2008/08/schnuller.gif" alt="" width="30" height="20" /><img class="alignnone size-medium wp-image-233" title="schnuller" src="http://www.mami2008.de/wp-content/uploads/2008/08/schnuller.gif" alt="" width="30" height="20" /><img class="alignnone size-medium wp-image-233" title="schnuller" src="http://www.mami2008.de/wp-content/uploads/2008/08/schnuller.gif" alt="" width="30" height="20" />  (5 Schnuller)</p>
<h3>Bezugsquellen</h3>
<p><a class="alignright" href="http://www.amazon.de/Das-Papa-Handbuch-wissen-m%C3%BCssen-Schwangerschaft/dp/3774269750%3FSubscriptionId%3D02E5W5871AJF7PMMMS82%26tag%3Dmami2008-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3774269750"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51JSW4H3GEL._SL160_.jpg" /></a><br />
&#8220;Das Papa-Handbuch&#8221; ist erschienen bei &#8220;GU&#8221; und erhältlich bei <a name="evtst|a|3774269750" href="http://www.amazon.de/Das-Papa-Handbuch-wissen-m%C3%BCssen-Schwangerschaft/dp/3774269750%3FSubscriptionId%3D02E5W5871AJF7PMMMS82%26tag%3Dmami2008-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3774269750">Amazon</a>.</p>
<p>ISBN: 978-3-7742-6975-0</p>
<p>Preis: 14,90 €</p>
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		<title>Nach der Geburt bei der Frau im Krankenhaus bleiben?</title>
		<link>http://www.mami2008.de/2008/08/20/nach-der-geburt-bei-der-frau-im-krankenhaus-bleiben/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 09:30:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Vater werden/sein]]></category>
		<category><![CDATA[Einzelzimmer]]></category>
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		<category><![CDATA[Kosten]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Rooming in]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich hatte mich entschieden, nach der Geburt für mehrere Tage bei Mutter und Kind im Krankenhaus zu bleiben. Dafür hatten wir uns ein Familienzimmer reserviert. Warum ich mich so entschieden habe, wie es mir in der Klinik erging, was einen Vater dort erwartet und welche Kosten auf uns zukamen, steht in diesem Beitrag.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Kliniken bieten inzwischen an, dass der Mann nach der Geburt für ein paar Tage bei der Frau im Krankenhaus bleiben kann. Für uns war das ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl. Die Entscheidung, dass ich als Vater bei Sylvia bleiben wollte war zu diesem Zeitpunkt schon gefallen. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass es mir sicher leichter gefallen wäre, wenn ich ein wenig mehr darüber gewusst hätte, was auf mich zukommt.</p>
<blockquote><p>&#8220;Im Krankenhaus bleibt man doch nur, wenn man wirklich krank ist. Kein Gesunder bleibt da freiwillig drin!&#8221;</p></blockquote>
<p><span id="more-85"></span><br />
Das war einer der Kommentare, die ich mir anhören musste. Und um ehrlich zu sein, die Kernaussage dieses Satzes spukte auch immer wieder in meinem Kopf umher. Und ich wage zu behaupten, es gibt kaum eine Leserin oder einen Leser, der sich in einer Klinik so wohl fühlt, dass man da gerne mal freiwillig über Nacht oder für mehrere Tage bleiben möchte. Aber ich hatte mir vorgenommen, so lange bei Sylvia zu bleiben, bis wir zusammen mit dem Kind die Klinik verlassen durften. Es sollte sechs Tage dauern, bis es soweit war.</p>
<p>Dieses sechs Tage waren sehr wichtig für Sylvia und mich. Wir sprechen heute noch gern über die ersten Stunden in der Klinik. Direkt nach der Geburt drückte mir die Hebamme das in Tücher gewickelte Kind in die Hand und seit diesem Zeitpunkt blieb das Kind rund um die Uhr bei uns (<a title="Rooming in - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rooming_in">Rooming in</a>). So begann die neue Phase unseres Lebens gemeinsam — als Familie. Und sie begann mit einem Intensivtraining, denn der Kleine brauchte natürlich unsere körperliche Nähe, viel Pflege und Fürsorge. Da Sylvia nicht aufstehen konnte, war mein Einsatz von Anfang an gefordert.</p>
<p>Natürlich wurde ich von den Hebammen und Kinderkrankenschwestern in alles genau eingewiesen und so binnen weniger Stunden mit allen notwendigen Handgriffen vertraut gemacht. Ein wirklich sehr gutes und individuelles Training. Sylvia konnte nur zusehen und war zugegebenermaßen etwas neidisch, weil mir alles gezeigt wurde und sie untätig liegen bleiben musste. Mir war dieses Training tausendmal lieber, als in irgend einem Geburtsvorbereitungskurs im Kreise von skeptischen Müttern Barbie&#8217;s große Schwester zu wickeln oder Ken&#8217;s Bruder zu baden.</p>
<p>Binnen weniger Stunden waren wir so weit, dass die Hebammen nur noch zu uns kamen, wenn die tägliche Visite anstand oder wir den Rufknopf betätigten, weil eine weitere Ration <a title="Stutenmilch - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stutenmilch">Stutenmilch</a> gebraucht wurde. Die ganze restliche Zeit hatten wir viel Ruhe — und diese Ruhe war wichtig für das Kind und wichtig für uns, um uns von den schlaflosen Nächten zu erholen. Ein wirklich schöner Anfang für eine sehr schöne Zeit. Wenn ich heute auf diese Tage zurückblicke kann ich nichts negatives finden und würde jedem Vater raten, bei seiner Frau in der Klinik zu bleiben, wenn die Möglichkeit besteht und die Umstände es zulassen.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Wir hatten eine sehr angenehme Woche in der <a title="Filderklinik - Filderstadt" href="http://www.filderklinik.de/">Filderklinik</a>, ein wunderschönes, großes Zimmer und konnten die Betten zusammenschieben. So war es möglich, dass wir Tag und Nacht ganz nah bei unserem Nachwuchs sein konnten. Wir sind der festen Überzeugung, dass unsere ständige Gegenwart in den ersten Stunden sehr positiv für unser Kind war. Sicher hat das mit dazu beigetragen hat, dass wir heute ein sehr ruhiges und ausgeglichenes Baby haben. Für unser Wohlbefinden sorgte zusätzlich die schöne Aussicht und das sehr schmackhafte und abwechslungsreiche Essen.</p>
<p>Gekostet hat uns das zusätzliche Bett und die „Vollpension“ 60 € für die erste und 50 € für jede weitere Nacht.</p>
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		</item>
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		<title>Als Vater bei der Geburt mit dabei</title>
		<link>http://www.mami2008.de/2008/08/12/als-vater-bei-der-geburt-mit-dabei/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 09:28:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Vater werden/sein]]></category>
		<category><![CDATA[Der erste Kontakt]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiserschnitt]]></category>
		<category><![CDATA[Misgav-Ladach-Methode]]></category>
		<category><![CDATA[Narkose]]></category>
		<category><![CDATA[OP]]></category>
		<category><![CDATA[querlage]]></category>

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		<description><![CDATA[Weil ich sehr neugierig und viel zu ungeduldig bin, war gar keine Überredungskunst seitens meiner Lebensgefährtin notwendig — ich wollte mir die Geburt auf keinen Fall entgehen lassen. Auch wenn sie per Kaiserschnitt erfolgen sollte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_160" class="wp-caption alignright" style="width: 130px"><img class="size-thumbnail wp-image-160  " title="kristjan-22042008" src="http://www.mami2008.de/wp-content/uploads/2008/08/kristjan-22042008-200x150.jpg" alt="Kristjan" width="120" height="90" /><p class="wp-caption-text">Kristjan</p></div>
<p>Bereits zu Beginn der Schwangerschaft hatte mich Sylvia gefragt, ob ich bei der Geburt mit dabei sein würde. Weil ich sehr neugierig und viel zu ungeduldig bin, war gar keine Überredungskunst ihrerseits notwendig — ich wollte mir dieses Ereignis auf keinen Fall entgehen lassen. Auch wenn die Geburt per Kaiserschnitt erfolgen sollte.</p>
<p> </p>
<p><span id="more-91"></span></p>
<p>Am Tag der Geburt erreichte mich die Nachricht auf dem Weg zur Hannovermesse. Was mir dabei durch den Kopf ging habe ich im Artikel  „<a title="Auf dem Weg Vater zu werden" href="http://www.mami2008.de/2008/08/10/auf-dem-weg-vater-zu-werden/">Auf dem Weg Vater zu werden</a>“ beschrieben. Deshalb kam ich auch völlig unerwartet und vor allem gänzlich unvorbereitet im Krankenhaus an. Gerade noch so rechtzeitig, dass mir Sylvia erzählen konnte, wie es ihr am Morgen so ergangen ist und wann der Termin für den Kaiserschnitt angesetzt wurde.</p>
<p>Eine Krankenschwester betrat das Zimmer und teilte uns mit, dass es nun los gehen würde. Das brachte unseren Puls natürlich nach oben. Sylvia wurde im Bett geschoben und ich lief nebenher. Vor dem OP trennten sich unsere Wege. Nach einer kurzen Einweisung in der Umkleidekammer ließ mich die Schwester alleine und ich schlüpfte in passende Kleidung, die nach Größen sortiert in Regalen bereit lag. Als letztes legte ich einen Mundschutz an und betrat durch die zweite Tür den Vorbereitungsraum.</p>
<p>Sylvia war natürlich schon da und wurde gerade am Rücken desinfiziert. Der Pfleger stellte sich mir vor und fuhr dann mit seiner Arbeit fort. Auch der Narkosearzt, der kurze zeit später den Raum betrat, begrüßte uns freundlich und begann damit, Sylvia und mir die <a title="Spinalanästhesie - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spinalanästhesie">spinale Narkose</a> zu erklären. Ich war erstaunt, wie viel Ruhe hier herrschte. Irgendwie hatte ich mir das Treiben viel hektischer vorgestellt.</p>
<p>Stattdessen machte der Narkosearzt Witze und unterhielt sich ganz locker mit Sylvia. Auch versprach er ihr, dass sie der Arzt zur Sicherheit noch einmal kneifen würde, bevor er den ersten Schnitt machen würde — um ganz sicher zu gehen, dass sie nichts mehr spüren konnte.</p>
<p>Sylvia musste sich auf die Seite drehen und die Narkose wurde gelegt. Kurze Zeit später wurde die Tür zum OP geöffnet. Das war das Zeichen &#8211; es ging jetzt endgültig los. Während der Narkosearzt weiterhin seine Witze mit uns machte und wir über beide Ohren grinsen mussten, fanden die letzten Vorbereitungen statt. Ein Tuch wurde aufgespannt, so dass weder Sylvia noch ich etwas sehen konnten. Ein Hocker wurde mir gebracht und ich setzte mich und hielt Sylvias Hand fest.</p>
<blockquote><p>„3,2,1 — Schnitt!“</p></blockquote>
<p>Hörte ich eine Stimme leise sagen &#8211; und der Narkosearzt grinste fröhlich und meinte zu uns:</p>
<blockquote><p>„Oh, da hat er doch glatt vergessen, Sie zu kneifen.“</p></blockquote>
<p>Sylvia hatte sich für die  &#8221;Misgav-Ladach-Methode&#8221; entschieden. Dabei wird das Schneiden des Muskelgewebes stark reduziert. Statt dessen werden die Bauchdecke und die Gebärmutter durch Dehnen und Reißen des Gewebes so weit geöffnet, dass der Säugling entnommen werden kann. Mit dieser Methode wird die Heilung beschleunigt und damit die Liegezeit nach einem Kaiserschnitt im Krankenhaus auf wenige Tage verkürzt. </p>
<p>Ich war ständig am überlegen, ob ich mir das mal ansehen soll. Wann hat man schon mal die Chance, sich eine geöffnete Bauchdecke &#8220;live&#8221; anzusehen. Aber ich habe mich nicht getraut einen Blick auf die andere Seite zu werfen. Als Sanitäter hatte ich schon viel gesehen aber das was da hinter dem Tuch vor sich ging, war etwas anderes als kleine Fleischwunden. In Ohnmacht zu fallen wollte ich dann doch nicht riskieren.</p>
<p>Von &#8220;hinter dem Tuch&#8221; konnte ich erahnen, was dort vor sich ging. Während Sylvia ruhig lag, bewegte sich alles unterhalb der Brust als würde jemand mit ihrem Unterkörper sportliche Übungen vollführen. Und dann hörte ich leise, wie jemand flüsterte:</p>
<blockquote><p>„Na toll, eine Querlage!“</p></blockquote>
<p>Unser Kind hatte sich wohl durch die heftige Strampelei in der vergangenen Nacht in eine <a title="Querlage - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Querlage">Querlage</a> gebracht und damit wäre der Kaiserschnitt sowieso notwendig geworden. Sorgen machte ich mir in diesem Moment nicht wirklich — denn nach weiteren heftigen, fremdgesteuerten Bewegungen von Sylvia hörte ich wieder die Stimme. Diesmal sagte sie:</p>
<blockquote><p>„Ich habe eine Hand!“</p></blockquote>
<p>Und kurz darauf hörte ich auch schon einen kleinen, zarten Babyschrei. Bevor ich so recht sortieren konnte, ob das jetzt unser Kind oder ein anderes war, tippte mir eine Hebamme auf die Schulter und meinte:</p>
<blockquote><p>„Kommen Sie mal mit.“</p></blockquote>
<p>Da lag es nun und mein erster Blick ging gleich voll zwischen die Beine. Schließlich wollte ich nun endlich wissen, ob wir einen Junge oder ein Mädchen bekommen hatten. Die Meinungen der Ärzte und Hebammen gingen da stark auseinander. Der Arzt sollte recht behalten. Wir hatten einen Sohn bekommen.</p>
<p>Ich sah der Ärztin bei der ersten <a title="Vorsorgeuntersuchung U1 - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vorsorgeuntersuchung_U1_bis_U10/J1">Vorsorgeuntersuchung (U1)</a> zu. Dabei werden die Vitalfunktionen auf Ihre Funktion überprüft um im Notfall sofort Maßnahmen zu ergreifen.  Und dann sagte sie:</p>
<blockquote><p>„Alles in Ordnung &#8211; wir bringen ihn jetzt zur Mutter.“</p></blockquote>
<p>Sie wickelte den kleinen Kristjan in ein Handtuch und wir gingen die paar Schritte zu Sylvia zurück und legten Ihr unseren Sohn auf den Brustkorb. Erst jetzt hatte ich Zeit, den Gefühlen freien Lauf zu lassen und auch Sylvia war sichtlich gerührt, erleichtert und glücklich.</p>
<p>Als die Nachversorgung von Sylvia abgeschlossen war, sprach mich eine Hebamme an und forderte mich auf, wieder in die Umkleidekammer zu gehen. </p>
<blockquote><p>„Gehen Sie sich schon mal umziehen &#8211; ich bring Ihnen Ihren Sohn und Ihre Frau gleich raus.“</p></blockquote>
<p>Das Umziehen ging sehr flott. Nichts wie raus hier, dachte ich und stand nur wenige Minuten später schon vor der OP Tür und wartete. Die Tür ging auf, die Hebamme kam heraus und drückte mir den in Handtücher gewickelten Kristjan in die Arme und sagte:</p>
<blockquote><p>„Herzlichen Glückwunsch &#8211; hier ist Ihr Sohn.“</p></blockquote>
<p><img class="size-medium wp-image-160 alignnone" title="kristjan-22042008" src="http://www.mami2008.de/wp-content/uploads/2008/08/kristjan-22042008-400x300.jpg" alt="Kristjan kurz nach der Geburt" width="312" height="234" /></p>
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		<title>Auf dem Weg Vater zu werden</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Aug 2008 09:10:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Vater werden/sein]]></category>

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		<description><![CDATA[Alles war geplant, der Kaiserschnitt abgesprochen, der Termin mit der Klinik vereinbart und der Urlaub in der Firma eingereicht. Doch unser Sohn hatte es eilig. Irgendwo zwischen Kassel und Göttingen im ICE klingelte mein Telefon…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alles war geplant, der Kaiserschnitt abgesprochen, der Termin mit der Klinik vereinbart und der Urlaub in der Firma eingereicht. Doch unser Sohn hatte es eilig. Irgendwo zwischen Kassel und Göttingen im ICE klingelte mein Telefon:</p>
<blockquote><p>„Hallo Schatz, meine Fruchtblase ist geplatzt. Ich hab mir einen Krankenwagen gerufen. Es wäre schön, wenn Du schnell zurück kommen könntest.“</p></blockquote>
<p>Ein Tunnel beendete das Gespräch, bevor ich auch nur eine Frage stellen konnte. Und dann begann es in meinem Kopf zu arbeiten…</p>
<p><span id="more-94"></span>Ein Blick auf die Uhr und kurz danach auf den Fahrplan verriet mir, dass ich in wenigen Minuten in Göttingen aussteigen würde. Also raffte ich hastig meine Sachen zusammen, gab die Fahrkarte meiner Kollegin und schob den Notebook in die Tasche. Fragend schaute sie mich an und ich erwiderte:</p>
<blockquote><p>„Das Kind kommt — ich muss zurück nach Stuttgart!“</p></blockquote>
<p>Der ICE wurde langsamer und kam dann mit einem kaum merklichen Ruck zum stehen. Ein paar Augenblicke später sprang ich auf den Göttinger Bahnsteig und folgte den Wegweisern zum DB-Reisezentrum. Schnell erwarb ich eine neue Fahrkarte — nicht ohne dem freundlichen Herrn hinter dem Schalter mitzuteilen, dass ich wohl gleich Vater werden würde. Eine knappe halbe Stunde musste ich noch warten und so entschloss ich mich erst einmal, etwas zu essen. Man kann ja nie wissen, wie lange so eine Geburt dauert — vor allem nicht, wenn es die erste ist.</p>
<p>Die weiteren Stunden gaben mir die Möglichkeit, mich mental auf das bevorstehende Ereignis einzustellen. Man malt sich so eine Geburt und das Geschehen drumherum immer wieder aus, argumentiert alle Risiken aus dem Gewissen &#8211; aber wenn es dann soweit ist, dann kommen alle bereits abgelegten Bedenken schlagartig wieder zurück.</p>
<blockquote><p>„Sicher ist das Kind schon auf der Welt, bis ich im Krankenhaus bin…“</p></blockquote>
<p>Hoffnung oder Befürchtung — ich glaube, es war beides. Einerseits hatte ich Angst vor dem Unbekannten, andererseits wollte ich ungern zu spät kommen. In der Situation könnte selbst ein Hochgeschwindigkeitszug gern noch ein paar Zähne zulegen. Nicht auszudenken was emotional in mir vorgegangen wäre, wenn dieser womöglich noch liegen geblieben wäre.</p>
<blockquote><p>„Soll ich zuerst noch in der Wohnung vorbei fahren, um mir das nötigste einzupacken oder lieber gleich ins Krankenhaus?“</p></blockquote>
<p>Endlich in Stuttgart angekommen war mir klar, was ich tun würde. Und schon wenige Minuten später saß ich im Cabrio und fuhr mit offenem Verdeck durch die Innenstadt. Ein hastiger Blick auf die Uhr und wieder poppten Gedankenfetzen hoch.</p>
<blockquote><p>„Fahr nicht so schnell, sonst passiert noch was — konzentriere dich lieber auf die Straße!“</p></blockquote>
<p>Endlich lag die Innenstadt hinter mir und ich konnte die <a title="Filderklinik - Filderstadt bei Stuttgart" href="http://www.filderklinik.de/">Filderklinik</a> sehen. Nur noch wenige Ausfahrten, und ich würde da sein. Endlich. Dach zu, Telefon aus und nichts wie rein.</p>
<blockquote><p>„Ob man mir wohl ansieht, dass ich einer von den werdenden Vätern bin, wie man sie aus dem Fernsehen kennt? Nö, ich bin doch total entspannt.“</p></blockquote>
<p>Auf die Frage, wo ich Sylvia finden würde entgegnete mir die Dame am Empfang nur:</p>
<blockquote><p>„Die ist noch bei den Hebammen. Gehen Sie hier den Gang rechts, … links … 1. Stock dann … hinten …“</p></blockquote>
<p>Nur einzelne Wortfetzen drangen an mein Ohr und ich folgte einfach den Schildern. Da war schon eine Hebamme, das verriet mir Ihr Namensschild und auf meine Frage nach Sylvia brachte Sie mich geradewegs in Ihr Zimmer. Und da lag sie, lächelte und sah total entspannt aus. Sie begrüße mich mit den Worten:</p>
<blockquote><p>„Da bist Du ja, schön dass Du es noch rechtzeitig geschafft hast!“</p></blockquote>
<p>Und ich dachte, ich wäre der coole in unserer Beziehung. Ich hatte erwartet, Sylvia in hellem Aufruhr vorzufinden, Schweißperlen auf der Stirn, laut meinen Namen rufend. Nichts dergleichen. Natürlich sah man ihr die Anspannung vor dem Unbekannten ein wenig an — aber nur, wenn man sie genau kannte.</p>
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