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	<title>Mami2008 &#187; Geburt</title>
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	<description>Alles über Schwangerschaft, Geburt, Baby und mehr...</description>
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		<title>Typische Verhaltensweisen von Frühchen</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 06:47:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baby 0-6 Monate]]></category>
		<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit/Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Frühchen]]></category>
		<category><![CDATA[Frühgeburt]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Frühgeburt ist etwas ganz Besonderes und es gibt nicht nur negative Aspekte. Insbesondere zeichnen sich Frühchen durch besondere Verhaltensweisen aus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man nach einer Frühgeburt mit Baby das Krankenhaus verlassen kann, wird man relativ schnell zwei Dinge feststellen. Erstens, das Baby unterscheidet sich in vielen Dingen von anderen Babys, zweitens, man ist weitestgehend auf sich selbst gestellt, da selbst Hebammen und Ärzte nur sehr wenige Informationen hierzu geben oder geben können.</p>
<p><span id="more-654"></span>Mein Sohn ist in der 36. Woche zur Welt gekommen. Von vielen Seiten, insbesondere sogar von einer Hebamme musste ich mir sagen lassen, dass es eigentlich keinen Unterschied gäbe zwischen einer Frühgeburt in der 36. Woche und einer Geburt um den Entbindungstermin. Inzwischen ist mir klar, dass das nicht so ist. Ein zu früh zur Welt gekommenes Baby unterscheidet sich in vielen Verhaltensweisen von denen eines &#8220;9-Monats-Babys&#8221;. Leider habe ich nur sehr wenige Informationen zu diesem Thema erhalten und selbst gefunden. Hier möchte ich zumindest meine eigenen Erfahrungen darlegen und vielleicht findet sich die ein oder der andere, und kann mehr dazu sagen.</p>
<p><strong>Schreien</strong></p>
<p>Frühchen schreien zumindest bis zum Erreichen des errechneten Geburtstermines sehr viel weniger als 9-Monats-Babys. Hintergrund ist wohl, dass zu früh Geborene über weniger Fett- und damit Kraftreserven verfügen. Um ihre Kräfte besser einzuteilen &#8220;überlegen&#8221; sie sich sehr gut, wofür sie ihre Kräfte einsetzen und versuchen, jeden Schrei zu umgehen. Denn Schreien kostet Kraft. Bei unserem Sohn war es beispielsweise in den ersten Wochen möglich, alle Fütterungen ohne jedes Geschrei zu erleben. Hatte er Hunger meldete er sich durch Schmatzen. Erst wenn dieses über einen längeren Zeitraum nicht erhört wurde, schrie auch er. Um den Zeitpunkt des errechneten Geburtstermines herum, hat sich dann die Situation grundlegend geändert und mein Sohn verhielt sich mehr oder weniger plötzlich genauso wie alle anderen Kinder auch. Auch heute noch ist es zwar möglich, ohne großes Geschrei durch den Tag zu kommen, aber es ist deutlich schwieriger und auch mein Sohn nimmt jeden noch so kleinen Anlass gerne wahr, um mir zu demonstrieren, wie gut er schreien kann.</p>
<p><strong>Reizüberflutung</strong></p>
<p>Wird ein Baby einer Fülle von Reizen ausgesetzt, reagieren viele &#8220;normale&#8221; Babys im ersten Moment noch unauffällig und sind dafür am Abend sehr unruhig und vielleicht nur schwer in den Schlaf zu bringen. Bei einem Frühchen kann es vorkommen, dass es versucht, der Reizüberflutung zu entgehen. Unser Kind hat sich in einer derartigen Situation häufig schlafend gestellt. Obwohl es kurz zuvor noch wach und munter war fielen ihm urplötzlich die Augen zu. Hin und wieder hat er dann geblinzelt, wohl um nachzuschauen, ob die Situation noch die gleiche war, wie zu dem Zeitpunkt, als er die Augen geschlossen hatte. Hintergrund ist wohl auch in diesem Fall eine Art Schutzmechanismus. Auch diese Verhaltensweise hat mein Sohn um den errechneten Geburtstermin herum wieder abgelegt. Danach war er einer Reizüberflutung genauso ausgesetzt, wie jedes andere Kind auch und wir hatten mit den gleichen Problemen zu kämpfen.</p>
<p><strong>Wahrnehmung</strong></p>
<p>Bei der U3 soll ein Baby in der Lage sein, einen Gegenstand über einen längeren Zeitraum anzuvisieren. Im Gegensatz zu einem 9-Monats-Baby wird man nach einer Frühgeburt feststellen, dass das Baby schon verhältnismäßig früh beginnt, sich lebhaft für seine Umgebung zu interessieren. An besonders interessanten Gegenständen (z.B. Beleuchtung) wird der Blick dann sehr schnell hängenbleiben und verweilen. Ich vermute, dass Babys, die nicht die Kraft haben, sich mit Dingen wie Schreien zu beschäftigen einfach mehr Zeit bleibt, um sich für die Umgebung zu interessieren. Frühchen beschäftigen sich weniger mit Dingen, die einen Krafteinsatz erfordern, denn dem könnten sie ohnehin nicht lange standhalten. Aber auch sie suchen sich ein Beschäftigungsfeld und punkten daher in Sachen Aufmerksamkeit und Wahrnehmung. Allerdings bleibt dies auch über einen längeren Zeitraum erhalten und verschwindet nicht so ohne weiteres zum Zeitpunkt des errechneten Geburtstermines.</p>
<p><strong>Zukunftsaussichten</strong></p>
<p>Meiner Erfahrung nach verhält sich ein Frühchen im Großen und Ganzen ab Erreichen des errechneten Geburtstermines wie alle anderen Kinder, vorausgesetzt, die Frühgeburt hat nicht derart früh stattgefunden, dass größere medizinische Hilfestellungen erforderlich wurden oder gar weitere dauerhafte Probleme aufgetreten sind. Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass das Defizit im Bereich Kraft durchaus länger anhält und auch nach mehreren Monaten nicht ausgeglichen wird. Es ist daher vollkommen normal, wenn das Kind nach einer Frühgeburt in den Bereichen Kraft und Motorik nicht dem Anforderungskalender voll entspricht. Dafür darf man sich darüber freuen, dass es seine Umgebung schneller wahrnimmt, früher anfängt zu &#8220;plappern&#8221;, den Kinderarzt beim zweiten Termin ebenso wiedererkennt, wie die dort vorhandenen Spielsachen und sich die richtige &#8220;Bearbeitung&#8221; eines Spielzeuges bereits nach dem ersten Spiel gemerkt hat und bereits beim zweiten Mal sicher wieder anwendet. Leider muss ich gestehen, dass dies auch für elektronisches Spielzeug mit furchtbar dudelnden Geräuschen gilt. Glücklicherweise beherrscht mein Sohn alle Spielvarianten und kann mehrere Melodien aus dem Gerät &#8220;zaubern&#8221;, so dass ich mir die gleiche Melodie zur selten zweimal hintereinander anhören muss. Besonders nervenaufreibend kann so ein kleiner Kerl werden, wenn er weiss, wie man z.B. krabbelt, es aber körperlich einfach nicht schafft. Da ist viel Geduld, liebevolles Zureden und ein gutes Krafttraining gefragt. Eine geeignete Physiotherapeutin kann hier helfen. Auch sonst kann ich nur empfehlen, dem Defizit in Sachen Kraft und Motorik durch eine Babygymnastik zu begegnen. Aber keine Angst, auch ohne Babygymnastik schafft der kleine Kerl es, seinen &#8220;Kollegen&#8221; nachzueifern und wird sie eines Tages eingeholt haben.</p>
<p><strong>Bitte nicht!</strong></p>
<p>Ein Frühchen mit einem gleichaltrigen 9-Monats-Baby zu vergleichen wäre unfair und sollte man auch nicht tun. Die Zeit, die das Baby zu früh zur Welt gekommen ist, sollte man von dem Alter abziehen und wenn man unbedingt Vergleiche anstellen möchte, dann bitte nur auf dieser Basis. Leider behandeln die meisten Kinderärzte Frühchen so, als wären sie zum Geburtstermin zur Welt gekommen und stellen die gleichen Anforderungen an diese Kinder. Spätestens wenn es um Kraft und Motorik geht, wird das Kind aber ein Defizit aufweisen. Sollte ein Arzt hieraus eine Art &#8220;Drama&#8221; machen, lieber den Arzt wechseln und einen aufsuchen, der mit Frühchen Erfahrung hat und damit umzugehen weiß. Ich empfehle, lieber auch einen zweiten oder dritten Arzt auszuprobieren, bevor man sich hier verrückt machen läßt.</p>
<p><strong>Foren</strong></p>
<p>Es gibt verschiedene Foren, in denen man sich nach einer Frühgeburt austauschen kann. Hierzu gehören die verschiedenen Gruppen bei <a title="Mamiweb" href="http://www.mamiweb.de">www.mamiweb.de</a>, aber auch unter <a title="Rund ums Baby - Frühchen" href="http://www.rund-ums-baby.de/fruehchen">www.rund-ums-baby.de/fruehchen</a> und unter <a title="Frühchen" href="http://www.fruehchen.de">www.fruehchen.de</a>.</p>
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		<title>Geburtserfahrungen</title>
		<link>http://www.mami2008.de/2009/01/05/geburtserfahrungen/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Jan 2009 16:22:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtserlebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Orgasmus]]></category>
		<category><![CDATA[sexuelle Befriedigung]]></category>

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		<description><![CDATA[Frau Dr. Petra Boynton beschreibt in Ihrem Artikel "Is there such a thing as an orgasmic birth" das Phänomen einer sexuellen Befriedigung unter der Geburt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Erfahrungen, die eine Frau unter der Geburt macht, können sehr unterschiedlich sein und reichen von einer schweren Traumatisierung bis hin zu einer sexuellen Stimulation. Leider kann niemand vorhersehen, wie eine Geburt verlaufen wird bzw. wie diese empfunden wird.</p>
<p><span id="more-737"></span></p>
<p>Mit dem eher seltenen und vor allem weitestgehend unerforschten Phänomen der sexuellen Befriedigung während des Geburtsvorganges beschäftigt sich Frau Dr. Petra Boynton in ihrem blog unter dem Thema <a title="Orgasmic birth by Petra Boynton" href="http://www.drpetra.co.uk/blog/?p=766">Is there such a thing as an &#8220;orgasmic birth&#8221;</a>. </p>
<p>Interessant ist allerdings auch, dass dieser Artikel ausgerechnet in den USA in einer Zeit veröffentlicht wird, in der die Quote der Wunschkaiserschnitte rapide ansteigt. Das deutsche Ärzteblatt beziffert die <a title="Kaiserschnittquote USA" href="http://www.aerzteblatt-studieren.de/doc.asp?docid=103816">Steigerungsrate von 1996 bis 2004 allein auf 41%</a>. </p>
<p>Da besonders positive Geburtserlebnisse, die vielleicht sogar von einem Orgasmus begleitet werden, wahrscheinlich eher selten preisgegeben werden, sind diese wohl auch seltener bekannt. Im Gegensatz dazu wird wohl jede Schwangere mindestens einmal von einer besonders dramatischen Geburt hören, die Angst einflößend ist.</p>
<p>Ich kann nur jeder Schwangeren empfehlen, sich ausgiebig mit dem Thema Geburt auseinanderzusetzen und sich das Ganze für und wider durch den Kopf gehen zu lassen. Eine Hilfestellung ist vielleicht auch mein Artikel <a title="Wunschkaiserschnitt" href="http://www.mami2008.de/2008/09/04/pro-und-contra-wunschkaiserschnitt/">&#8220;Pro und Contra Wunschkaiserschnitt&#8221;</a>.</p>
<p>Die Entscheidung liegt ausschließlich bei der Schwangeren und diese sollte meiner Meinung nach uneingeschränkt respektiert werden. Immerhin ist auch sie diejenige, die die Geburt ertragen muss, im Gegensatz zu allen anderen, die zusätzlich ihre Meinung meinen äußern zu dürfen. Als Schwangere sollte man sich informieren, aber keine fremde Meinung zur eigenen machen lassen. Jeder werdenden Mutter drücke ich an dieser Stelle die Daumen, dass sie die für sich richtige Entscheidung trifft und die Geburt als etwas ganz Besonderes erleben kann.</p>
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		<title>Pro und Contra Kaiserschnitt auf Wunsch</title>
		<link>http://www.mami2008.de/2008/09/04/pro-und-contra-wunschkaiserschnitt/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 05:50:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiserschnitt]]></category>
		<category><![CDATA[Spontangeburt]]></category>
		<category><![CDATA[Wunschkaiserschnitt]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Wunschkaiserschnitt ist ein Thema, über das sehr viel diskutiert wird. Wie viele andere Frauen, habe auch ich mich sehr intensiv während der Schwangerschaft damit beschäftig und Pro und Kontra gegeneinander abgewägt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wunschkaiserschnitt ist ein Thema, über das sehr viel diskutiert wird. Wie viele andere Frauen, habe auch ich mich sehr intensiv während der Schwangerschaft damit beschäftigt. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit möchte ich hier einmal all das zusammentragen, was ich in dieser Zeit gelesen oder von anderen Müttern zu hören bekommen habe:</p>
<p><span id="more-387"></span></p>
<p>Vieles von dem, was für einen <a title="Wunschkaiserschnitt Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wunschkaiserschnitt">Wunschkaiserschnitt</a> spricht, ist wohl allgemein bekannt. Einiges war mir aber vollkommen neu, manches hat mich überrascht:</p>
<h2>Pro</h2>
<ul>
<li>bei einer natürlichen Geburt gibt es eine größere Gefahr für den Verbleib von Schwangerschaftsresten in der Gebärmutter und damit eine größere Gefahr für eine Entzündung</li>
<li>das <a title="Wikipedia Kiss-Syndrom" href="http://de.wikipedia.org/wiki/KiSS-Syndrom">KISS-Syndrom </a>beim Baby ist in der Regel nur bei normaler Geburt möglich, in extrem seltenen Fällen auch beim Notkaiserschnitt, nicht zu erwarten ist es beim Wunschkaiserschnitt</li>
<li>keine <a title="Wikipedia Bindehautentzündung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bindehautentzündung">Bindehautentzündung</a> beim Baby durch Ansteckung unter der Geburt im Geburtskanal</li>
<li>Beckenprobleme beim Baby sind beim Kaiserschnitt deutlich seltener, manche Ärzte verzichten nach einem Kaiserschnitt sogar auf die Ultraschall-Untersuchung des Babys bei der U3</li>
<li>Beckenprobleme bei der Mutter sind nach einer natürlichen Geburt nicht auszuschließen, beim Kaiserschnitt besteht diese Gefahr nicht</li>
<li>Geburtsverletzungen bei der Mutter im Genitalbereich werden ausgeschlossen</li>
<li>das Wochenbett verläuft nach einem Kaiserschnitt häufig deutlich kürzer als nach einer natürlichen Geburt</li>
<li>die Geburt und damit auch der Geburtstermin sind planbar</li>
<li>die Mutter ist während der Geburt schmerzfrei</li>
<li>der Beckenboden wird weniger strapaziert, es gibt ein geringeres Risiko für spätere Inkontinenz</li>
<li>der Geschlechtsverkehr wird in der Regel deutlich früher wieder stattfinden, nur wenige Frauen haben kurz nach einer natürlichen Geburt ein Verlangen danach</li>
</ul>
<p>Wie alles im Leben, gibt es nicht nur positive Seiten und im medizinischen Bereich darf man wohl überall mit &#8220;Risiken und Nebenwirkungen&#8221; rechnen:</p>
<h2>Contra</h2>
<ul>
<li>ein Wunschkaiserschnitt ist eine OP, die notwendige Narkose ist alles andere als risikofrei</li>
<li>es gibt einen Bauchschnitt mit entsprechender Narbenbildung, allerdings befindet sich die Narbe im sog. Bekinibereich und ist daher kaum zu sehen</li>
<li>das Aufstehen nach der Geburt wird auf später verschoben, nur nach einer vaginalen Entbindung ist direkt nach der Geburt an Laufen zu denken</li>
<li>Narbenschmerzen sind nach der Geburt zu erwarten, allerdings ist die Einnahme von Schmerzmitteln auch beim Stillen möglich</li>
<li>Taubheitsgefühle sind über Monate im gesamten Bereich der Narbe sowie ober- und unterhalb der Narbe möglich und sogar sehr wahrscheinlich</li>
<li>bei einer weiteren Schwangerschaft besteht die Gefahr einer Ruptur der Narbe, wenn dann natürlich entbunden werden soll</li>
</ul>
<p>Insgesamt läßt sich feststellen, dass die Risiken für das Baby bei einem geplanten Kaiserschnitt geringer sind. Dennoch wird immer wieder mit einem Verweis auf die Gesundheit des Babys für eine vaginale Entbindung regelrecht geworben. Vor allem heißt es, dass das Fruchtwasser bei einer natürlichen Geburt aus den Lungen des Babys herausgedrückt würde. Inwischen habe ich mir von mehr als nur einem Arzt erklären lassen, dass Rippenbrüche beim Baby zu erwarten wären, wenn diese Aussage einen Wahrheitsgehalt hätte. Aber das ist nicht der einzige Mythos:</p>
<h2>Mythen rund um den Kaiserschnitt</h2>
<ul>
<li>Stillen: Auch hält sich hartnäckig das Gerücht, dass man nach einem Kaiserschnitt nicht stillen kann. Aus eigener Erfahrung kann ich mit Sicherheit sagen: auch nach einem Kaiserschnitt kann man stillen!</li>
<li>Bonding: Das Bonding wird durch einen Kaiserschnitt entgegen häufiger Meinung nicht erschwert. Inzwischen gibt es auch <a title="Wunschkaiserschnitt Wikipedia Studie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wunschkaiserschnitt">wissenschaftliche Studien</a>, die belegen, dass das Mutter-Kind-Verhältnis von dem Geburtserlebnis unabhängig ist.</li>
<li>Traumatisierung: Die Meinung, dass Frauen nur durch eine natürliche Geburt traumatisiert werden können ist leider so auch nicht richtig. Es soll durchaus Frauen geben, die aufgrund eines fehlenden Geburtserlebnisses nach einem Kaiserschnitt psychisch leiden.</li>
<li>Rückbildungsgymnastik: Ich habe tatsächlich gehört, dass Frauen nach einem Kaiserschnitt keine Rückbildungsgymnastik machen können. Aus eigener Erfahrung kann ich das Gegenteil bestätigen.</li>
<li>Einmal Kaiserschnitt – immer Kaiserschnitt: Diese Aussage stimmt nicht, auch nach einem Kaiserschnitt ist eine natürliche Entbindung noch möglich.</li>
</ul>
<p>Interessant finde ich, dass viele Prominente per Kaiserschnitt entbinden. <a title="Wunschkaiserschnitt" href="http://www.stillkinder.de/wunschsectio.html">Dabei befürworten häufig auch Ärzte diesen Schritt. Hintergrund ist das Haftungsrisiko.</a> Einen Geburtsfehler kann sich ein Arzt hier mit Sicherheit nicht erlauben. Um das Risiko zu minimieren, wird der Kaiserschnitt bevorzugt. Für alle &#8220;Normalsterblichen&#8221; sieht das Haftungsrisiko aus ärztlicher Sicht so aus: bei einer natürlichen Geburt liegt das Risiko in der Regel bei der Hebamme, erst wenn ein ärztliches Eingreifen notwendig wird, haftet der Arzt. Kommt es zu einem Geburtsfehler kann dieser zudem sicher sein, dass die Beurteilung seiner Arbeit bei Einschalten der Bundesärztekammer durch Ärzte seiner Fachrichtung und damit von Kollegen erfolgt. Nur bei Prominenten unterliegt der Arzt der Gefahr einer öffentlichen Bewertung seiner Arbeit.</p>
<p>Wer mag, kann sich das Buch <a title="Der Kaiserschnitt hat kein Gesicht" href="http://www.kaiserschnittbuch.de/">&#8220;Der Kaiserschnitt hat kein Gesicht&#8221;</a> ansehen. Hier hat man die Möglichkeit, Kaiserschnittnarben zu sehen. Ich habe mir dieses Buch nicht angesehen und kann daher auch keine Aussage machen, inwieweit es sich um Narben aufgrund alter oder neuer OP-Methoden handelt oder aus welchem Grund der Kaiserschnitt erfolgte. Da bei mir in jedem Fall ein Kaiserschnitt erforderlich war, wollte ich mich damit nicht unnötig belasten und kann nur sagen, dass ich mit meiner Narbe super zufrieden bin und mich immer wieder für einen Kaiserschnitt entscheiden würde.</p>
<h2>Meine Entscheidung steht fest</h2>
<p>Ich würde mich immer wieder für einen Kaiserschnitt entscheiden. Obwohl ich einen medizinisch notwendigen Kaiserschnitt hatte, hätte ich mich andernfalls für einen Wunschkaiserschnitt entschieden. Mir sind leider mehrere Fälle persönlich bekannt, bei denen das Baby bei einer natürlichen Geburt nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt war und die Kinder schwerstbehindert sind. Außerdem war ich bei der Geburt vollkommen schmerzfrei und konnte gerade die ersten Stunden mit Baby entspannt und schmerzfrei genießen. Das wünsche ich jeder Mutter.<br />
 </p>
<h2>Du bist dir unsicher, was du tun möchtest?</h2>
<p>Diskutier das Thema doch einfach mal in einem der vielen Internetportale. Bei <a title="Mamiweb" href="http://www.mamiweb.de">mamiweb</a> habe ich die Erfahrung gemacht, dass sehr viele Schwangere und/oder Mütter gleichzeitig online sind und man daher auf geballte Erfahrung trifft.</p>
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		<title>Wahlrecht bezüglich Geburt</title>
		<link>http://www.mami2008.de/2008/07/25/wahlrecht-bezuglich-geburt/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 13:04:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiserschnitt]]></category>
		<category><![CDATA[Sectio]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[In der BRD haben Frauen bezüglich der Art der Geburt ein Wahlrecht. Neben der natürlichen oder Spontangeburt gibt es auch die Möglichkeit zu einem Kaiserschnitt (Sectio) auf Wunsch. Leider ist dies nicht allen Frauen bekannt, daher möchte ich an dieser Stelle einmal darauf hinweisen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der BRD haben Frauen bezüglich der Geburt ein Wahlrecht. Neben der natürlichen oder Spontangeburt gibt es auch die Möglichkeit zu einem Kaiserschnitt (Sectio) auf Wunsch. Leider ist dies nicht allen Frauen bekannt, daher möchte ich an dieser Stelle einmal darauf hinweisen.<span id="more-51"></span>Häufig müssen sich Frauen, die einen Kaiserschnitt ohne medizinische Indikation wünschen, sowohl von Ärzten wie auch von anderen Frauen einiges anhören. Hierzu gehören dass dabei das Gefühl &#8220;Mutter zu werden&#8221; fehlen würde, dem Baby die intensive Massage der Geburt vorenthalten bliebe, etc. Dabei wird aber z.B. nicht erwähnt, wie viele Babys mit dauerhaften Behinderungen leben müssen, weil sie unter der Geburt nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt waren und die z.T. alles andere als unerheblichen Geburtsverletzungen bei der Frau sind ohnehin ein Tabuthema.</p>
<p>Besonders bedenklich finde ich, wenn männliche Frauenärzte einer Frau den Wunschkaiserschnitt ausreden wollen. Sie mögen die ausschließlich medizinische Seite beurteilen können und dürfen selbstverständlich medizinische Informationen geben. Inwieweit eine Geburt für die Frau traumatisch enden kann, wird aber nur sie selbst beurteilen können. Von einem Mann erwarte ich unabhängig von der Ausbildung absolute Zurückhaltung mit persönlichen Meinungen und Respekt vor der Entscheidung, sich überhaupt einer Schwangerschaft und Geburt auszusetzen.</p>
<p>Wahrscheinlich kennst auch Du den Spruch: &#8221;Wenn Männer Kinder bekommen müßten, wäre die Menschheit bereits ausgestorben.&#8221;</p>
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		<title>Internetportale für Mütter</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jul 2008 15:06:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baby 0-6 Monate]]></category>
		<category><![CDATA[Baby 6-12 Monate]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinkind]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Geburt]]></category>
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		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Mama]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt eine Vielzahl von Internetportalen, auf denen man Kontakte zu anderen (werdenden) Müttern (Eltern) knüpfen und pflegen oder deren Mitglieder man bei Fragen zu den Themen Schwangerschaft, Geburt, Kinder um Rat bitten kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt eine Vielzahl von Internetportalen, auf denen man Kontakte zu anderen (werdenden) Müttern (Eltern) knüpfen und pflegen oder deren Mitglieder man bei Fragen zu den Themen Schwangerschaft, Geburt, Kinder um Rat bitten kann.<span id="more-38"></span></p>
<p>Hierzu gehören:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.mamiweb.de">www.mamiweb.de</a></li>
<li><a href="http://www.mamily.de">www.mamily.de</a></li>
<li><a href="http://www.netmoms.de">www.netmoms.de</a></li>
<li><a href="http://www.eltern.de">www.eltern.de</a></li>
</ul>
<p>und noch einige mehr. Die Portale funktionieren ähnlich. Die jeweilige Ziegruppe (Mutter oder Familie) ist dem Namen des Portals bereits zu entnehmen. Eigene Erfahrungen habe ich mit mamiweb und mamily. Siehe hierzu meine separaten Beiträge.</p>
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